Bedarf an Mikroleasing in den Entwicklungsländern
Mikrokredite, also Kleinstkredite von wenigen €, haben sich seit den 1970er-Jahren als probates Mittel zur Armutsbekämpfung etabliert. Dieses System wird nun auch auf den Leasing-Bereich übertragen. Vorgemacht hat es zum Beispiel die Grameen-Bank von Nobelpreisträger Muhammad Yunus in Bangladesh. Diese begann Anfang der 90er-Jahre Web-stühle an Weber zu verleasen und nicht wie bisher üblich, Kaufkredite zu verleihen.
Bedarf ist da
In Uganda baut Raiffeisen-Leasing in Kooperation mit der lokalen Centenary Bank ein System für Mikroleasing auf. Centenary, die sich mehrheitlich im Eigentum der katholischen Kirche von Uganda befindet, bietet Landwirten bereits seit Jahren Mikrokredite zur Anschaffung von Saatgut und Landmaschinen an.
Die Landwirtschaft ist der wichtigste Wirtschaftszweig des ostafrikanischen Landes. Rund 82 Prozent der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig, diese erwirtschaftet rund 35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die Böden sind fruchtbar, trotzdem gehört das Land laut UN-Definition zu den ärmsten der Welt.
"Der Bedarf an Mikro krediten ist groß", sagt Thomas Frey-Materna, zuständig für Internationale Projekte bei Raiffeisen-Leasing. Leasing soll der Centenary Bank nun zusätzliche finanzielle Sicherheiten verschaffen. "Damit kann diese einen lockereren Vergaberahmen bei den Krediten anlegen", sagt Frey-Materna. Nach rund zwei Jahren soll das Gerät dann in den Besitz des Kunden übergehen. Positiv: Durch die größeren Sicherheiten, die der Bank dadurch entstehen, können mehr Bauern mit Mikro finanzierungen versorgt werden. Fällt der Kunde aus, weil er nicht mehr bezahlen kann, kann die Bank den Pflug weiterverleasen.
Start nächstes Jahr
Das Kerngeschäft der Centenary Bank wird Leasing nicht ersetzen. Das soll die Ver gabe von Mikrokrediten bleiben. Momentan befindet sich das Projekt in der Implementierungsphase, nach einigen Umstrukturierungen soll es im nächsten Jahr wirklich losgehen. "Die Bank braucht noch mehr Leasing-Experten."
Quelle: www.raiffeisen-leasing.at
Bedarf ist da
In Uganda baut Raiffeisen-Leasing in Kooperation mit der lokalen Centenary Bank ein System für Mikroleasing auf. Centenary, die sich mehrheitlich im Eigentum der katholischen Kirche von Uganda befindet, bietet Landwirten bereits seit Jahren Mikrokredite zur Anschaffung von Saatgut und Landmaschinen an.
Die Landwirtschaft ist der wichtigste Wirtschaftszweig des ostafrikanischen Landes. Rund 82 Prozent der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig, diese erwirtschaftet rund 35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die Böden sind fruchtbar, trotzdem gehört das Land laut UN-Definition zu den ärmsten der Welt.
"Der Bedarf an Mikro krediten ist groß", sagt Thomas Frey-Materna, zuständig für Internationale Projekte bei Raiffeisen-Leasing. Leasing soll der Centenary Bank nun zusätzliche finanzielle Sicherheiten verschaffen. "Damit kann diese einen lockereren Vergaberahmen bei den Krediten anlegen", sagt Frey-Materna. Nach rund zwei Jahren soll das Gerät dann in den Besitz des Kunden übergehen. Positiv: Durch die größeren Sicherheiten, die der Bank dadurch entstehen, können mehr Bauern mit Mikro finanzierungen versorgt werden. Fällt der Kunde aus, weil er nicht mehr bezahlen kann, kann die Bank den Pflug weiterverleasen.
Start nächstes Jahr
Das Kerngeschäft der Centenary Bank wird Leasing nicht ersetzen. Das soll die Ver gabe von Mikrokrediten bleiben. Momentan befindet sich das Projekt in der Implementierungsphase, nach einigen Umstrukturierungen soll es im nächsten Jahr wirklich losgehen. "Die Bank braucht noch mehr Leasing-Experten."
Quelle: www.raiffeisen-leasing.at