Zahlreiche Private Krankenversicherungen haben für den Jahreswechsel 2015/2016 Tarifanpassungen angekündigt. Während manche Gesellschaften je nach Tarif sogar die Beiträge gesenkt oder neue Garantien ausgesprochen haben, mussten manche Gesellschaften auch eine Beitragserhöhung ankündigen.

Vielfältige Gründe 

Während Beitragssenkungen meist bei noch jungen Tarifen vorgenommen wurden, betreffen die Beitragserhöhungen in der Regel langjährige Tarife. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Dazu gehören neben den kontinuierlichen Kostensteigerungen im Gesundheitswesen durch medizinischen Fortschritt, wie neue Medikamente oder Behandlungsmethoden, auch höhere Personalkosten. Zudem belastet die anhaltende Niedrigzinsphase das Anlageergebnis vieler Versicherer, was wiederum die Alterungsrückstellungen der Versicherten betrifft. 

Zwei Monate Zeit für Versicherungswechsel 

Zum Glück muss eine Beitragserhöhung kein Dauerproblem sein. Solche Maßnahmen sind ein guter Anlass, um zu überprüfen, ob Leistungen und Beiträge noch mit den eigenen Vorstellungen zusammenpassen. Dann kann auch entschieden werden, ob ein Wechsel des Tarifs oder der Versicherung sinnvoll ist. Wichtig zu wissen: Nach Bekanntwerden der Anpassung kann ein Versicherter innerhalb von zwei Monaten eine Sonderkündigung aussprechen. Das heißt bei Bekanntwerden Ende November kann noch bis Ende Januar eine Sonderkündigung erfolgen. Der Versicherungswechsel allerdings muss parallel dazu erfolgen, da es in Deutschland eine Versicherungspflicht gibt.

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