UEFA EURO 2008 verschafft der europäischen Wirtschaft einen Zuwachs von 1,4 Mrd. Euro
MasterCard-Studie zeigt: UEFA EURO 2008™ verschafft der europäischen Wirtschaft einen Zuwachs von 1,4 Mrd. Euro.
Führender Sportökonom: Deutschland spielt mit jedem Spiel der UEFA EURO 2008 um einen Anteil von 42 Mio. Euro
Luzern, Schweiz, 2. Dezember 2007, - Die Fußball-Europameisterschaft UEFA EURO 2008 wird der europäischen Wirtschaft mindestens 1,4 Mrd. Euro bringen. Dies geht aus einer von MasterCard in Auftrag gegebenen Expertenuntersuchung hervor. MasterCard ist seit 1992 ein offizieller Sponsor der UEFA-Fußball-Europameisterschaft.
Die Studie wurde von einem der führenden Sportökonomen Europas, Professor Simon Chadwick, durchgeführt und anlässlich der heutigen Auslosung für die EURO 2008 in Luzern / Schweiz veröffentlicht. Aus ihr geht hervor, dass sich die positiven Auswirkungen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene bemerkbar machen werden. Sie reichen von der Steigerung der Umsätze mit Eintrittskarten, Reisen, Lebensmitteln, Getränken und Fanartikeln bis zu Erträgen aus dem Sponsoring, der Werbung und der Nutzung von Telekommunikations- und neuen Mediendiensten.
Im Rahmen der MasterCard-Studie prognostizierte Professor Chadwick, Gründer und Direktor des Birkbeck Sport Business Centre an der University of London und Professor für Sport Business Strategy und Marketing an der University of Coventry auch, dass jedes Spiel, an dem die Deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-EM 2008 im nächsten Sommer teilnimmt, im Durchschnitt jeweils 42 Mio. Euro wert sein wird. Dieser wirtschaftliche Effekt teilt sich auf auf die Volkswirtschaften der beiden Teams, die beiden Gastgeberländer Schweiz und österreich, sowie auf die übrigen europäischen Länder. Die lukrativsten Spiele dürften die europäische Wirtschaft sogar um durchschnittlich 49 bis 56 Mio. Euro stärken.
Auf der Grundlage der Auslosung für die EURO 2008 schätzte Professor Chadwick, dass die Spiele mit dem größten wirtschaftlichen Nutzen die Vorrundenpaarungen Frankreich - Italien (Zürich), Niederlande - Frankreich, und Italien - Niederlande (beide in Bern), alle in Gruppe C, sein werden. Allein diese Begegnungen könnten für die europäische Wirtschaft insgesamt mehr als 168 Mio. Euro wert sein. In den anderen Vorrundengruppen sieht Professor Chadwick die lukrativsten Paarungen bei den Spielen Schweiz - Portugal in Basel (Gruppe A), Deutschland - österreich in Wien (Gruppe B) und Spanien - Russland in Innsbruck (Gruppe D). Darüber hinaus prognostizierte Professor Chadwick, dass die Spiele mit der größten wirtschaftlichen Wirkung die Duelle Deutschland - Italien, Deutschland - Frankreich, Deutschland - Niederlande wären, wenn diese Spielpaarungen im Laufe des Turniers zustande kämen.
Wörtlich sagte Professor Chadwick:
'Die UEFA-Europameisterschaft ist der wichtigste Sportwettbewerb Europas. Daher wird die EURO 2008 einen erheblichen Einfluss auf die Wirtschaft der 16 Teilnehmerländer haben, aber auch auf die breitere europäische Wirtschaft ausstrahlen und sich mit über 1,4 Mrd. Euro niederschlagen.
Dieser Auftrieb wird sich in vielen Ländern bemerkbar machen, hauptsächlich durch Sponsoringerträge und gewerbliche Umsätze. Dabei dürfte jedes Spiel in der Gruppenrunde im Durchschnitt mindestens 42 Mio. Euro bringen. Die Begegnungen in den späteren Phasen des Wettbewerbs werden sogar einen noch stärkeren wirtschaftlichen Auftrieb zur Folge haben.'
Paul Meulendijk, Leiter Sponsorship, MasterCard Europe, meint dazu:
'Für die Fans ist die Fußball-EM 2008 mit Geld nicht aufzuwiegen. Dies gilt insbesondere für jene, die im nächsten Juni nach Österreich und in die Schweiz fahren. Doch während die Leidenschaft der Fans unbezahlbar ist, lässt sich die Wirkung dieser Veranstaltung auf ihre Heimatländer durchaus vorhersagen, wie die von Professor Chadwick für uns durchgeführte Studie zeigt.'
