Vernunft ist eine deutsche Tugend, Unvernunft macht glücklich
Die Deutschen sind ein von der Vernunft geplagtes Volk - ein schlechtes Gewissen haben sie vor allem bei dem Gefühl, wenig selbstdiszipliniert zu sein. Auch unvernünftigerweise Geld auszugeben, anstatt es zu sparen, oder wenig auf die Gesundheit zu achten, verursacht Gewissensbisse. Dabei zeigt eine von Visa Europe in Auftrag gegebene Studie des Forschungsinstituts Explorandum, dass diejenigen Deutschen am glücklichsten sind, die sich im Alltag ganz ohne schlechtes Gewissen gerne mal ein bisschen Luxus gönnen.
Die Studiendaten bringen Überraschendes zu Tage: 81 Prozent der Befragten haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie sich nicht die Zähne putzen, während nur 62 Prozent der befragten Deutschen vom Gewissen geplagt werden, wenn Sie sich auf eine Affäre einlassen. Etwa die Hälfte der Befragten (56 Prozent) haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie öffentliche Verkehrsmittel für ihr Zuspätkommen verantwortlich machen, obwohl sie eigentlich verschlafen haben. Insgesamt gilt
allerdings, so gewissenhaft die Deutschen auch sein mögen: das schlechte Gewissen allein führt nicht dazu, "Verbotenes" zu unterlassen.
In der Liste der häufigsten "Aktivitäten", für die die Befragten immer wieder ein schlechtes Gewissen in Kauf nehmen, stehen Faulheit, Nichtstun und Schokolade essen ganz oben auf der Rangliste. Nur 29 Prozent der Raucher haben wegen des Rauchens ein schlechtes Gewissen, wissen jedoch sehr genau, dass das Rauchen der Gesundheit schadet (93 Prozent).
Kein schlechtes Gewissen verursacht hingegen der Kauf von kleineren Luxusartikeln wie Kleidung, Schuhe oder Schmuck. Nur etwa jeder Fünfte (17 Prozent), der sich hin und wieder diese kleinen Extras gönnt, wird anschließend vom schlechten Gewissen geplagt. Auch wer sich mit Schönheitsprodukten verwöhnt, ist weitgehend frei von schlechtem Gewissen (14 Prozent). Der kleine Luxus einer Massage, Maniküre (jeweils neun Prozent), eines schönen Essens auswärts (sechs Prozent) oder hin und wieder eines Gläschens Champagner (18 Prozent) verursacht so gut wie
kein schlechtes Gewissen.
Obwohl der Luxus kleiner alltäglicher Extras kaum Gewissensbisse verursacht - die Deutschen sind sich sicher, dass es besser gewesen wäre, das Geld für die Zukunft zu sparen (79 Prozent). Doch das ausgeprägte Sicherheitsbewusstsein der Deutschen hält die wenigsten davon ab, sich den Alltag auch in Zukunft mit kleinen Extras zu
verschönern.
Unter den Bundesländern verwöhnen sich Hamburger (54 Prozent) und Schleswig-Holsteiner (51 Prozent) am häufigsten mit etwas Besonderem (mindestens einmal pro Woche). Bescheidener sind die Saarländer: Nur jeder Vierte gönnt sich einmal pro Woche ein bisschen Luxus. Dabei besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Stimmungslage der Deutschen und der Häufigkeit von Investitionen für etwas Außergewöhnliches. Mehr als zwei Drittel der Befragten (69 Prozent), die sich
selbst als sehr glücklich bezeichnen, leisten sich mindestens einmal in der Woche etwas Luxuriöses. Wer sich selbst nur alle paar Monate einmal etwas Gutes tut, ist nicht besonders glücklich und möchte etwas in seinem Leben ändern (71 Prozent).
Quelle: VISA
Die Studiendaten bringen Überraschendes zu Tage: 81 Prozent der Befragten haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie sich nicht die Zähne putzen, während nur 62 Prozent der befragten Deutschen vom Gewissen geplagt werden, wenn Sie sich auf eine Affäre einlassen. Etwa die Hälfte der Befragten (56 Prozent) haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie öffentliche Verkehrsmittel für ihr Zuspätkommen verantwortlich machen, obwohl sie eigentlich verschlafen haben. Insgesamt gilt
allerdings, so gewissenhaft die Deutschen auch sein mögen: das schlechte Gewissen allein führt nicht dazu, "Verbotenes" zu unterlassen.
In der Liste der häufigsten "Aktivitäten", für die die Befragten immer wieder ein schlechtes Gewissen in Kauf nehmen, stehen Faulheit, Nichtstun und Schokolade essen ganz oben auf der Rangliste. Nur 29 Prozent der Raucher haben wegen des Rauchens ein schlechtes Gewissen, wissen jedoch sehr genau, dass das Rauchen der Gesundheit schadet (93 Prozent).
Kein schlechtes Gewissen verursacht hingegen der Kauf von kleineren Luxusartikeln wie Kleidung, Schuhe oder Schmuck. Nur etwa jeder Fünfte (17 Prozent), der sich hin und wieder diese kleinen Extras gönnt, wird anschließend vom schlechten Gewissen geplagt. Auch wer sich mit Schönheitsprodukten verwöhnt, ist weitgehend frei von schlechtem Gewissen (14 Prozent). Der kleine Luxus einer Massage, Maniküre (jeweils neun Prozent), eines schönen Essens auswärts (sechs Prozent) oder hin und wieder eines Gläschens Champagner (18 Prozent) verursacht so gut wie
kein schlechtes Gewissen.
Obwohl der Luxus kleiner alltäglicher Extras kaum Gewissensbisse verursacht - die Deutschen sind sich sicher, dass es besser gewesen wäre, das Geld für die Zukunft zu sparen (79 Prozent). Doch das ausgeprägte Sicherheitsbewusstsein der Deutschen hält die wenigsten davon ab, sich den Alltag auch in Zukunft mit kleinen Extras zu
verschönern.
Unter den Bundesländern verwöhnen sich Hamburger (54 Prozent) und Schleswig-Holsteiner (51 Prozent) am häufigsten mit etwas Besonderem (mindestens einmal pro Woche). Bescheidener sind die Saarländer: Nur jeder Vierte gönnt sich einmal pro Woche ein bisschen Luxus. Dabei besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Stimmungslage der Deutschen und der Häufigkeit von Investitionen für etwas Außergewöhnliches. Mehr als zwei Drittel der Befragten (69 Prozent), die sich
selbst als sehr glücklich bezeichnen, leisten sich mindestens einmal in der Woche etwas Luxuriöses. Wer sich selbst nur alle paar Monate einmal etwas Gutes tut, ist nicht besonders glücklich und möchte etwas in seinem Leben ändern (71 Prozent).
Quelle: VISA



