Fremdwährungskredite: kein Instrument für jedermann
Da die Zinsen im Schweizer Franken und im japanischen Yen wesentlich tiefer sind als im Euroraum, erfreuen sich Fremdwährungskredite nach wie vor grosser Beliebtheit. Allerdings muss einem bei der Verschuldung in fremder Währung klar sein, dass man permanent dem Wechselkursrisiko unterliegt. Diese Devisenspekulation ist daher, falls die Wechselkurse jener Währungen in denen man sich verschuldet hat gegenüber dem Euro ansteigen sollten, mit erheblichen Verlustrisiken verbunden. In den vergangenen Jahren entwickelten sich diese Währungen aus Sicht von Kreditnehmern aus dem Euroraum zumeist zu Gunsten der Kreditnehmer. Viele Experten gehen von einer Fortsetzung dieser Entwicklung aus. Aber auch Experten können ab und zu falsch liegen.
Da das Zinsniveau in Europa derzeit auf historisch tiefem Niveau liegt, sollte man sich in Rücksicht auf seinen gesunden Schlaf auch die Möglichkeit überlegen, sich wieder in Euro zu verschulden, da der Unsicherheitsfaktor der Wechselkursänderungen dann ganz einfach nicht mehr existiert. Gerade jene Kreditnehmer, die jeden Cent zur Bewältigung ihrer finanziellen Situation benötigen, sollten vor eine Kreditaufnahme in fremder Währung auch einmal das Worst Case Szenario, das steigende Kurse der Währung in der sie verschuldet sind berücksichtigt, durchkalkulieren.
Da das Zinsniveau in Europa derzeit auf historisch tiefem Niveau liegt, sollte man sich in Rücksicht auf seinen gesunden Schlaf auch die Möglichkeit überlegen, sich wieder in Euro zu verschulden, da der Unsicherheitsfaktor der Wechselkursänderungen dann ganz einfach nicht mehr existiert. Gerade jene Kreditnehmer, die jeden Cent zur Bewältigung ihrer finanziellen Situation benötigen, sollten vor eine Kreditaufnahme in fremder Währung auch einmal das Worst Case Szenario, das steigende Kurse der Währung in der sie verschuldet sind berücksichtigt, durchkalkulieren.



