Hinterbliebenenschutz oft nicht ausreichend


Der Verlust des Partners ist ein schwerer Schicksalsschlag, der nicht wieder gut zu machen ist. Sind die Hinterbliebenen jedoch finanziell abgesichert, müssen sie sich zumindest keine Sorgen um laufende Kosten wie Miete, Lebenshaltung und Darlehen machen. Allerdings verlassen sich viele ausschließlich auf die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung und wissen nicht, dass diese, sofern man auf sie Anspruch hat, bei weitem nicht die entstandene finanzielle Lücke schließen. Unter www.swisslife.de/vorsorge veranschaulicht Swiss Life im Thema des Monats 'Hinterbliebenenschutz', wie leicht Angehörige in eine wirtschaftliche Notlage geraten können und nimmt die verschiedenen Vorsorgeformen wie gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersvorsorge oder private Lebens- und Rentenversicherung unter die Lupe.
 
In vielen Fällen erhalten Angehörige eine Hinterbliebenenrente, sofern der Verstorbene Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung war. Doch nur, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind: Zum Beispiel müssen mindestens fünf Jahre Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt worden sein. Wie lange die Leistungen gezahlt werden und wie hoch sie sind, hängt darüber hinaus u. a. vom Alter des Verwitweten ab. Beispielsweise hat ein Hinterbliebener, der jünger als 45 Jahre ist und keine Kinder erzieht, Anspruch auf 25 % der Rente des Ehepartners - allerdings nur zwei Jahre lang.

'Viele unterliegen bezüglich der Hinterbliebenenansprüche einem folgenschweren Irrtum und gehen davon aus, sie hätten Anspruch auf einen Teil des Einkommens des Partners. Dem ist aber nicht so. Zugrunde gelegt wird nicht das Einkommen, sondern der Rentenanspruch des Verstorbenen. Die Hinterbliebenenzahlungen sind also wesentlich geringer, als oft erwartet wird', warnt Wolfgang Hiemer, Leiter der Abteilung Produktkonzeption bei Swiss Life.

Der Experte rät, auch den nicht berufstätigen Partner abzusichern: 'Stirbt die Ehefrau, die sich bisher ausschließlich den Kindern und dem Haushalt widmete, ändert sich am Haushaltseinkommen zwar nichts. Aber der Witwer ist, je nach Alter des Nachwuchses, einige Jahre auf Unterstützung von außen angewiesen, also auf Kinderbetreuung und Haushaltshilfe. Hierfür fallen schnell hohe Summen an.'

Quelle: www.swisslife.de




Weitere Artikel in diesem Bereich

18.05.2010 Allianz erwartet 'Dekade des mächtigen Kunden'
16.05.2010 Stark nachgefragt:"Hotel Mama"
05.05.2010 Für den Mittelstand ist die Rezession vorbei
28.04.2010 Inflationsrisiko steigt ab 2012 schnell
21.04.2010 Klima- und Umweltschutz bedeutsam für Mittelstand
14.04.2010 Auch rückwirkend: Recht auf Prämie einfordern
13.04.2010 Wechsel des Strom-, Gasanbieters
30.03.2010 BVR rechnet auch 2010 mit stabilem Arbeitsmarkt
23.03.2010 Mit Förderung ins Eigenheim? Fragen zu Wohn-Riester
22.03.2010 So machen Sparer Vorsorgebeiträge geltend
17.03.2010 Alternative Energien auf der Sonnenseite
05.03.2010 Abgeltungsteuer: Was Anleger bei ihrer Steuererklärung jetzt beachten müssen
04.03.2010 Arbeitsbevölkerung schrumpft immer schneller
24.02.2010 Steuerentlastungen für die Firmenrente nutzen
23.02.2010 Die Generation Erben: Skeptisch, aber realitätsnah
22.02.2010 Zahl der deutschen Auswanderer bleibt auf Rekordniveau
16.02.2010 Trendumkehr zur indirekten Veranlagung
12.02.2010 Permanenter Anstieg bei Freizeitunfällen
11.02.2010 Erben: Geld und Geld gesellt sich gern
10.02.2010 Nachhaltige Kapitalanlagen bei betrieblicher Altersvorsorge auf dem Vormarsch
04.02.2010 Deutsche erwarten zu viel Geld
02.02.2010 Im Reisejahr 2010 warten Schnäppchen
28.01.2010 Barings erwartet Inflationsanstieg und höchst unterschiedliche Länderkonjunkturen
25.01.2010 Bleibt noch Vermögen für die Erben übrig?
19.01.2010 18 Prozent der Riester-Sparer verschenkten Zulage für 2007
13.01.2010 Trendwende bei der Altersvorsorge
04.01.2010 Mit Bausparen fit für die Zukunft
29.12.2009 Mit Krach ins neue Jahr?
21.12.2009 Leichter Kaufkraftrückgang im Jahr 2010 erwartet
18.12.2009 Investments gegen Klimawandel
16.12.2009 Noch will die Mehrheit die D-Mark zurück
11.12.2009 Diversifikation ist 2010 am Rentenmarkt entscheidend
01.12.2009 Ambitionierte Klimaschutzziele sind nötig - oder der Klimawandel wird immer teurer
30.11.2009 Was 2010 auf die Bundesbürger zukommt
23.11.2009 Unumkehrbare Klimafolgen drohen bereits vor 2050
20.11.2009 Riester-Zulagen nicht verschenken!
17.11.2009 Netto-Tilgungen am deutschen Rentenmarkt
16.11.2009 Herbstgutachten verdeutlicht Komplexität der Wirtschafts- und Finanzkrise
13.11.2009 DWS Sachwerte - Renaissance der wahren Werte
11.11.2009 Emerging Markets weiterhin ein High Flyer
09.11.2009 Demografischer Wandel: Unternehmen scheuen Entlassungen
03.11.2009 Letzte Chance für den Klimaschutz
29.10.2009 Kein Stress mit der Betriebsrente trotz Finanzmarktkrise

Social Bookmarks






Inhalte:                 Geld .com - Startseite + Impressum + RSS-Feed                   Aktienkurse + Aktien Indizes + Fondskurse + Exchange Traded Funds
© 2005 - 2010 - "geld.com" Kozubek, Schaffelner & Co. OG - Alle Rechte vorbehalten - Alle Angaben ohne Gewähr - dt. Börsen 15 Min. verzögert