Österreich - das Land der Fremdwährungskredite
Bei Fremdwährungskrediten befinden sich die österreichischen Kreditnehmer, auch international, auf dem absoluten Spitzenplatz. In keinem anderen Land verschuldeten sich die privaten Haushalte so nachhaltig in fremder Währung, hier vor allem in Schweizer Franken, wie in Österreich.
Der Verdacht, dass nicht alle Kreditnehmer über die Risiken dieser Art der Kreditaufnahme vollständig informiert sind, liegt daher nahe. Deshalb will die Finanzmarktaufsicht (FMA) per Gesetz verordnen, dass die Banken gezwungen werden, den Kreditnehmern mehr Informationen über die Risiken solcher Kredite an die Hand zu geben. Die Banken hatten freilich bereits bei einem ersten solchen Anlauf vor einer daraus resultierenden Kreditverteuerung gewarnt.
Offenbar sind sich die wenigsten Kreditnehemr darüber im Klaren, dass sie mit der Aufnahme eines Fremdwährungskredites knallhart am Devisenmarkt spekulieren. Und dies mit allen positiven und negativen Konsequenzen. Bisher entwickelten sich die Währungen zumeist zu Gunsten der in Fremdwährung verschuldeten Haushalte. Aber weil das fast immer so war, bedeutet dies noch lange nicht, dass sich die Währungen auch in Zukunft im Interesse der Kreditnehmer entwickeln werden.
Ausserdem dürfte die Bedeutung der Tilgungsträger, die zum Ansparen für die Kreditrückzahlung herangezogen werden ebenfalls leicht unterschätzt werden. Auch die besten Tilgungsträger (zumeist Fonds) können einmal schlechte Jahre erwischen.
Daher ist die Offensive der FMA, die Aufklärung über Fremdwährungskredite zu verstärken, bedingungslos zu begrüssen.
Der Verdacht, dass nicht alle Kreditnehmer über die Risiken dieser Art der Kreditaufnahme vollständig informiert sind, liegt daher nahe. Deshalb will die Finanzmarktaufsicht (FMA) per Gesetz verordnen, dass die Banken gezwungen werden, den Kreditnehmern mehr Informationen über die Risiken solcher Kredite an die Hand zu geben. Die Banken hatten freilich bereits bei einem ersten solchen Anlauf vor einer daraus resultierenden Kreditverteuerung gewarnt.
Offenbar sind sich die wenigsten Kreditnehemr darüber im Klaren, dass sie mit der Aufnahme eines Fremdwährungskredites knallhart am Devisenmarkt spekulieren. Und dies mit allen positiven und negativen Konsequenzen. Bisher entwickelten sich die Währungen zumeist zu Gunsten der in Fremdwährung verschuldeten Haushalte. Aber weil das fast immer so war, bedeutet dies noch lange nicht, dass sich die Währungen auch in Zukunft im Interesse der Kreditnehmer entwickeln werden.
Ausserdem dürfte die Bedeutung der Tilgungsträger, die zum Ansparen für die Kreditrückzahlung herangezogen werden ebenfalls leicht unterschätzt werden. Auch die besten Tilgungsträger (zumeist Fonds) können einmal schlechte Jahre erwischen.
Daher ist die Offensive der FMA, die Aufklärung über Fremdwährungskredite zu verstärken, bedingungslos zu begrüssen.



