Gebündelte Georisiko-Expertise auf neuem "Globus der Naturgefahren"


Vorstandsmitglied Torsten Jeworrek: "Risikoforschung ist für die Münchener Rück eine entscheidende Disziplin, um unser Geschäft langfristig steuern und unsere Aufgabe als Wissensträger der Versicherungsbranche erfüllen zu können. Ein Produkt wie der neue Globus der Naturgefahren und das darin niedergelegte Know-how unterstützen uns bei der profitablen Zeichnung von komplexen Naturgefahrenrisiken. Gleichzeitig wollen wir auch unsere Kunden in die Lage versetzen, ihre Risiken und die daraus entstehenden Kumule besser zu steuern."

Mit diesem Serviceprodukt können sich Anwender für jeden Punkt der Erde anzeigen lassen, wie groß das Gefährdungs-Potenzial etwa durch Stürme, Überschwemmungen, Erdbeben, Hagel oder andere Naturgefahren ist.

Aufgrund der weltweit wachsenden Schadenbelastung ist die detaillierte Analyse von Naturgefahren nicht nur für die Versicherungswirtschaft von immenser Bedeutung. Auch für die regionale oder kommunale Raumplanung oder die Katastrophenvorsorge liefert der "Globus der Naturgefahren" wichtige Informationen: So wurden neue Gefährdungskarten für Hagelschlag, Tornados und küstennahe Bedrohungen integriert. Erstmals wird in der digitalen Neuauflage die Überschwemmungsgefährdung ausgewiesen, die bislang nicht darstellbar war. Ein weiteres zentrales Element ist die Berücksichtigung der sich durch den Klimawandel verändernden Gefährdungssituation. So haben sich in den vergangenen Jahren relevante Erhöhungen bei der Hurrikan-Gefährdung in der Karibik und an den Küsten Nordamerikas sowie bei Extrem-Wetterereignissen wie Hagel oder Starkniederschlägen in Europa ergeben.

Die globalen Naturgefahrenkarten werden auf der multimedialen DVD vor dem Hintergrund eines Satellitenbild-Globus dargestellt. Neben den klimatologischen Informationen sind auf der DVD auch viele weitere Wissensbausteine eingebunden. Auch die historische Katastrophendatenbank der Münchener Rück wird auf diese Weise mit den Naturgefahren- und Klimakarten verknüpft.

"Die Arbeit unserer Risikoforschung, deren Erkenntnisse wir mit dem Globus der Naturgefahren in Teilen weitergeben, hilft uns und unseren Kunden, neue versicherungstechnische Brennpunkte zu erkennen. Das ist wichtig, um sich ändernde Risiken versicherbar zu halten. Zusätzlich nutzen wir diese Expertise zur Erschließung von profitablem Geschäft, indem wir auf neuen Gebieten wie Offshore-Windparks, großen Solar- oder Geothermieanlagen Versicherungslösungen anbieten können', so Vorstandsmitglied Jeworrek weiter. 'Unabhängig von der Frage der Versicherung tragen Politik und Gesellschaft eine hohe Verantwortung bei der Steuerung der Exponierungen und der Minderung von Schadenpotenzialen, zum Beispiel durch eine der Gefährdungslage angepasste Landnutzung sowie die Vorgabe und Einhaltung von Bauvorschriften. Genau dabei kann sie dieses Produkt gut unterstützen."

"Der Globus der Naturgefahren ist in seiner Art und mit dem dort niedergelegten Wissen einmalig. Damit wollen wir einen Beitrag zu besserem Risikobewusstsein leisten - bei unseren Kunden, aber auch in der Öffentlichkeit, bei Unternehmen und Behörden", sagt Projektleiter Andreas Siebert, Leiter Geospatial Solutions bei der Münchener Rück.

Quelle: www.munichre.com



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