Wie bereits im Jahr 2009 beobachtet werden konnte, war auch im Jahr 2010 der Trend zu Veranlagungen in Investmentfonds bei betrieblichen Vorsorgekassen ungebrochen. Ende 2009 waren 31,2% der Gelder direkt veranlagt, Ende 2010 betrug dieser Anteil nur mehr 28,1%. Gleichzeitig stieg der Anteil der indirekten Veranlagungen (Investmentfonds) von 68,8% auf 71,9%. Ende 2010 betrug das Volumen der Anwartschaften der zehn in Österreich tätigen betrieblichen Vorsorgekassen 3,56 Mrd Euro, was einem Zuwachs von 26% gegenüber Ende Dezember 2009 entspricht.
Seit dem 1. Quartal 2010 gibt es eine zehnte betriebliche Vorsorgekasse in Österreich - die "fair-finance Vorsorgekasse". Gesetzlich verpflichtend ist eine Kapitalgarantie zu gewähren, um die Anwartschaftsberechtigten vor dem Verlust der monatlich vom Arbeitgeber einbezahlten Beiträge (1,53% vom Bruttogehalt plus Sonderzahlungen) zu schützen. Die Rücklage für die Garantie machte Ende 2010 mit 6,13 Mio Euro mehr als das Doppelte im Vergleich zum Vorjahr aus.
Quelle: www.boerse-express.com
Betriebliche Vorsorgekassen stehen auf Investmentfonds
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