'MasterCard spielt seit Jahren eine zentrale Rolle im Fußballgeschäft, nicht nur durch unser Sponsoring von Veranstaltungen wie der UEFA Fußball-Europameisterschaft und der UEFA Champions League, sondern auch durch die Vereinfachung der Buchung von Reisen zu Spielen und des Kaufs von Fanartikeln, Erfrischungen, Eintrittskarten und so weiter. Wir möchten, dass die Fans ein unbezahlbares Erlebnis genießen können. Mit unseren Kampagnen zusammen mit unseren Kunden, zum Beispiel durch neue Kartenprogramme, und der Vereinfachung des Kaufs von Dienstleistungen und Waren zusammen mit den Händlern tragen wir unseren Teil dazu bei, dass dies möglich wird.'
Einfluss der europäischen Schwellenländer: russische Revolution?
Professor Chadwick zufolge bereichert die Qualifikation von Russland die Fußball-Europameisterschaft 2008 um eine interessante Dimension. In den letzten 10 Jahren qualifizierte sich das größte Land des Kontinents nur für ein Turnier in Europa: die Fußball-EM 2004 in Portugal. Daher lässt sich, wie Professor Chadwick meint, nun schwer sagen, welche wirtschaftlichen Auswirkungen die Teilnahme des Landes an der Europameisterschaft 2008 haben wird. Das Wirtschaftswachstum und das Einkommensniveau steige, der Telekommunikationsmarkt gewinne an Stärke und die Märkte für Sponsoring und kommerzielle Rechte florierten. Vor allem aber wüchsen die Ausgaben für den Auslandstourismus und das Interesse am Fußball.
Nach Ansicht von Professor Chadwick ist es bei der Fußball-EM 2008 jedoch noch zu früh, als dass sich der tatsächliche Einfluss des russischen Wachstums bemerkbar machen könnte. Er rechnet damit, dass die Fußball-EM 2012 in Polen und der Ukraine dank ihrer größeren Nähe zu Russland das Turnier sein wird, bei dem der 'russische Bär' erwacht.
Quelle: MasterCard
Führender Sportökonom: Deutschland spielt mit jedem Spiel der UEFA EURO 2008 um einen Anteil von 42 Mio. Euro
Luzern, Schweiz, 2. Dezember 2007, - Die Fußball-Europameisterschaft UEFA EURO 2008 wird der europäischen Wirtschaft mindestens 1,4 Mrd. Euro bringen. Dies geht aus einer von MasterCard in Auftrag gegebenen Expertenuntersuchung hervor. MasterCard ist seit 1992 ein offizieller Sponsor der UEFA-Fußball-Europameisterschaft.
Die Studie wurde von einem der führenden Sportökonomen Europas, Professor Simon Chadwick, durchgeführt und anlässlich der heutigen Auslosung für die EURO 2008 in Luzern / Schweiz veröffentlicht. Aus ihr geht hervor, dass sich die positiven Auswirkungen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene bemerkbar machen werden. Sie reichen von der Steigerung der Umsätze mit Eintrittskarten, Reisen, Lebensmitteln, Getränken und Fanartikeln bis zu Erträgen aus dem Sponsoring, der Werbung und der Nutzung von Telekommunikations- und neuen Mediendiensten.
Im Rahmen der MasterCard-Studie prognostizierte Professor Chadwick, Gründer und Direktor des Birkbeck Sport Business Centre an der University of London und Professor für Sport Business Strategy und Marketing an der University of Coventry auch, dass jedes Spiel, an dem die Deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-EM 2008 im nächsten Sommer teilnimmt, im Durchschnitt jeweils 42 Mio. Euro wert sein wird. Dieser wirtschaftliche Effekt teilt sich auf auf die Volkswirtschaften der beiden Teams, die beiden Gastgeberländer Schweiz und österreich, sowie auf die übrigen europäischen Länder. Die lukrativsten Spiele dürften die europäische Wirtschaft sogar um durchschnittlich 49 bis 56 Mio. Euro stärken.
