HSBC-Studie Trendbarometer Zertifikate 2008
Steigender Zertifikateanteil in den Portfolios und höhere Anlagesummen - zu diesem Ergebnis kam das zweite 'Trendbarometer Zertifikate 2008' von HSBC Trinkaus und der Steinbeis Hochschule Berlin. Ziel der Befragung von 151 Vermögensverwaltern und Bankberatern: Die Transparenz für professionelle Marktteilnehmer erhöhen.
Düsseldorf, 23. April 2008 - Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der Zertifikate in den betreuten Kundenportfolios der Studienteilnehmer um drei Prozentpunkte auf 13 Prozent gestiegen. Durchschnittlich 18.500 Euro proTransaktion flossen 2008 bisher in Zertifikate. Im Vergleich zu vergangenem Jahr ein signifikanter Unterschied: 2007 lag der durchschnittlich angelegte Betrag noch bei 17.200 Euro.
Absatzsteigerungen für die kommenden Jahre erwarten die Teilnehmer der Umfrage vor allem bei Garantie-, Discount- und Bonuszertifikaten. Erneuerbare Energien, Agrarrohstoffe, Infrastruktur, Wasser und Energierohstoffe wurden als wichtigste Themen im Zertifikatemarkt genannt. Zu diesen Ergebnissen kam HSBC Trinkaus in seiner jährlich erscheinenden Studie in Zusammenarbeit mit dem Research Center for
Financial Services der Steinbeis Hochschule Berlin. In dem Trendbarometer Zertifikate 2008 wurden neben der aktuellen Allokation ebenfalls die wichtigsten Trends und Entwicklungen sowie die Anforderungen an den Vertrieb untersucht. Für die Studie wurden 151 Interviews durchgeführt. Teilnehmer waren Banken sowie
Vermögensverwalter.
Anforderungen an den Vertrieb
Der zunehmende Reifegrad des Zertifikatemarktes führt zu größerenHerausforderungen im Pre- und After-Sales-Service, erklärt Heiko Weyand, der die Studie bei HSBC Trinkaus betreut hat. Neben dem Pricing der Zertifikate ist vor allen Dingen die Bonität und die Konstanz der Betreuung immer wichtiger geworden. Laut der befragten Intermediäre hat sich die Vertriebsunterstützung im Vergleich zu 2007 bereits deutlich verbessert. 64,1 Prozent bewerten diese als gut beziehungsweise sehr gut (41 Prozent 2007), 0 Prozent als sehr schlecht (7 Prozent 2007).
Um das Investitionsvolumen in Zertifikate zu erhöhen, sehen die Befragten die Reduzierung der Anzahl aufgelegter Zertifikate sowie eine verbesserte Dokumentation und Information für ihre Kunden als unerlässlich an. Ein attraktives Rendite-Risikoverhältnis, die Einfachheit des Produktes sowie die Handelbarkeit auch in volatilen Märkten würden ebenfalls zur Erhöhung des Investitionsvolumens in Zertifikate beitragen. Vermögensverwalter erachten zudem die Bonität sowie die Reputation des Emittenten für extrem bedeutsam. Beides hat im Vergleich zum Vorjahr an Bedeutung gewonnen und zeigt damit, dass Anleger und ihre Betreuer bei der Auswahl von Zertifikaten nicht nur auf die Kosten und ihre Renditechancen achten, sondern zunehmend auch das Kriterium Sicherheit in ihre Entscheidung
einbeziehen.
Quelle: HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf, 23. April 2008 - Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der Zertifikate in den betreuten Kundenportfolios der Studienteilnehmer um drei Prozentpunkte auf 13 Prozent gestiegen. Durchschnittlich 18.500 Euro proTransaktion flossen 2008 bisher in Zertifikate. Im Vergleich zu vergangenem Jahr ein signifikanter Unterschied: 2007 lag der durchschnittlich angelegte Betrag noch bei 17.200 Euro.
Absatzsteigerungen für die kommenden Jahre erwarten die Teilnehmer der Umfrage vor allem bei Garantie-, Discount- und Bonuszertifikaten. Erneuerbare Energien, Agrarrohstoffe, Infrastruktur, Wasser und Energierohstoffe wurden als wichtigste Themen im Zertifikatemarkt genannt. Zu diesen Ergebnissen kam HSBC Trinkaus in seiner jährlich erscheinenden Studie in Zusammenarbeit mit dem Research Center for
Financial Services der Steinbeis Hochschule Berlin. In dem Trendbarometer Zertifikate 2008 wurden neben der aktuellen Allokation ebenfalls die wichtigsten Trends und Entwicklungen sowie die Anforderungen an den Vertrieb untersucht. Für die Studie wurden 151 Interviews durchgeführt. Teilnehmer waren Banken sowie
Vermögensverwalter.
Anforderungen an den Vertrieb
Der zunehmende Reifegrad des Zertifikatemarktes führt zu größerenHerausforderungen im Pre- und After-Sales-Service, erklärt Heiko Weyand, der die Studie bei HSBC Trinkaus betreut hat. Neben dem Pricing der Zertifikate ist vor allen Dingen die Bonität und die Konstanz der Betreuung immer wichtiger geworden. Laut der befragten Intermediäre hat sich die Vertriebsunterstützung im Vergleich zu 2007 bereits deutlich verbessert. 64,1 Prozent bewerten diese als gut beziehungsweise sehr gut (41 Prozent 2007), 0 Prozent als sehr schlecht (7 Prozent 2007).
Um das Investitionsvolumen in Zertifikate zu erhöhen, sehen die Befragten die Reduzierung der Anzahl aufgelegter Zertifikate sowie eine verbesserte Dokumentation und Information für ihre Kunden als unerlässlich an. Ein attraktives Rendite-Risikoverhältnis, die Einfachheit des Produktes sowie die Handelbarkeit auch in volatilen Märkten würden ebenfalls zur Erhöhung des Investitionsvolumens in Zertifikate beitragen. Vermögensverwalter erachten zudem die Bonität sowie die Reputation des Emittenten für extrem bedeutsam. Beides hat im Vergleich zum Vorjahr an Bedeutung gewonnen und zeigt damit, dass Anleger und ihre Betreuer bei der Auswahl von Zertifikaten nicht nur auf die Kosten und ihre Renditechancen achten, sondern zunehmend auch das Kriterium Sicherheit in ihre Entscheidung
einbeziehen.
Quelle: HSBC Trinkaus & Burkhardt

