EZB nutzt geldpolitischen Spielraum erneut konsequent
Mit der erneuten Zinssenkung um 50 Basispunkte nutzt die Europaeische Zentralbank ihren geldpolitischen Spielraum konsequent.
Sie leistet damit einen weiteren wichtigen Beitrag zum Erfolg der im Euroraum beschlossenen Konjunkturpakete erklaerte Prof. Dr. Manfred Weber, Geschaeftsfuehrender Vorstand des Bankenverbandes. Der extreme Wachstumseinbruch gerade der deutschen Volkswirtschaft, die die groesste im Euroraum ist, erzwingt ein gleichgerichtetes Handeln von Geld- und Fiskalpolitik. Der entschlossene und zielgerichtete Einsatz des gesamten konjunkturpolitischen Instrumentariums koenne eine unnoetige Verschaerfung der Schwaechephase verhindern helfen.
Weber warnte zugleich vor allzu hohen Erwartungen in das Leitzinsinstrument. Die Erfahrungen aus Japan zeigten, dass Niedrigzinspolitik allein nicht ausreicht. Nur ein gesunder Finanzsektor ist in der Lage, die von der Geldpolitik gebotenen Moeglichkeiten in reales Wirtschaftswachstum umzuwandeln. Die im Euroraum geltenden Stabilisierungspakete fuer den Finanzsektors muessten daher permanent und ohne Dogmatismus hinsichtlich ihrer Leistungsfaehigkeit und Effizienz ueberprueft werden. Sollten sich Konstruktionsmaengel zeigen, ist eine rasche Nachbesserung zwingend geboten. Ein wirtschaftlich verschenktes Jahrzehnt wie in Japan muss unbedingt verhindert werden, mahnte Weber.
Quelle: Bundesverband deutscher Banken
Sie leistet damit einen weiteren wichtigen Beitrag zum Erfolg der im Euroraum beschlossenen Konjunkturpakete erklaerte Prof. Dr. Manfred Weber, Geschaeftsfuehrender Vorstand des Bankenverbandes. Der extreme Wachstumseinbruch gerade der deutschen Volkswirtschaft, die die groesste im Euroraum ist, erzwingt ein gleichgerichtetes Handeln von Geld- und Fiskalpolitik. Der entschlossene und zielgerichtete Einsatz des gesamten konjunkturpolitischen Instrumentariums koenne eine unnoetige Verschaerfung der Schwaechephase verhindern helfen.
Weber warnte zugleich vor allzu hohen Erwartungen in das Leitzinsinstrument. Die Erfahrungen aus Japan zeigten, dass Niedrigzinspolitik allein nicht ausreicht. Nur ein gesunder Finanzsektor ist in der Lage, die von der Geldpolitik gebotenen Moeglichkeiten in reales Wirtschaftswachstum umzuwandeln. Die im Euroraum geltenden Stabilisierungspakete fuer den Finanzsektors muessten daher permanent und ohne Dogmatismus hinsichtlich ihrer Leistungsfaehigkeit und Effizienz ueberprueft werden. Sollten sich Konstruktionsmaengel zeigen, ist eine rasche Nachbesserung zwingend geboten. Ein wirtschaftlich verschenktes Jahrzehnt wie in Japan muss unbedingt verhindert werden, mahnte Weber.
Quelle: Bundesverband deutscher Banken