Die Signal Iduna Gruppe hat ihr Gesamtergebnis 2014 deutlich um 14,9 Prozent auf 854,2 Mio. Euro steigern können. Außerdem teilte der Anbieter von privaten Krankenversicherungen mit, dass man sich bei Krankenversicherungen als einer der beitragsstabilsten Wettbewerber im Markt behaupten konnte.

Zukunftsinvestitionen und Rückstellungen im Blick

Laut Unternehmensangaben haben die Krankenversicherer der Gruppe wie schon in den letzten Jahren die Beiträge nahezu stabil gehalten. Die Signal Kranken und Deutscher Ring Kranken erzielten Bruttobeitragseinnahmen von insgesamt über 2,73 Mrd. Euro und damit 0,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Hauptursache dafür waren neben einem verhaltenen Neugeschäft die branchenüberdurchschnittlich stabilen Beiträge, verbunden mit zum Teil deutlichen Beitragssenkungen. Im Ergebnis beliefen sich diese über alle Tarife hinweg auf insgesamt rund 13,3 Mio. Euro, so die Signal Iduna.

Die Lebensversicherer der Gruppe wuchsen laut Signal-Iduna-Angaben um insgesamt 6,3 Prozent von 1,55 Mrd. Euro auf 1,65 Mrd. Euro und damit deutlich stärker als der Markt (3,1 Prozent). Dabei erhöhten sich die laufenden Beiträge im selbst abgeschlossenen Geschäft nach Aussagen des Managements um 1,2 Prozent auf 1,29 Mrd. Euro.

„Die Geschäftsergebnisse sind insgesamt mehr als zufriedenstellend, wobei die gestiegenen Erträge für notwendige Zukunftsinvestitionen und Rückstellungen aufgrund der Niedrigzinsphase benötigt werden“, so Ulrich Leitermann, Vorstandsvorsitzender der Signal Iduna Gruppe, anlässlich der diesjährigen Bilanzpressekonferenz am 11. Juni in Dortmund. Die Beitragseinnahmen stiegen um 2,2 Prozent auf 5,67 Mrd. Euro (Vorjahr 5,56 Mrd. Euro), heißt es weiter.

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