Keine zweite "Große Depression" zu erwarten
Die Experten von Pioneer Investments rechnen weiterhin damit, dass eine lange und tiefe Rezession, wie sie zu Beginn der 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts auftrat, verhindert werden kann. Weltweit hätten die Regierungen ihre Bemühungen intensiviert, die Finanzmärkte zu stabilisieren, heißt es in einem aktuellen Marktkommentar. Dies sei ein wichtiger Unterschied zur "Großen Depression", die durch protektionistische Maßnahmen verschlimmert worden sei. Die jetzt getroffenen politischen Maßnahmen könnten das Vertrauen der Investoren wiederbeleben, auch bevor sich die Realwirtschaft wieder auf Wachstumskurs begibt, vermuten die Experten.
Die Anlagestrategen rechnen damit, dass die USA als erste Volkswirtschaft wieder auf Wachstumskurs gehen wird. US- und japanische Aktien böten im Jahresverlauf die besten Investmentchancen. Allerdings werde die Erholungsphase langwierig. Vorerst müsse weiterhin die Nervosität an den Märkten beachtet werden. Bei Staatsanleihen favorisieren die Anlagestrategen die Schuldverschreibungen europäischer Regierungen. US- und UK-Staatsanleihen könnten durch weitere Emissionen zur Finanzierung der gigantischen Rettungsmaßnahmen stark unter Druck geraten. Auch Unternehmensanleihen werden von den Experten positiv bewertet. Die hohen Spread-Levels seien angesichts der staatlichen Garantien für Bankschulden stark übertrieben.
Quelle: www.boerse-express.com
Die Anlagestrategen rechnen damit, dass die USA als erste Volkswirtschaft wieder auf Wachstumskurs gehen wird. US- und japanische Aktien böten im Jahresverlauf die besten Investmentchancen. Allerdings werde die Erholungsphase langwierig. Vorerst müsse weiterhin die Nervosität an den Märkten beachtet werden. Bei Staatsanleihen favorisieren die Anlagestrategen die Schuldverschreibungen europäischer Regierungen. US- und UK-Staatsanleihen könnten durch weitere Emissionen zur Finanzierung der gigantischen Rettungsmaßnahmen stark unter Druck geraten. Auch Unternehmensanleihen werden von den Experten positiv bewertet. Die hohen Spread-Levels seien angesichts der staatlichen Garantien für Bankschulden stark übertrieben.
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