Anz.

Uniqa bestätigt Vorsteuerergebnis von 340 Mio. Euro


Nach vorläufigen konsolidierten Daten erreichte die UNIQA Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr ein IFRS-Vorsteuerergebnis von rund 340 Mio. Euro. Die im Herbst abgegebene Prognose wird damit in vollem Umfang bestätigt. Das Ergebnis entspricht einer deutlichen Steigerung von 43% gegenüber dem Jahr 2006 (238,5 Mio. Euro).

Die konsolidierten verrechneten Prämien des UNIQA Konzerns (inkl. der Sparanteile aus der fondsgebundenen Lebensversicherung) haben - nach vorläufigen Daten - im Geschäftsjahr 2007 mit rund 5.259 Mio. Euro ein Wachstum von 3,3% erreicht. Die österreichischen Gesellschaften trugen dazu 3.516 Mio. Euro bei. Der Prämienzuwachs lag damit mit 2,8% im Rahmen des erwarteten Marktwachstums.

Die Konzernunternehmen in Ost- und Südosteuropa steigerten ihr Prämienvolumen - auch im Zuge der erfolgreich ausgebauten "preferred partnership" mit den lokalen Raiffeisenbanken - um 25,6% auf rund 803 Mio. Euro. In diesen Werten sind die Prämien der Beteiligungsunternehmen in Rumänien, der Ukraine und Albanien nicht enthalten. Die Entwicklung beinhaltet damit de facto keine akquisitionsbedingten Konsolidierungseffekte.

In Westeuropa ist - ausschließlich bedingt durch die überproportional hohen Einmalerläge in Italien im Jahr 2006 und den insgesamt rückläufigen Lebensversicherungsmarkt in Italien in 2007 - das Prämienvolumen um 8,8% auf 941 Mio. Euro zurückgegangen. Im Nicht-Leben Geschäft konnten die Prämien in Westeuropa um 4,3% gesteigert werden. Das Auslandsgeschäft erreichte damit nach den vorläufigen Zahlen 2007 in Summe einen Anteil von mehr als 33% an den Konzernprämien.

Schaden- und Unfallversicherung
Die vorläufigen verrechneten Prämien in der Schaden- und Unfallversicherung lagen mit 2.181 Mio. Euro um 7,1% über dem Vorjahreswert. Auch hier zeigte die Region Ost- und Südosteuropa mit einer Prämiensteigerung von 20,2% auf 513 Mio. Euro und deutlich über den jeweiligen Marktdaten liegenden Zuwachsraten die stärksten Wachstumsimpulse. In Österreich lag das Wachstum in diesem Segment bei 2,7% - die Prämien erreichten 1.267 Mio. Euro. Auf den westeuropäischen Märkten konnte ein angesichts der allgemeinen Marktsituation durch die intensiven Bemühungen zum Ausbau der Vertriebskapazitäten sehr zufriedenstellendes Prämienwachstum von 6,6% auf 401 Mio. Euro erzielt werden. Sowohl in Italien als auch in Deutschland lag das Wachstum der UNIQA Gesellschaften damit deutlich über der Marktentwicklung. Der Anteil des internationalen Geschäftes betrug in der Schaden- und Unfallversicherung damit bereits rund 42%.

Lebensversicherung
Die Entwicklung der Lebensversicherung war in 2007 von einer sehr positiven Entwicklung der Gesellschaften in Ost- und Südosteuropa geprägt. Sie konnten ihr Prämienvolumen um 35,6% auf nunmehr 285 Mio. Euro steigern. In Österreich sind die Prämien um rund 3,1% auf 1.525 Mio. Euro angestiegen. Überproportional hoch war dabei das Wachstum in der fondsgebundenen Lebensversicherung, die eine Prämiensteigerung von 41% aufwies. In Westeuropa sind die Prämien aus der Lebensversicherung - bedingt durch den rückläufigen Markt in Italien - um 24% auf 361 Mio. Euro gesunken. Der Anteil der internationalen Gesellschaften an den Konzernprämien lag damit bereits bei rund 30%. Insgesamt stiegen die verrechneten Prämien der UNIQA Gruppe in der Lebensversicherung um 0,3% auf 2.170 Mio. Euro.

Krankenversicherung
In der Krankenversicherung lagen die vorläufigen konsolidierten Prämien der UNIQA Gruppe mit rund 908 Mio. Euro um 2,0% über dem Vorjahreswert. In Österreich wuchs das Prämienvolumen um 2,3% auf rund 724 Mio. Euro. Im internationalen Geschäft konnten die verrechneten Prämien auf 184 Mio. Euro gesteigert werden. Somit stammen rund 20% der Krankenversicherungsprämien aus den Märkten außerhalb Österreichs.

Die versicherungstechnische Entwicklung konnte trotz der Sturmschäden Anfang 2007 und einer weiteren Stärkung der Schadenreservesubstanz weiter verbessert werden. Die Kostenentwicklung liegt im Rahmen der Erwartungen. Verstärkte Investitionen in das organische Wachstum in Ost- und Südosteuropa führten dazu, dass UNIQA in dieser Region stärker als der Markt gewachsen ist und das strategische Ziel eines Marktanteils von mehr als 5% in der Schaden- und Unfallversicherung erreicht hat.
Das Ergebnis 2007, das mit ursprünglich 270 Mio. Euro geplant war und im Laufe des Jahres mehrmals angehoben wurde, kann nach den vorläufigen Zahlen mit 340 Mio. Euro bestätigt werden. In Folge wird dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung eine entsprechend deutliche Dividendenerhöhung vorgeschlagen werden.

Quelle: www.uniqa.at



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