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Die Börsenumsätze der Anlagezertifikate und Hebelprodukte sind an den europäischen Finanzmärkten im dritten Quartal gesunken. Dies teilte der europäische Branchenverband EUSIPA mit.

Deutlicher Anstieg im Jahresvergleich

Laut EUSIPA-Angaben gingen zwar die Umsätze im Vergleich zum Vorquartal um 10,0 Prozent auf 34,7 Mrd. Euro zurück, dennoch verbleibt im Jahresvergleich ein deutlicher Anstieg um 32,0 Prozent. Das Handelsvolumen mit Anlagezertifikaten lag an den europäischen Börsen im dritten Quartal bei 9,0 Mrd. Euro. Das entsprach einem Anteil am Gesamtumsatz von 25,9 Prozent. Gegenüber dem Vorquartal sanken die Börsenumsätze um 35,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entsprach dies einem leichten Rückgang um 2,0 Prozent. Das Handelsvolumen mit Hebelprodukten wie Optionsscheinen, Knock-Out Produkten und Faktor-Zertifikaten belief sich im Zeitraum von Juli bis September auf 25,7 Mrd. Euro. Sie vereinten damit einen Anteil von 74,1 Prozent des Gesamtumsatzes auf sich. Dies bedeutete gegenüber dem zweiten Quartal 2015 einen Anstieg der Börsenumsätze um 4,0 Prozent, im Jahresvergleich entsprach das einem kräftigen Plus um 50,0 Prozent, heißt es weiter.

An den Börsen in den EUSIPA-Mitgliedsländern zählte das Produktangebot Ende September 595.225 Anlagezertifikate und 817.158 Hebelprodukte. Im Vergleich zum Vorquartal stieg das Gesamtangebot der gelisteten Produkte erneut und zwar um 1,0 Prozent. Im Jahresvergleich bedeutete dies ein Plus von 18,0 Prozent. Die Banken legten im dritten Quartal insgesamt 933.963 Anlagezertifikate und Hebelprodukte neu auf. Im Vergleich zum Zeitraum von April bis Juni bedeutete dies ein Anstieg der Neuemissionstätigkeit um 15,0 Prozent. Im Jahresvergleich wurde ein kräftiges Plus von 57,0 Prozent verzeichnet. Insgesamt wurden 178.460 neue Anlagezertifikate aufgelegt. Ihr Anteil an den Neuemissionen betrug 19,1 Prozent. An Hebelprodukten wurden insgesamt 755.503 Papiere neu gelistet, was einem Anteil an den Neuemissionen von 80,9 Prozent gleichkam, so EUSIPA.

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