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So findet man die richtige Rechtsschutzversicherung


Zu seinem Recht zu kommen ist meist schwierig, selbst wenn man Recht hat. Denn sein gutes Recht muss man auch durchsetzen können. Helfen kann da eine Rechtsschutzversicherung, denn sie übernimmt Gerichts- und Anwaltskosten, Kosten für Gutachten etc.  Wer keine Rechtsschutzversicherung hat, für den kann eine gerichtliche Auseinandersetzung ziemlich teuer werden. Meist bieten die Versicherungen ganze Leistungspakete an. Dabei sollte man sich jedoch vorher fragen, ob man auch wirkliche jede Versicherung benötigt. Sinnvoll sind auf jeden Fall die folgenden.

Arbeits-Rechtsschutz


In Zeiten, in denen Unternehmen ihren Mitarbeitern gerne kündigen, sollte eine Arbeits-Rechtsschutzversicherung Pflicht sein. Sie hilft bei Ärger, der im Zusammenhang mit einem Arbeitsverhältnis entsteht.

Verkehrs-Rechtsschutz


Diese Rechtsschutzversicherung ist eine der wichtigsten. Sie ist vor allem für Autofahrer sinnvoll, die ohne Vollkasko oder Auto-Schutzbrief oft im Ausland unterwegs sind. Verkehrsunfälle im Ausland sind wegen unterschiedlicher Rechtslagen, Sprachschwierigkeiten oder Strafkautionen voller Tücken. Der Verkehrsrechtsschutz gilt in der Regel in Europa und den Mittelmeerländern. Die Versicherung übernimmt bis zur Höhe der vereinbarten Deckungssumme die Anwaltsgebühren des Rechtsanwaltes, Zeugengelder und Sachverständigenhonorare, Gerichtskosten und die Kosten des Gegners, soweit der Versicherte diese übernehmen muss. Die Verkehrsrechtsschutzversicherung schützt den Halter, Eigentümer, Fahrer und Insassen für jedes Fahrzeug, das auf den Namen des Versicherten zugelassenen ist. Auch als Fußgänger ist der Versicherte geschützt. Sie hilft bei der Durchsetzung von Schadensersatzforderungen, verteidigt in Strafverfahren, bei Führerschein-, Kfz-Steuer- und Kfz-Vertragsstreitigkeiten.
  

Privat-Rechtsschutz/ Familien-Rechtsschutz

 
 Sie deckt den Grundbedarf privater Haushalte für Familien, Paare und Singles ab. Die Rechtsschutzversicherung für die Familie umfasst den privaten Bereich. Der Versicherungsschutz gilt sowohl für den Ehegatten/Lebenspartner als auch für unverheiratete Kinder, wenn diese noch in der Ausbildung sind. Der Schutz umfasst in der Regel Schadensersatzansprüche Dritter, Straf- und Bußgeldverfahren, Streitigkeiten bei Kauf- und Reparaturverträgen und Auseinandersetzungen im Steuer- oder Sozialrecht.
 
Wichtig:
Die Privat-Rechtsschutzversicherung umfasst nicht den Mieterrechtsschutz und schützt auch nicht den Hauseigentümer. Diese muss extra beantragt werden. Die klassische Rechtsschutzversicherung leistet auch nicht in Rechtsstreitigkeiten wie z. B. bei Familien und erbrechtlichen Streitigkeiten. Scheidungsverfahren müssen generell selbst getragen werden.

Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz


Wer Eigentümer und Vermieter einer Wohnung ist, für den ist diese Versicherung unverzichtbar. Sie deckt die Kosten ab, die aus Streitigkeiten mit Verwaltungsbehörden, Nachbarn, Mietern oder Vermietern entstehen, d.h. auch als Mieter eine sinnvolle Versicherung.

Was nicht versichert

 
 Von der Rechtsschutzversicherung ausgeschlossen sind Streitfälle für Bauvorhaben, vorsätzliche Rechtsverstöße, Streitfälle bei Erbschaften und Scheidung sowie Rechtsstreitigkeiten, die vor Vertragsabschluss bereits bekannt waren. Zudem können die meisten Rechtsschutzversicherungen nicht sofort nach Vertragsunterzeichnung in Anspruch genommen werden. Häufig ist eine Wartezeit von drei oder sechs Monaten erforderlich.

Kündigung im Schadensfall

 
 Bei Schadensfällen sind die Versicherungen schnell mit Kündigungen bei der Hand. Manchmal verabschieden sie sich schon nach dem ersten Verfahren. Für den, den es trifft, ist das ärgerlich: Eine neue Versicherung zu finden, kann schwierig werden. Denn im Antrag für eine neue Police muss man die Kündigung des alten Vertrages angeben. Viele Anbieter lehnen daraufhin dankend ab. Besser fahren Kunden, die rechtzeitig selbst kündigen. 
 

Große Tarifunterschiede - DEVK ist günstig

 
 Bei den Versicherungstarifen gibt es zwischen den Versicherungen erhebliche Unterschiede. Daher sollte man vor Abschluss eines Vertrages die Konditionen miteinander vergleichen. Zudem sollte man sich nicht an eine allzu lange Laufzeit binden. Ein Versicherungsvertrag sollte höchstens 1 Jahr Laufzeit haben. Auch sollte man eine hohe Selbstbeteiligung wählen, denn es macht keinen Sinn, kleine Streitigkeiten mitzuversichern. Wichtig ist ein Schutz für Prozesse um größere Summen. Zudem gilt:  Wer sich für eine höhere Selbstbeteiligung entscheidet, fährt meist günstiger. Auch eine niedrige Deckungssumme führt zu niedrigeren Beiträgen.

Sinnvoll ist der Abschluss eines preisgünstigen und umfassenden Versicherungspaketes aus Privat-, Berufs- und Verkehrs-Rechtsschutz, dass von den meisten Versicherungen angeboten wird. Der Rechtsschutz für Eigentümer und Mieter von Wohnungen sollte zusätzlich vereinbart werden. 

Günstig erscheint uns das Angebot der DEVK Versicherung. Für 139 Euro im Jahr bekommen Arbeitnehmer (Nicht-Selbständige) eine Privat-, Berufs- und Verkehrs-Rechtsschutzversicherung bei 250 Euro Selbstbeteiligung. Dabei sind auch der Ehegatte/Lebenspartner sowie die minderjährigen und volljährigen Kinder, die sich noch in der Ausbildung befinden, mitversichert. Angestellte im öffentlichen Dienst zahlen sogar nur 105 Euro im Jahr. Für 28 Euro extra gibt es noch eine Grundstücks- und Mietrechtsschutzversicherung für Eigentümer oder Mieter. Ohne Selbstbeteiligung steigt der Beitrag für alle Leistungen auf 286 Euro. Die Deckungssumme beträgt 250.000 Euro. Infos unter www.devk.de.

Fazit

 
 Eine Rechtsschutzversicherung ist sicher eine der weniger wichtigen Versicherungen. Wer aber etwas Geld im Versicherungsbudget übrig hat, sollte eine Rechtsschutzversicherung abschließen. Für rund 140 Euro erhält man einen guten Rundum-Schutz.

12.06.06
 



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