G8-Staaten erreichen Klimaziele nicht


Deutschland ist im Vergleich mit anderen G8-Staaten knapp vor Großbritannien und Frankreich führend im Klimaschutz. Allerdings hat bisher keines der G8-Länder ausreichende Maßnahmen getroffen, um den gefährlichen Klimawandel aufzuhalten. Zu dem Ergebnis kommen die G8 Climate Scorecards, eine Studie von Ecofys im Auftrag von WWF und Allianz SE.

Nur noch fünf Monate bleiben der Staatengemeinschaft bis im Dezember in Kopenhagen über ein Kyoto-Folgeabkommen verhandelt wird, das die gefährlichsten Folgen des Klimawandels abwenden soll. Dafür, so sind sich Wissenschaftler inzwischen einig, ist es notwendig, die globale Temperaturerhöhung auf maximal 2°C gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen. Dieses Ziel ist erreichbar, wenn die Treibhausgasemissionen global bis 2050 um ca. 80 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 reduziert werden. Bei der Klimakonferenz in Kopenhagen müssen entsprechende Vereinbarungen getroffen werden. Der G8-Gipfel in Italien soll dafür Anfang Juli die Weichen stellen.

"Ohne eine konstruktive Führungsrolle der G8-Staaten wird es kein gutes Klimaabkommen in Kopenhagen geben", befürchtet Allianz Vorstand Joachim Faber. Um für Transparenz zu sorgen, veröffentlichen WWF und Allianz SE daher zum dritten Mal in Folge im Vorfeld des G8-Gipfels eine Analyse und Rangfolge der G8-Staaten im Kampf gegen den Klimawandel. Die G8 Climate Scorecards vergleichen die Länder anhand von quantitativen Indikatoren, wie der Entwicklung der Treibhausgasemissionen seit 1990, der Erfüllung der Kyoto-Ziele oder dem Anteil an erneuerbaren Energien sowie auf Basis von Experteneinschätzungen zur jeweiligen Klimapolitik. Bewertet wurden die Verbesserungen seit 1990, der jeweilige Status des Klimaschutzes und die geplanten politischen Maßnahmen. Mit Blick auf die anstehende Klimakonferenz in Kopenhagen wurde in diesem Jahr erstmals analysiert, wie konstruktiv sich die Staaten in den Klimaverhandlungen verhalten. Untersucht wurden neben den G8- Staaten auch die fünf größten Schwellenländer Brasilien, China, Indien, Mexiko und Südafrika.

Quelle: www.allianz.com




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