Bei ihrer zweitägigen Sitzung am 16. und 17. September hat sich die US-Notenbank Federal Reserve zur Überraschung einiger Marktteilnehmer dazu entschlossen, den Leitzins auf seinem Rekordtief bei 0 bis 0,25 Prozent zu belassen. Das wiederum könnte den Goldpreis beflügeln.

Zinswende verschoben

In einer ersten Reaktion auf die jüngste Entscheidung von Fed-Chefin Janet Yellen und ihren Notenbank-Kollegen reagierten die Anleihen-, Devisen- und Edelmetallmärkte erwartungsgemäß. Während die Zinsen für US-Staatsanleihen zurückgingen, fiel der Wert des US-Dollar, was wiederum die Goldpreise beflügelte. Schließlich wird Gold in der Regel in der US-Währung gehandelt. Sollte die Fed auch im Oktober und eventuell sogar im Dezember auf eine erste Zinserhöhung seit knapp zehn Jahren verzichten, dürften die Goldpreise weiteren Auftrieb erhalten.

Dabei konnten sich die in US-Dollar gemessenen Goldnotierungen zuletzt selbst im Angesicht der Griechenland-Krise und der Turbulenzen am chinesischen Aktienmarkt nicht erholen. Und das obwohl Gold seit jeher als Krisenwährung gilt. Allerdings gilt Gold auch als Absicherung gegen Inflation. Von einer solchen ist jedoch in vielen Teilen der Welt angesichts gesunkener Öl- und Gaspreise nichts zu sehen. Dank der Fed sind jedoch die Hoffnungen der Goldpreis-Bullen auf eine höhere Inflation zurückgekehrt.

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