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Immobilienleasing - Warum nicht leasen statt kaufen?


Leasen kann man nicht nur ein Auto oder einen Computer, sondern auch Immobilien. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Auto. Man schließt mit der Leasinggesellschaft einen langfristigen Vertrag über die Nutzung des Objektes, die Eigentümerin der Immobilie ist. Am Ende der Laufzeit gibt man das Objekt an den Leasinggeber zurück.

Leasen ist nicht gleich Mieten


Zwar ist der Leasingnehmer nicht der Eigentümer der Immobilie, aber er agiert quasi wie ein Eigentümer, d.h. er kommt für Reparaturen, Instandhaltung usw auf. Dadurch, dass der Leasingnehmer nicht nur die Zinsen, sondern auch die Tilgung zu bezahlen hat, liegen die monatlichen Leasingraten über den Mietkosten.

Für wen Immobilienleasing in Frage kommt


Immobilienleasing ist nichts für Privatleute, da sie die Vorteile des Leasing wie Bilanzneutralität, besseres Kreditrating etc. nicht nutzen können. Daher kommen in der Regel nur Gewerbetreibende oder Städte und Gemeinden in Frage.  Leasen kann man nicht nur Neubauten, sondern auch bestehenden Objekte. Meist bauen oder kaufen die Leasinggesellschaften neue Wohnungen nach den Vorstellungen und Wünschen des Leasingnehmers, der anschließend die Immobilie leased und  wie ein Eigentümer des Objektes agiert und die Leasingraten steuerlich geltend macht (Buy-and-Lease). Denn die Leasingraten reduzieren die Steuerschuld, etwa bei der Körperschafts- oder Gewerbesteuer. Da die Leasingraten feststehen, sind unvorhergesehene Mehrbelastungen wie Preiserhöhungen bei der Gewerbemiete ausgeschlossen. Zudem kann man durch entsprechende Kaufoptionen am Ende der Laufzeit das Objekt erwerben und so von Wertsteigerungen profitieren.

Weit verbreitet ist auch das Sale-and-Lease-Back-Verfahren, bei dem das Objekt an den Leasinggeber verkauft wird und anschließend zurückgeleased wird.  Dadurch wird das Budget entlastet und die Liquidität verbessert.

Komplette Lösungen möglich


Immer mehr Leasinggesellschaften bieten mittlerweile komplette Serviceverträge an.   Das Leistungsspektrum reicht vom Projektmanagement und der Bauüberwachung bis hin zur Objektbetreuung während der Nutzungszeit.

Im so genannten Facility Management übernehmen die Leasinggesellschaften die Bewirtschaftung eines vorhandenen Gebäudes rund um die Uhr. Dazu gehören alle anfallenden kaufmännischen und organisatorischen Aufgaben der Hausverwaltung, die Reinigung und der Winterdienst, die Abwicklung von Behördenverfahren und Verbesserung des Flächennutzungskonzepts.
 

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