Staatsanleihen und Pfandbriefe im Vergleich
Besonders in der jetzigen Bankenkrise sind natürlich viele Anleger daran interessiert, welche Anlagen besonders sicher sind. Grundsätzlich kommen hier sicherlich Pfandbriefen und Staatsanleihen als Anlagemöglichkeit in Frage.
Unterschiedliche Sicherheiten
Hinsichtlich der Sicherheit ist es bei den Pfandbriefen so, dass diese zunächst einmal sehr sicher sind. Die Kapitalrückzahlung und der Erhalt der Zinsen sind durch den Emittenten zugesichert. Allerdings besteht dennoch ein Emittentenrisiko, welches im Falle der Insolvenz der Bank, welche die Pfandbriefe emittiert hat, zum Tragen kommen würde. Dennoch bestehen auch in diesem Fall gute Chance für den Anleger, sein Geld dennoch zurück zu erhalten. Dieses liegt an der Tatsache, dass die emittierten Pfandbriefe durch eine so genannte Deckungsmasse abgesichert sind. Diese besteht vornehmlich aus erstrangigen Hypotheken, die zur Besicherung der an die Kunden vergebenen Darlehen bestehen. Im Falle einer Insolvenz der emittierenden Bank würden diese besicherten Darlehensforderungen an den Inhaber der Pfandbriefe übergehen. Auch Staatsanleihen gelten als sehr sichere Art der Geldanlage, wobei es natürlich hier auch darauf ankommt, von welchem Staat die Anleihe emittiert wird. Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland gelten zum Beispiel als die sichersten Geldanlagen überhaupt. Das kann man allerdings sicherlich z.B. von einer Staatsanleihe Brasiliens nicht behaupten, da hier der Emittent keine allzu gute Bonität aufweisen kann.
Unterschiedliche Renditen
Auch von der Rendite her gibt es Unterschiede zwischen Pfandbriefen und Staatsanleihen. Pfandbriefe werden oftmals als niedrigverzinsliche Anlagen angeboten, wobei der Hauptteil der Rendite aus den Kursgewinnen besteht. Aber es gibt auch Pfandbriefe mit höheren Zinsen. Durchschnittlich erhält der Anleger Zinsen, die im Bereich zwischen drei und sechs Prozent liegen.
Bei den Staatsanleihen hängt die Rendite vor allem vom Schuldner ab. Während man für deutsche Staatsanleihe einen Zinssatz von ca. 4-5 Prozent erhält, kann man (um beim vorherigen Beispiel zu bleiben), für brasilianische Staatsanleihen durchaus Renditen im zweistelligen Prozentbereich erzielen.
Die Laufzeiten von Staatsanleihen und Pfandbriefen betragen je nach Emittent zwischen fünf und zehn Jahren. Sowohl die meisten Pfandbriefe als auch die Staatsanleihen sind an der Börse handelbar und der Kunde besitzt daher neben dem garantierten Zins noch durch Kursänderungen eine weitere Möglichkeit, eine Rendite zu erzielen, auch wenn die Volatilität der Kurse bei diesen beiden Anlageformen in der Regel recht gering ist.
Unterschiedliche Sicherheiten
Hinsichtlich der Sicherheit ist es bei den Pfandbriefen so, dass diese zunächst einmal sehr sicher sind. Die Kapitalrückzahlung und der Erhalt der Zinsen sind durch den Emittenten zugesichert. Allerdings besteht dennoch ein Emittentenrisiko, welches im Falle der Insolvenz der Bank, welche die Pfandbriefe emittiert hat, zum Tragen kommen würde. Dennoch bestehen auch in diesem Fall gute Chance für den Anleger, sein Geld dennoch zurück zu erhalten. Dieses liegt an der Tatsache, dass die emittierten Pfandbriefe durch eine so genannte Deckungsmasse abgesichert sind. Diese besteht vornehmlich aus erstrangigen Hypotheken, die zur Besicherung der an die Kunden vergebenen Darlehen bestehen. Im Falle einer Insolvenz der emittierenden Bank würden diese besicherten Darlehensforderungen an den Inhaber der Pfandbriefe übergehen. Auch Staatsanleihen gelten als sehr sichere Art der Geldanlage, wobei es natürlich hier auch darauf ankommt, von welchem Staat die Anleihe emittiert wird. Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland gelten zum Beispiel als die sichersten Geldanlagen überhaupt. Das kann man allerdings sicherlich z.B. von einer Staatsanleihe Brasiliens nicht behaupten, da hier der Emittent keine allzu gute Bonität aufweisen kann.
Unterschiedliche Renditen
Auch von der Rendite her gibt es Unterschiede zwischen Pfandbriefen und Staatsanleihen. Pfandbriefe werden oftmals als niedrigverzinsliche Anlagen angeboten, wobei der Hauptteil der Rendite aus den Kursgewinnen besteht. Aber es gibt auch Pfandbriefe mit höheren Zinsen. Durchschnittlich erhält der Anleger Zinsen, die im Bereich zwischen drei und sechs Prozent liegen.
Bei den Staatsanleihen hängt die Rendite vor allem vom Schuldner ab. Während man für deutsche Staatsanleihe einen Zinssatz von ca. 4-5 Prozent erhält, kann man (um beim vorherigen Beispiel zu bleiben), für brasilianische Staatsanleihen durchaus Renditen im zweistelligen Prozentbereich erzielen.
Die Laufzeiten von Staatsanleihen und Pfandbriefen betragen je nach Emittent zwischen fünf und zehn Jahren. Sowohl die meisten Pfandbriefe als auch die Staatsanleihen sind an der Börse handelbar und der Kunde besitzt daher neben dem garantierten Zins noch durch Kursänderungen eine weitere Möglichkeit, eine Rendite zu erzielen, auch wenn die Volatilität der Kurse bei diesen beiden Anlageformen in der Regel recht gering ist.