Auf der Grundlage der Auslosung für die EURO 2008 schätzte Professor Chadwick, dass die Spiele mit dem größten wirtschaftlichen Nutzen die Vorrundenpaarungen Frankreich - Italien (Zürich), Niederlande - Frankreich, und Italien - Niederlande (beide in Bern), alle in Gruppe C, sein werden. Allein diese Begegnungen könnten für die europäische Wirtschaft insgesamt mehr als 168 Mio. Euro wert sein. In den anderen Vorrundengruppen sieht Professor Chadwick die lukrativsten Paarungen bei den Spielen Schweiz - Portugal in Basel (Gruppe A), Deutschland - österreich in Wien (Gruppe B) und Spanien - Russland in Innsbruck (Gruppe D). Darüber hinaus prognostizierte Professor Chadwick, dass die Spiele mit der größten wirtschaftlichen Wirkung die Duelle Deutschland - Italien, Deutschland - Frankreich, Deutschland - Niederlande wären, wenn diese Spielpaarungen im Laufe des Turniers zustande kämen.
Wörtlich sagte Professor Chadwick:
'Die UEFA-Europameisterschaft ist der wichtigste Sportwettbewerb Europas. Daher wird die EURO 2008 einen erheblichen Einfluss auf die Wirtschaft der 16 Teilnehmerländer haben, aber auch auf die breitere europäische Wirtschaft ausstrahlen und sich mit über 1,4 Mrd. Euro niederschlagen.
Dieser Auftrieb wird sich in vielen Ländern bemerkbar machen, hauptsächlich durch Sponsoringerträge und gewerbliche Umsätze. Dabei dürfte jedes Spiel in der Gruppenrunde im Durchschnitt mindestens 42 Mio. Euro bringen. Die Begegnungen in den späteren Phasen des Wettbewerbs werden sogar einen noch stärkeren wirtschaftlichen Auftrieb zur Folge haben.'
Paul Meulendijk, Leiter Sponsorship, MasterCard Europe, meint dazu:
'Für die Fans ist die Fußball-EM 2008 mit Geld nicht aufzuwiegen. Dies gilt insbesondere für jene, die im nächsten Juni nach Österreich und in die Schweiz fahren. Doch während die Leidenschaft der Fans unbezahlbar ist, lässt sich die Wirkung dieser Veranstaltung auf ihre Heimatländer durchaus vorhersagen, wie die von Professor Chadwick für uns durchgeführte Studie zeigt.'
'MasterCard spielt seit Jahren eine zentrale Rolle im Fußballgeschäft, nicht nur durch unser Sponsoring von Veranstaltungen wie der UEFA Fußball-Europameisterschaft und der UEFA Champions League, sondern auch durch die Vereinfachung der Buchung von Reisen zu Spielen und des Kaufs von Fanartikeln, Erfrischungen, Eintrittskarten und so weiter. Wir möchten, dass die Fans ein unbezahlbares Erlebnis genießen können. Mit unseren Kampagnen zusammen mit unseren Kunden, zum Beispiel durch neue Kartenprogramme, und der Vereinfachung des Kaufs von Dienstleistungen und Waren zusammen mit den Händlern tragen wir unseren Teil dazu bei, dass dies möglich wird.'
Einfluss der europäischen Schwellenländer: russische Revolution?
Professor Chadwick zufolge bereichert die Qualifikation von Russland die Fußball-Europameisterschaft 2008 um eine interessante Dimension. In den letzten 10 Jahren qualifizierte sich das größte Land des Kontinents nur für ein Turnier in Europa: die Fußball-EM 2004 in Portugal. Daher lässt sich, wie Professor Chadwick meint, nun schwer sagen, welche wirtschaftlichen Auswirkungen die Teilnahme des Landes an der Europameisterschaft 2008 haben wird. Das Wirtschaftswachstum und das Einkommensniveau steige, der Telekommunikationsmarkt gewinne an Stärke und die Märkte für Sponsoring und kommerzielle Rechte florierten. Vor allem aber wüchsen die Ausgaben für den Auslandstourismus und das Interesse am Fußball.
Nach Ansicht von Professor Chadwick ist es bei der Fußball-EM 2008 jedoch noch zu früh, als dass sich der tatsächliche Einfluss des russischen Wachstums bemerkbar machen könnte. Er rechnet damit, dass die Fußball-EM 2012 in Polen und der Ukraine dank ihrer größeren Nähe zu Russland das Turnier sein wird, bei dem der 'russische Bär' erwacht.
Quelle: MasterCard



