Sparbuch oder Aktien - Was Banken den Sparern raten
Den Anfang macht Raiffeisen Private Banking Wien. "Ich denke, man muss in dieser Situation deutlich sagen, wir in Österreich ein Volk von Sparbuch-Besitzern sind." So lautet der erste Satz von Christian Ohswald, dem Leiter von Raiffeisen Private Banking Wien, auf die Börse Express-Frage, ob in dieser schwierigen Zeit dem Sparen oder Aktien der Vorzug zu geben sei. Sechs von zehn Österreichern, schliesst Ohswald an seinen ersten Satz an, setzen in ihrem Anlageverhalten ausschliesslich auf Sparprodukte und keine Wertpapiere. Sparbücher empfiehlt der Raiffeisen-Banker gerade aktuell besonders, da damit zu rechnen sei, dass den Entwicklungen beim Leitzins folgend die Sparbuchzinsen bei allen Instituten nach dem Weltspartag wieder sinken werden.
Aktuell keine Empfehlung für Aktieneinstieg
Dem aktuell vorherrschenden Trend in der Bevölkerung folgend, rät Ohswald in Sachen Aktien, voerst prinzipiell die Hände davon zu lassen. Kunden die nicht selbst aktiv mit Aktien handeln, sondern die dem Rat ihres Beraters vertrauen, könne ein Einstieg in Aktien zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht empfohlen werden, meint er. Viele Faktoren würden es dem Finanzberater derzeit sehr schwer machen, Aktien mit gutem Gewissen zu empfehlen. "Entscheidend sind zum Teil irrationale Volatilitäten und ein nur in Ansätzen gelichteter Nebel, welche Unternehmen gestärkt aus der aktuellen Finanzkrise herauskommen werden."
Comeback der Aktien
Zur Frage "Vielleicht gerade jetzt, weil die Kurse für den Einstieg günstig sind?", meint Ohswald: "Die Entscheidung ob heute günstig und morgen ungünstig ist kann seriös niemand übernehmen." Dennoch investitionsfreudigen Anlegern schlägt er vor, ca. 20% ihres Cashbestandes schrittweise in den Aktienmarkt zu investieren. Aktien hätten spätestens dann eine Chance auf Wiederauferstehung, wenn durch konjunkturbelebende Massnahmen (d.h. u.a auch rückläufige Zinssätze) Sparbücher, Staatsanleihen und Gold an Attraktivität verlieren.
Quelle: www.boerse-express.com
Aktuell keine Empfehlung für Aktieneinstieg
Dem aktuell vorherrschenden Trend in der Bevölkerung folgend, rät Ohswald in Sachen Aktien, voerst prinzipiell die Hände davon zu lassen. Kunden die nicht selbst aktiv mit Aktien handeln, sondern die dem Rat ihres Beraters vertrauen, könne ein Einstieg in Aktien zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht empfohlen werden, meint er. Viele Faktoren würden es dem Finanzberater derzeit sehr schwer machen, Aktien mit gutem Gewissen zu empfehlen. "Entscheidend sind zum Teil irrationale Volatilitäten und ein nur in Ansätzen gelichteter Nebel, welche Unternehmen gestärkt aus der aktuellen Finanzkrise herauskommen werden."
Comeback der Aktien
Zur Frage "Vielleicht gerade jetzt, weil die Kurse für den Einstieg günstig sind?", meint Ohswald: "Die Entscheidung ob heute günstig und morgen ungünstig ist kann seriös niemand übernehmen." Dennoch investitionsfreudigen Anlegern schlägt er vor, ca. 20% ihres Cashbestandes schrittweise in den Aktienmarkt zu investieren. Aktien hätten spätestens dann eine Chance auf Wiederauferstehung, wenn durch konjunkturbelebende Massnahmen (d.h. u.a auch rückläufige Zinssätze) Sparbücher, Staatsanleihen und Gold an Attraktivität verlieren.
Quelle: www.boerse-express.com



