Vom Kapital leben
Wer zu Beginn des Ruhstands per Lebensversicherung, Erbe, Immobilienverkauf oder Abfindung plötzlich auf einen Schlag eine größere Geldsumme zur Verfügung hat, kann damit gezielt seine Alterseinkünfte aufbessern. "Mit der gesetzlichen Rente allein müssten viele Bürger ihren Lebensstandard eher einschränken. Da kann ein solcher Einmalbetrag ein willkommenes Zusatzeinkommen erbringen", erklärte Bernd Mill, Vorsorgeexperte der Dresdner Bank. Die gängigsten Möglichkeiten: Sofortrenten und Auszahlpläne.
"Ziel ist es, die Summe zur Aufbesserung der Rente mit dem richtigen Mix aus Chance und Risiko zu investieren, so dass ein verlässliches und attraktives Zusatzeinkommen entsteht", so Mill. Außerdem muss sich der Anleger entscheiden, ob die Auszahlungen lebenslang oder nur für eine bestimmte Dauer an Jahren fließen sollen und ob am Ende das Kapital aufgebraucht oder erhalten sein soll, etwa um es zu vererben. In diesem Fall werden nur die Erträge aus der Anlage ausgeschüttet. Der Unterschied ist erheblich: 50.000 Euro zu 4,5 Prozent angelegt, erbringen 15 Jahre lang etwa 380 Euro im Monat bei Kapitalverzehr, aber nur rund 180 Euro bei Kapitalerhalt.
Der Markt für solche Einmalinvestments zur Rentenaufbesserung ist inzwischen sehr groß. Immerhin schütten allein die Lebensversicherer jährlich rund 36 Milliarden Euro im Ablauf- und Erlebensfall aus, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft berechnet hat. Wer nicht riskieren will, dass bei einer sehr hohen Lebenserwartung irgendwann die Zahlungen ausbleiben, der kann eine Leibrente oder Sofortrente wählen. Das Prinzip: Durch eine einmalige Einzahlung erkauft sich der Ruheständler ein lebenslanges Extraeinkommen und kann sogar noch einen Schutz für Hinterbliebene oder beispielsweise eine Pflegerente einbauen.
Eine zweite Variante sind so genannte Investmentrenten oder Auszahlpläne, die meist auf Investmentfonds basieren. Allerdings kann es bei einem Missverhältnis zwischen Entnahme und Verzinsung sowie bei einer sehr hohen Lebenserwartung dazu kommen, dass das Vermögen bereits im hohen Alter komplett aufgezehrt ist. Abhilfe schaffen hier flexible Entnahmen - nach der Faustregel: Je höher die in einem Jahr erzielte Rendite und je älter der Eigentümer, desto mehr kann ausgezahlt werden. Wichtig bei der Produktauswahl: Der Kunde sollte sich zu Chancen und Risiken beraten lassen sowie flexibel wählen können, wann wie viel Geld ausgezahlt und in welche Investmentfonds investiert wird.
Quelle: Dresdner Bank
"Ziel ist es, die Summe zur Aufbesserung der Rente mit dem richtigen Mix aus Chance und Risiko zu investieren, so dass ein verlässliches und attraktives Zusatzeinkommen entsteht", so Mill. Außerdem muss sich der Anleger entscheiden, ob die Auszahlungen lebenslang oder nur für eine bestimmte Dauer an Jahren fließen sollen und ob am Ende das Kapital aufgebraucht oder erhalten sein soll, etwa um es zu vererben. In diesem Fall werden nur die Erträge aus der Anlage ausgeschüttet. Der Unterschied ist erheblich: 50.000 Euro zu 4,5 Prozent angelegt, erbringen 15 Jahre lang etwa 380 Euro im Monat bei Kapitalverzehr, aber nur rund 180 Euro bei Kapitalerhalt.
Der Markt für solche Einmalinvestments zur Rentenaufbesserung ist inzwischen sehr groß. Immerhin schütten allein die Lebensversicherer jährlich rund 36 Milliarden Euro im Ablauf- und Erlebensfall aus, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft berechnet hat. Wer nicht riskieren will, dass bei einer sehr hohen Lebenserwartung irgendwann die Zahlungen ausbleiben, der kann eine Leibrente oder Sofortrente wählen. Das Prinzip: Durch eine einmalige Einzahlung erkauft sich der Ruheständler ein lebenslanges Extraeinkommen und kann sogar noch einen Schutz für Hinterbliebene oder beispielsweise eine Pflegerente einbauen.
Eine zweite Variante sind so genannte Investmentrenten oder Auszahlpläne, die meist auf Investmentfonds basieren. Allerdings kann es bei einem Missverhältnis zwischen Entnahme und Verzinsung sowie bei einer sehr hohen Lebenserwartung dazu kommen, dass das Vermögen bereits im hohen Alter komplett aufgezehrt ist. Abhilfe schaffen hier flexible Entnahmen - nach der Faustregel: Je höher die in einem Jahr erzielte Rendite und je älter der Eigentümer, desto mehr kann ausgezahlt werden. Wichtig bei der Produktauswahl: Der Kunde sollte sich zu Chancen und Risiken beraten lassen sowie flexibel wählen können, wann wie viel Geld ausgezahlt und in welche Investmentfonds investiert wird.
Quelle: Dresdner Bank



