Visa Studie: Europas Unternehmen geben am meisten Geld aus
In Europa summierten sich die Ausgaben von Unternehmen auf insgesamt 16,7 Billionen Euro im Jahr 2006 und liegen damit höher als in allen anderen großen Wirtschaftsregionen auf der Welt. Zu diesem Ergebnis kommt die europäische Erhebung 'Commercial Consumption Expenditure (CCE)", mit der Visa Commercial die Geschäftsausgaben von Unternehmen und Organisationen weltweit ermittelt. Die zehn führenden europäischen Länder sind dabei für 87 Prozent der gesamteuropäischen Ausgaben verantwortlich. Insgesamt spielen in Europa Unternehmen mittlerer Größe mit zehn bis 250 Mitarbeitern (35 Prozent) eine größere Rolle als in den USA (19 Prozent). Dennoch geben große Unternehmen in Europa (41 Prozent) insgesamt mit 6,86 Billionen Euro deutlich mehr Geld aus.
Alle deutschen Unternehmen zusammen erzielen den im europäischen Vergleich zweithöchsten Wert von 2,8 Billionen Euro. Nur Großbritannien liegt mit über drei Billionen Euro knapp darüber. In Deutschland macht der Anteil der Ausgaben großer Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern mehr als die Hälfte der Gesamtausgaben aus. Damit ist Deutschland in Europa eher eine Ausnahme: Bei den vergleichsweise ausgabenschwachen Nachbarn Belgien und Niederlande sind es vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die für hohe Ausgaben sorgen. Die Unternehmen in Deutschland geben im Großhandel (430 Milliarden Euro) das meiste Geld aus, gefolgt von Ausgaben im Einzelhandel (228 Milliarden Euro), im Autozulieferbereich (200 Milliarden Euro) sowie im Versorgungsbereich (120 Milliarden Euro) und im Bereich der Betriebsausgaben (115 Milliarden Euro).
'Die Ausgaben innerhalb der Branchen variieren teilweise sehr stark. Beispielsweise sorgen große Unternehmen für hohe Umsätze bei Autozulieferern, kleine Betriebe hingegen vorrangig im Bereich der Dienstleistungen. Diese spezifischen Angaben sollte die europäische Zahlungsindustrie nutzen und ihre Angebote für Firmenkunden im Business-to-Business-Markt ausbauen', erläutert Luc Janssen, Senior Vice President Visa Commercial. 'Das Ergebnis der CCE-Studie zeigt Anhaltspunkte, die ein sehr großes Potential für die Zahlungsindustrie in Europa bedeuten.' Mithilfe dieser Auswertungen kann die Zahlungsindustrie Produkte und Dienstleistungen individuell anpassen und weiterentwickeln.
Die CCE-Studie, mit der Visa die Economist Intelligence Unit von The Economist beauftragte, bezieht 27 Länder in die Untersuchungen mit ein. Sie ist eine standardisierte Matrix, die der globalen Zahlungsindustrie und Finanzinstitutionen einen unabhängigen Einblick in die Ausgaben von Unternehmen und Organisationen ermöglicht. Die Studie vergleicht neben den Länderwerten auch die Ausgaben in den unterschiedlichen Branchen.
Quelle: VISA
Alle deutschen Unternehmen zusammen erzielen den im europäischen Vergleich zweithöchsten Wert von 2,8 Billionen Euro. Nur Großbritannien liegt mit über drei Billionen Euro knapp darüber. In Deutschland macht der Anteil der Ausgaben großer Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern mehr als die Hälfte der Gesamtausgaben aus. Damit ist Deutschland in Europa eher eine Ausnahme: Bei den vergleichsweise ausgabenschwachen Nachbarn Belgien und Niederlande sind es vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die für hohe Ausgaben sorgen. Die Unternehmen in Deutschland geben im Großhandel (430 Milliarden Euro) das meiste Geld aus, gefolgt von Ausgaben im Einzelhandel (228 Milliarden Euro), im Autozulieferbereich (200 Milliarden Euro) sowie im Versorgungsbereich (120 Milliarden Euro) und im Bereich der Betriebsausgaben (115 Milliarden Euro).
'Die Ausgaben innerhalb der Branchen variieren teilweise sehr stark. Beispielsweise sorgen große Unternehmen für hohe Umsätze bei Autozulieferern, kleine Betriebe hingegen vorrangig im Bereich der Dienstleistungen. Diese spezifischen Angaben sollte die europäische Zahlungsindustrie nutzen und ihre Angebote für Firmenkunden im Business-to-Business-Markt ausbauen', erläutert Luc Janssen, Senior Vice President Visa Commercial. 'Das Ergebnis der CCE-Studie zeigt Anhaltspunkte, die ein sehr großes Potential für die Zahlungsindustrie in Europa bedeuten.' Mithilfe dieser Auswertungen kann die Zahlungsindustrie Produkte und Dienstleistungen individuell anpassen und weiterentwickeln.
Die CCE-Studie, mit der Visa die Economist Intelligence Unit von The Economist beauftragte, bezieht 27 Länder in die Untersuchungen mit ein. Sie ist eine standardisierte Matrix, die der globalen Zahlungsindustrie und Finanzinstitutionen einen unabhängigen Einblick in die Ausgaben von Unternehmen und Organisationen ermöglicht. Die Studie vergleicht neben den Länderwerten auch die Ausgaben in den unterschiedlichen Branchen.
Quelle: VISA


