Kreditkarten: Unnötige Versicherungen vermeiden
Die Preisspanne der Kreditkarten ist gross. Wer nur eine Karte zum Bezahlen braucht, der sollte am besten gar nichts für sie ausgeben, denn zahlreiche Banken buhlen um die Gunst der Kunden und bieten eine kostenlose Kreditkarte zum Girokonto an. Wer Versicherungen für das Ausland wünscht, für den kann sich eine teurere durchaus lohnen. Doch oft ist der Schutz nicht ausreichend oder anderswo billiger.Häufig Obergrenzen für Schäden
Oft kommen die Kartenversicherungen nur für relativ niedrige Schäden auf oder gelten nicht für Familienangehörige. Zudem greifen viele Versicherungen nicht im Inland, sondern nur auf Reisen. Auch ist der Versicherungsschutz häufig an den Einsatz der Kreditkarte gekoppelt. So zahlt beispielsweise die Haftpflichtversicherung oder der Auslandsschutzbrief für den Mietwagen nur, wenn auch der Mietwagen oder die Benzinrechnung damit bezahlt wurde. Auch Reisegepäck- oder Auslandskrankenversicherungen greifen häufig nicht, wenn die Reise am Flugschalter oder im Reisebüro bar bezahlt wurde.
Bestimmte Risiken lassen sich nicht doppelt versichern
Eine doppelte Versicherung bedeutet nicht nur doppelte Kosten, zahlreiche Risiken lassen sich auch gar nicht doppelt versichern. Hat man zum Beispiel schon eine private Haftpflichtversicherung oder einen Rechtsschutz, verweigert die Kartenversicherung ihre Leistung. Zahlen sie daher nicht doppelt für eine Versicherung, die sie schon längst abgeschlossen haben.
Fazit
Überlegen Sie sich genau, ob Sie für mehr Versicherungen wirklich mehr bezahlen wollen. Lesen Sie vor allem das Kleingedruckte und studieren Sie die Haftungsobergrenzen und Bedingungen. Am besten, Sie sparen sich teure Kreditkarten. Viele Kreditkartenverträge gibt es bereits schon zum Nulltarif.
Achten Sie aber darauf, dass Sie im Ausland zumindest eine Auslandskrankenversicherung haben. Für den Mietwagen im Ausland sollte eine möglichst große Obergrenze bei der Haftpflichtversicherung bestehen.
07.07.06
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