Allianz Studie: Geringes Risikobewusstsein bei Studierenden


Studierende denken äußerst selten an Themen wie Risiko und Versicherung, wie eine Allianz Untersuchung zum Start des Sommersemesters zeigt. Durch mangelndes Gefahrenbewusstsein klafft im Freizeitbereich eine extreme Lücke zwischen Risikobewusstsein und Risikodeckung, was die angehenden Bachelor und Master teuer zu stehen kommen kann. Die Allianz, Österreichs Studierendenversicherer, empfiehlt dringend, die individuelle Risikosituation zu überprüfen und bestehende Lücken zu schließen.

Mangelndes Bewusstsein für Risiko- und Unfallwahrscheinlichkeit sind charakteristisch für viele Besucher unserer Hochschulen. Dies ermittelte die Allianz im Rahmen einer umfassenden psychologischen Motivstudie. Zu möglichen finanziellen Risiken fehlt den Studierenden oft jegliche Erfahrung. Viele Studierende sind noch bei den Eltern mitversichert oder haben ihre Versicherung mit deren Hilfe abgeschlossen - und sich somit weniger Gedanken über Risken und deren Deckung gemacht. Prinzipiell lässt sich ein Zusammenhang zwischen Alter, Studienfortschritt, eigenen verfügbaren finanziellen Mitteln und der Beschäftigung mit dem Thema Risiko und Versicherung skizzieren. Bei Extremsportarten und Motorradfahren werden mögliche auftretende Gefahren nicht als solche wahrgenommen. Diese Rahmenbedingungen sind auch der Grund dafür, warum Versicherungslücken entstehen.

Unerkannte Risiken


"Mangelndes Risikobewusstsein kann auch für Hochschüler teuer werden", kommentiert Mag. Xaver Wölfl, Service-Experte der Allianz Gruppe in Österreich, die Ergebnisse der Studie. So tritt etwa im Bereich Kfz der Trugschluss auf, dass man keinen Unfall haben könne, wenn man selbst ein guter Fahrer sei - daher werde auch keine Kaskoversicherung benötigt. Auch eine Haushaltsversicherung sei überflüssig, so lange man nur billige Möbel habe. Mögliche Haftungen für Schäden, die beispielsweise ein Wasserrohrbruch bei anderen verursacht, werden kaum wahrgenommen. "Dabei können Kosten für Reparaturen schnell mehrere tausend Euro betragen", warnt Wölfl.

Während des Studiums sind grundsätzlich alle ÖH-Mitglieder sowie deren minderjährige Kinder über die ÖH-Studierendenversicherung bei der Allianz versichert. Gedeckt sind Unfälle sowie Haftpflichtschäden in allen Gebäuden und auf dem ganzen Gelände der Universität, am direkten Weg zur Universität sowie bei Veranstaltungen der ÖH. Die Prämie dafür liegt bei lediglich 0,36 Euro im Semester.

Quelle: www.allianz.at





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