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Credit Suisse empfiehlt jetzt Alternative Investments


Besonders in Zeiten volatiler Aktienmärkte versuchen Anleger, das Risiko breiter zu streuen und wenden sich immer mehr den nicht korrelierenden Anlageklassen zu. Das Asset Management der Credit Suisse hat in den letzten Monaten eine Reihe innovativer Fonds und Zertifikate für Privatanleger und Vermögensverwalter entwickelt, die mittlerweile in Österreich zum Vertrieb zugelassen sind. Im Rahmen der Alternative Investment-Konferenz haben Produktspezialisten der Schweizer Bank im Architekturzentrum Wien diese Anlagemöglichkeiten präsentiert.

Annabel Anderson, Vice President Alternative Investments - Funds and Alternative Solutions, zeigte auf, wie Anleger mit dem neuen Credit Suisse SICAV One (Lux) Global Tactical Asset Allocation (GTAA) 10% VaR von den Bewegungen an den Märkten profitieren können. Basierend auf einem quantitativen und systematischen Analyseprozess macht der Fonds weltweit schnell und effizient Chancen in verschiedenen Anlageklassen ausfindig und nutzt so kurz- bis mittelfristige Renditepotenziale. Mit einem Value-at-Risk (VaR) von circa 10% ermöglicht der Fonds ein hohes Mass an Flexibilität und bietet den Investoren Diversifikationsvorteile durch eine sehr liquide, dynamische und kostengünstige Strategie.

Philippe Schenk, Head of Distribution - Alternative Beta Strategies, stellte den Credit Suisse Solutions (Lux) CS Tremont AllHedge Index-Fonds vor, der durch die neuartige Verpackung als Fonds das erste Hedge Fonds-Produkt im Publikumsmantel ist und damit dem Anleger hohe Liquidität bietet. Der neue Fonds ermöglicht ein Engagement im Credit Suisse/Tremont AllHedge Index, einem Hedgefonds-Index, der über zehn stilbasierte Sektoren hinweg breit diversifiziert ist und sich auf eine regelbasierte Methode der Portfoliozusammensetzung stützt. Dem AllHedge Index liegt der breite Credit Suisse/Tremont Hedge Fund Index zugrunde. Zeichnungen und Rückgaben von Anteilen sind auf wöchentlicher Basis möglich. "Damit haben wir den ersten öffentlichen in Luxemburg ansässigen Fonds mit einem Hedgefonds-Index als Referenzwert aufgelegt und unsere hohe Kompetenz in Bezug auf Innovation und Timing unter Beweis gestellt", kommentierte Schenk.

Niklaus Hilti, der das Acuance ILS-Team der Credit Suisse leitet und als Pionier dieser innovativen Anlageklasse gilt, hob hervor, dass die Schweizer Bank mit Credit Suisse IRIS Balanced Certificates ihr erstes Zertifikat auf den Markt gebracht hat, das Privatanlegern Zugang zur neuartigen Anlagekategorie der Insurance Linked Strategies (ILS) verschafft. Bei ILS-Anlagen agieren Anleger sozusagen als Versicherung, indem sie Risiken übernehmen und dafür Prämien erhalten. Versicherungen wiederum übernehmen den Part der Versicherten, indem sie Risiken an Investoren abtreten und ihnen dafür Prämien entrichten. Das dem Zertifikat zu Grunde liegende, aktiv gemanagte Portfolio investiert in Versicherungsund Rückversicherungsrisiken. Die Anlagen können an Hand verschiedener Instrumente wie beispielsweise Derivate, Anleihen, Zertifikate oder OTC-Geschäfte strukturiert werden. Die Performance ist weitgehend unabhängig von den Entwicklungen an den Finanzmärkten, da Versicherungsrisiken kaum mit wirtschaftlichen Trends korrelieren.

Werner Bals, Geschäftsführer der Credit Suisse Asset Management Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH, zeigte anhand des offenen Immobilienfonds CS Euroreal die gute Eignung von Immobilienanlagen zur Portfoliostabilisierung auf. Gerade in Zeiten volatiler Märkte punkten offene Immobilienfonds nicht nur durch die hohe Stabilität von Immobilienerträgen im Vergleich zu anderen Branchen, sondern auch durch einen hohen Inflationsschutz auf Grund indexierter Mietverträge und durch die geringe Korrelation zu anderen Assetklassen. Je nach der Kombination der Anlagestile und -vehikel lassen sich mit offenen Immobilienfonds unterschiedliche Rendite-/Risikoprofile darstellen.

Der CS Euroreal, der aktuell ein Portfolio von 110 Immobilien an über 55 Standorten in elf Ländern in Europa umfasst, richtet sich an private Anleger mit niedrigem Risikoprofil bei adäquater Rendite. Bals betonte, dass ein strategiekonformes Portfolio gleichermassen auf der strukturierten Markt- und Immobilienselektion wie auf einer professionellen kontinuierlichen Immobilienbewirtschaftung beruhe. Die vorübergehende Aussetzung der Rücknahme von Anteilscheinen offener Immobilienfonds, die unter anderem auch den CS Euroreal betrifft, habe aus heutiger Sicht keine Auswirkungen auf die Fondsrendite. Sie erfolge ausschliesslich aus Liquiditätsgründen und diene dazu, eine ordnungsgemässe Verwaltung und Fortführung des CS Euroreal im Sinne der Anleger sicherzustellen.

Das Asset Management der Credit Suisse will seine Produktpalette im Bereich Alternative Investments in den nächsten Monaten um zusätzliche innovative Angebote erweitern, um die hohe Nachfrage der Anleger in diesem Segment zu bedienen. Je nach Risikoneigung des Investors empfiehlt die Schweizer Bank einen Portfolioanteil in den Alternative Investments von 20 bis 30 Prozent, der sich zu ähnlichen Proportionen auf Hedge Funds, Real Estate, Private Equity und Rohstoffe aufteilen sollte.

Quelle: www.boerse-express.com



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