Trugschlüsse bei Dauermietern: Zu wenig Eigenkapital und teure Unterhaltskosten
Mietfreiheit im Alter ist ein häufig geäußerter Wunsch vieler Immobilienkäufer. Immerhin 86 Prozent der Befragten einer aktuellen Studie der Deutschen Bank gaben dieses Motiv als Hauptgrund für den Erwerb von Wohneigentum an.
Allerdings glauben viele Haushalte, dass sie dieses Ziel kaum oder nicht erreichen können. Häufig besteht die falsche Annahme, dass die eigene Finanzkraft für den Immobilienerwerb nicht ausreicht. So halten zwei Drittel der Befragten in der Deutsche-Bank-Studie ihr vorhandenes Eigenkapital für zu niedrig - zumeist ein Trugschluss. 'Viele Interessenten überschätzen die benötigte Eigenkapitalquote', berichtet Dr. Ralph Müller, Leiter Baufinanzierung bei der Deutschen Bank. Drei Viertel gingen davon aus, dass sie mehr als 20 Prozent der erforderlichen Kaufsumme selbst aufbringen müssen, damit eine Finanzierung zustande kommt. Doch das ist falsch. 'Auch mit rund 20 Prozent Eigenkapital kann man eine Immobilie erwerben', klärt Müller auf.
Ein weiterer Trugschluss ist die Sorge vor zu hohen Unterhaltskosten. Viele Mieter überschätzen den Aufwand für Reparaturen und notwendige Sanierungen. Dabei muss man auch in Mietwohnungen regelmäßig Schönheitsmaßnahmen durchführen. 'Über die Zeiträume und den finanziellen Aufwand, der mit Sanierungsmaßnahmen verbunden ist, bestehen oft überzogene Vorstellungen', berichtet Müller. Bei Neubauten würden größere Renovierungen und Reparaturen gewöhnlich erst nach zehn bis 15 Jahren anstehen. Bis dahin sind meist nur Schönheitsreparaturen fällig, etwa Wände und Decken streichen oder das Auswechseln von Teppichböden. Dieser Aufwand unterscheide sich nicht von Mietwohnungen. Gebrauchte Immobilien erfordern zwar manchmal höheren Erhaltungsaufwand, allerdings sind solche Objekte deutlich preisgünstiger in der Anschaffung. Zeichnen sich bereits beim Erwerb Reparaturen ab, so ist dies im Kaufpreis entsprechend zu berücksichtigen.
Um für spätere Sanierungen gerüstet zu sein, empfiehlt Müller den Abschluss eines Bausparvertrages: 'Kleine Bausparsummen lassen sich ohne viel Mühe nebenbei ansparen.' Außerdem halten niedrige Kreditzinsen die spätere Darlehensrate in Grenzen. So sind Bauspardarlehen über 10.000 oder 15.000 Euro bereits für 50 Euro im Monat zu haben. Damit regelmäßig Geld für Sanierungen oder Modernisierungen vorhanden ist, kann man nach Ende eines Bausparvertrages direkt einen neuen abschließen. So steht mit konstanter Sparrate bereits nach wenigen Jahren erneut ein zinsgünstiges Darlehen zur Verfügung.
Quelle: www.db-baufinanzierung.de
Allerdings glauben viele Haushalte, dass sie dieses Ziel kaum oder nicht erreichen können. Häufig besteht die falsche Annahme, dass die eigene Finanzkraft für den Immobilienerwerb nicht ausreicht. So halten zwei Drittel der Befragten in der Deutsche-Bank-Studie ihr vorhandenes Eigenkapital für zu niedrig - zumeist ein Trugschluss. 'Viele Interessenten überschätzen die benötigte Eigenkapitalquote', berichtet Dr. Ralph Müller, Leiter Baufinanzierung bei der Deutschen Bank. Drei Viertel gingen davon aus, dass sie mehr als 20 Prozent der erforderlichen Kaufsumme selbst aufbringen müssen, damit eine Finanzierung zustande kommt. Doch das ist falsch. 'Auch mit rund 20 Prozent Eigenkapital kann man eine Immobilie erwerben', klärt Müller auf.
Ein weiterer Trugschluss ist die Sorge vor zu hohen Unterhaltskosten. Viele Mieter überschätzen den Aufwand für Reparaturen und notwendige Sanierungen. Dabei muss man auch in Mietwohnungen regelmäßig Schönheitsmaßnahmen durchführen. 'Über die Zeiträume und den finanziellen Aufwand, der mit Sanierungsmaßnahmen verbunden ist, bestehen oft überzogene Vorstellungen', berichtet Müller. Bei Neubauten würden größere Renovierungen und Reparaturen gewöhnlich erst nach zehn bis 15 Jahren anstehen. Bis dahin sind meist nur Schönheitsreparaturen fällig, etwa Wände und Decken streichen oder das Auswechseln von Teppichböden. Dieser Aufwand unterscheide sich nicht von Mietwohnungen. Gebrauchte Immobilien erfordern zwar manchmal höheren Erhaltungsaufwand, allerdings sind solche Objekte deutlich preisgünstiger in der Anschaffung. Zeichnen sich bereits beim Erwerb Reparaturen ab, so ist dies im Kaufpreis entsprechend zu berücksichtigen.
Um für spätere Sanierungen gerüstet zu sein, empfiehlt Müller den Abschluss eines Bausparvertrages: 'Kleine Bausparsummen lassen sich ohne viel Mühe nebenbei ansparen.' Außerdem halten niedrige Kreditzinsen die spätere Darlehensrate in Grenzen. So sind Bauspardarlehen über 10.000 oder 15.000 Euro bereits für 50 Euro im Monat zu haben. Damit regelmäßig Geld für Sanierungen oder Modernisierungen vorhanden ist, kann man nach Ende eines Bausparvertrages direkt einen neuen abschließen. So steht mit konstanter Sparrate bereits nach wenigen Jahren erneut ein zinsgünstiges Darlehen zur Verfügung.
Quelle: www.db-baufinanzierung.de


