Sarkozy erwartet vom EU-Gipfel "ambitionierten" Plan
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy erwartet vom Krisentreffen der Eurogruppe am Sonntagabend in Paris einen "ambitionierten, abgestimmten Plan" zur Eindämmung der internationalen Finanzkrise. Vor dem Treffen betonte der amtierende EU-Ratsvorsitzende die Notwendigkeit einer koordinierten Antwort auf das weltweite Beben an den Finanzmärkten. Sarkozy kündigte an, konkrete Massnahmen für Frankreich werde er erst am Montag mitteilen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet von dem Gipfeltreffen der Eurogruppe zur globalen Finanzkrise ein starkes Signal an die Märkte. Ziel der Gespräche sei es, "ein koordiniertes gemeinsames Vorgehen für die Eurozone zu definieren, damit wir in den nächsten Tagen nationale Massnahmen ergreifen können, die die Finanzmärkte stabilisieren", sagte Merkel am Sonntag bei ihrer Ankunft im Elysée-Palast. Einzelne Mitgliedstaaten dürften aber nicht diskriminiert werden. Eine gemeinsame Aktion sei sehr wichtig.
Allerdings wollen Deutschland und Frankreich ihre nationalen Pläne erst am Montag vorstellen. Bei dem Treffen der 15 Mitgliedstaaten der Eurogruppe soll über einen "gemeinsamen Aktionsplan der Eurozone und der Europäischen Zentralbank (EZB) im Angesicht der Finanzkrise" beraten werden. Neben den Staats- und Regierungschefs der 15 Euro-Staaten nehmen auch EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso, EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, sowie der Präsident der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, teil.
Gut informierten Kreisen zufolge erwägt die Bundesregierung einen Plan im Gesamtvolumen von 300 Mrd EUR bis 400 Mrd EUR, der Staatsgarantien und mögliche staatliche Beteiligungen an Banken umfasst. Als Teil hiervon plant sie offenbar, Finanzinstitute mit frischen Mitteln über 50 Mrd EUR bis 100 Mrd EUR zu rekapitalisieren.
EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso brachte nach seinem Empfang bei Sarkozy seine Unterstützung für den G-7-Aktionsplan zum Ausdruck. Allerdings seien weitere Schritte nötig, sagte Barroso. Er hoffe, dass die beim Eurogruppe-Treffen vereinbarten Massnahmen als Grundlage für eine breitere und abgestimmte Reaktion auf die Verschärfung der Finanzmarktkrise dienen können.
Quelle: www.boerse-express.com
Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet von dem Gipfeltreffen der Eurogruppe zur globalen Finanzkrise ein starkes Signal an die Märkte. Ziel der Gespräche sei es, "ein koordiniertes gemeinsames Vorgehen für die Eurozone zu definieren, damit wir in den nächsten Tagen nationale Massnahmen ergreifen können, die die Finanzmärkte stabilisieren", sagte Merkel am Sonntag bei ihrer Ankunft im Elysée-Palast. Einzelne Mitgliedstaaten dürften aber nicht diskriminiert werden. Eine gemeinsame Aktion sei sehr wichtig.
Allerdings wollen Deutschland und Frankreich ihre nationalen Pläne erst am Montag vorstellen. Bei dem Treffen der 15 Mitgliedstaaten der Eurogruppe soll über einen "gemeinsamen Aktionsplan der Eurozone und der Europäischen Zentralbank (EZB) im Angesicht der Finanzkrise" beraten werden. Neben den Staats- und Regierungschefs der 15 Euro-Staaten nehmen auch EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso, EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, sowie der Präsident der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, teil.
Gut informierten Kreisen zufolge erwägt die Bundesregierung einen Plan im Gesamtvolumen von 300 Mrd EUR bis 400 Mrd EUR, der Staatsgarantien und mögliche staatliche Beteiligungen an Banken umfasst. Als Teil hiervon plant sie offenbar, Finanzinstitute mit frischen Mitteln über 50 Mrd EUR bis 100 Mrd EUR zu rekapitalisieren.
EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso brachte nach seinem Empfang bei Sarkozy seine Unterstützung für den G-7-Aktionsplan zum Ausdruck. Allerdings seien weitere Schritte nötig, sagte Barroso. Er hoffe, dass die beim Eurogruppe-Treffen vereinbarten Massnahmen als Grundlage für eine breitere und abgestimmte Reaktion auf die Verschärfung der Finanzmarktkrise dienen können.
Quelle: www.boerse-express.com