EZB belässt Leitzins bei 4 Prozent
Die Europäische Zentralbank hat heute den Leitzins, wie allgemein erwartet, bei 4 Prozent belassen. Die bisher letzte Veränderung (+25 bp) fand am 6. Juni statt. Gemäß dem EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet reflektiert die Entscheidung die Einschätzung der Notenbank, dass die Risiken für die Preisstabilität aufgrund des starken Geldmengen- und Kreditwachstums nach oben gerichtet sind. Die Risiken betreffend die Aussichten für die wirtschaftliche Aktivität sind nach Ansicht der Notenbank nach unten gerichtet. Die Anleiherenditen sind zuletzt sowohl in den USA als auch in der Eurozone etwas gesunken. Verantwortlich dafür waren vor allem schwache Daten zum Dienstleistungssektor in beiden Regionen. Auf Wochensicht rechnen wir mit wenig Veränderung.
Der US-Dollar präsentiert sich trotz US-Leitzinssenkungen sowie einem schwachen konjunkturellen Umfeld in den USA nach wie vor relativ robust. Gegenüber dem Euro tendiert die US-Währung bereits seit November seitwärts. In den letzten Tagen konnte er gegenüber dem Euro sogar zulegen. Dieser kaum zu begründende Anstieg sollte jedoch nur von kurzer Dauer sein. In den nächsten Tagen rechnen wir mit einer leichten Gegenbewegung. Die anstehenden Konjunkturdaten (USA: Einzelhandelsumsatz, Handelsbilanz; Eurozone: Industrieproduktion, BIP-Wachstum Q4) sollten an der aktuellen konjunkturellen Einschätzung der Marktteilnehmer wenig ändern.
Die Kurse an den Aktienmärkten sind in den letzten Tagen mit der Veröffentlichung von gemischt ausgefallenen Wirtschaftsdaten mehrheitlich etwas gesunken. Auch in den nächsten Tagen sollten vor allem die zur Veröffentlichung anstehenden Wirtschaftsdaten die Richtung der Märkte bestimmen. Insgesamt bleibt das Umfeld jedoch aufgrund der konjunkturellen Risiken schwierig. Auf Wochensicht erwarten wir bei weiterhin hohen Volatilitäten eine Seitwärtsentwicklung der Aktienmärkte.
In den USA und der Eurozone wurden zuletzt widersprüchliche Makrodaten veröffentlicht. Die Situation am US-Arbeitsmarkt hat sich weiter verschlechtert. Im Januar ging die Zahl der Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft erstmals seit August 2003 um 17.000 Stellen zurück (Dez: +82.000). Die Arbeitslosenrate ist jedoch auf 4,9% gesunken, nachdem sie mit 5,0% im Dezember den höchsten Stand seit November 2005 markierte. Das Verbrauchervertrauen hat sich nach Berechnungen der Universität Michigan im Januar leicht verbessert. Der Index stieg auf 78,4 Punkte (Dezember: 75,5). Die Auftragseingänge in der US-Industrie sind im Dezember um 2,3% M/M (November: 1,7%) gestiegen. Die Einkaufsmanagerindizes fielen im Januar gemischt aus: Der entsprechende Index für die US-Industrie konnte sich aufgrund der Teilkomponenten Produktion und Lagerbestände überraschend auf 50,7 Zähler verbessern, nachdem er im Dezember mit 48,4 Punkten in den rezessiven Bereich abrutschte. Mit 41,9 Punkten (Dezember: 54,4) verzeichnete der entsprechende Index des Dienstleistungsgewerbes jedoch einen deutlichen Einbruch. In der Eurozone hat sich der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Januar leicht auf 52,8 Punkte verbessert (Dezember: 52,6), gleichzeitig gab der entsprechende Index für den Dienstleistungssektor weiter auf 50,6 Zähler nach (Dezember: 53,1) und erreichte den niedrigsten Stand seit Juli 2003. Die Einzelhandelsumsätze sind in der Eurozone im Januar um 0,1 Prozent M/M (Dezember: -0,7%) gesunken.
Quelle: Volksbank Research
Der US-Dollar präsentiert sich trotz US-Leitzinssenkungen sowie einem schwachen konjunkturellen Umfeld in den USA nach wie vor relativ robust. Gegenüber dem Euro tendiert die US-Währung bereits seit November seitwärts. In den letzten Tagen konnte er gegenüber dem Euro sogar zulegen. Dieser kaum zu begründende Anstieg sollte jedoch nur von kurzer Dauer sein. In den nächsten Tagen rechnen wir mit einer leichten Gegenbewegung. Die anstehenden Konjunkturdaten (USA: Einzelhandelsumsatz, Handelsbilanz; Eurozone: Industrieproduktion, BIP-Wachstum Q4) sollten an der aktuellen konjunkturellen Einschätzung der Marktteilnehmer wenig ändern.
Die Kurse an den Aktienmärkten sind in den letzten Tagen mit der Veröffentlichung von gemischt ausgefallenen Wirtschaftsdaten mehrheitlich etwas gesunken. Auch in den nächsten Tagen sollten vor allem die zur Veröffentlichung anstehenden Wirtschaftsdaten die Richtung der Märkte bestimmen. Insgesamt bleibt das Umfeld jedoch aufgrund der konjunkturellen Risiken schwierig. Auf Wochensicht erwarten wir bei weiterhin hohen Volatilitäten eine Seitwärtsentwicklung der Aktienmärkte.
In den USA und der Eurozone wurden zuletzt widersprüchliche Makrodaten veröffentlicht. Die Situation am US-Arbeitsmarkt hat sich weiter verschlechtert. Im Januar ging die Zahl der Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft erstmals seit August 2003 um 17.000 Stellen zurück (Dez: +82.000). Die Arbeitslosenrate ist jedoch auf 4,9% gesunken, nachdem sie mit 5,0% im Dezember den höchsten Stand seit November 2005 markierte. Das Verbrauchervertrauen hat sich nach Berechnungen der Universität Michigan im Januar leicht verbessert. Der Index stieg auf 78,4 Punkte (Dezember: 75,5). Die Auftragseingänge in der US-Industrie sind im Dezember um 2,3% M/M (November: 1,7%) gestiegen. Die Einkaufsmanagerindizes fielen im Januar gemischt aus: Der entsprechende Index für die US-Industrie konnte sich aufgrund der Teilkomponenten Produktion und Lagerbestände überraschend auf 50,7 Zähler verbessern, nachdem er im Dezember mit 48,4 Punkten in den rezessiven Bereich abrutschte. Mit 41,9 Punkten (Dezember: 54,4) verzeichnete der entsprechende Index des Dienstleistungsgewerbes jedoch einen deutlichen Einbruch. In der Eurozone hat sich der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Januar leicht auf 52,8 Punkte verbessert (Dezember: 52,6), gleichzeitig gab der entsprechende Index für den Dienstleistungssektor weiter auf 50,6 Zähler nach (Dezember: 53,1) und erreichte den niedrigsten Stand seit Juli 2003. Die Einzelhandelsumsätze sind in der Eurozone im Januar um 0,1 Prozent M/M (Dezember: -0,7%) gesunken.
Quelle: Volksbank Research