Volksbanken und Raiffeisenbanken sind verlässlicher Kreditgeber des Mittelstandes
"Für Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken gibt es keine Kreditklemme", betonte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) Dr. Christopher Pleister auf einer Veranstaltung zum 50-jährigen Jubiläum der Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Weser-Ems. "Wir haben unsere Ratingverfahren nicht verändert und setzen unsere Liquidität weiterhin im Geschäft mit unseren Kunden und insbesondere dem deutschen Mittelstand ein." In der so genannten Subprime-Krise am US-Verbriefungsmarkt waren einzelne europäische Kreditinstitute wie die IKB-Deutsche Industriebank AG unverhältnismäßig große Risiken eingegangen, was zu hohen Verlusten und Liquiditätsproblemen führte.
Pleister erläuterte, der genossenschaftliche FinanzVerbund bleibe verlässlicher Kreditgeber für den deutschen Finanzmarkt. Regional tätige Kreditinstitute mit intensiver Kundenbindung wie die Volksbanken und Raiffeisenbanken verfügten über einen stabilen Einlagenüberhang - insbesondere aus Spareinlagen. Sie seien deshalb weniger abhängig von Refinanzierungen am Kapitalmarkt als börsennotierte Privatbanken.
"Die drei Säulen der deutschen Kreditwirtschaft bestehend aus Genossenschaftsbanken, Sparkassen und Privatbanken haben sich im IKB-Fall sehr bewährt", so Pleister weiter. Man solle jedoch nicht vergessen, dass die IKB ein Mitglied des privaten Bankenverbandes ist, der immer wieder gegen die drei Säulen polemisiere, nun aber die Hilfe der beiden anderen Säulen gern in Anspruch nehme. Um einen Stabilitätsverlust der deutschen Kreditwirtschaft zu vermeiden, hatte sich der BVR zusammen mit den anderen kreditwirtschaftlichen Spitzenverbänden und der Kreditanstalt für Wiederaufbau auf eine Absicherung von Restrisiken der IKB in Höhe von insgesamt 350 Millionen Euro geeinigt.
Die Drei-Säulen-Struktur stabilisiere den Finanzplatz Deutschland, so der BVR-Präsident. Die unterschiedlichen Geschäftsmodelle der Banken verhinderten, dass alle Kreditinstitute in gleicher Weise am Markt agierten und es damit zu so genannten Herdeneffekten komme. Dieser Vorteil des deutschen Bankenmarktes werde durch erhebliche Größenunterschiede zwischen den Kreditinstituten und ihrer zum großen Teil auch regionalen Ausrichtung der Geschäftstätigkeit noch verstärkt.
Zur Subprime-Krise am US-Kreditmarkt sagte Pleister: "Die Globalisierung führt dazu, dass die Übertreibungen der Märkte immer größer ausfallen. Was bei der Verbriefung von Risiken als schicker Modetrend anfängt, wird schnell zu einer Flutwelle. Da zahlt es sich aus, dass die Volksbanken und Raiffeisenbanken immer ihren Kunden und sich treu geblieben sind."
Risiken könne man im Übrigen nicht wegstrukturieren, sondern nur umverteilen. Der einzig kompetente Umgang mit Risiken bestehe darin, sie genau zu prüfen und die mit ihnen verbundenen Chancen abzuwägen. Von dieser Linie seien die Volksbanken und Raiffeisenbanken nie abgewichen.
Quelle: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken
Pleister erläuterte, der genossenschaftliche FinanzVerbund bleibe verlässlicher Kreditgeber für den deutschen Finanzmarkt. Regional tätige Kreditinstitute mit intensiver Kundenbindung wie die Volksbanken und Raiffeisenbanken verfügten über einen stabilen Einlagenüberhang - insbesondere aus Spareinlagen. Sie seien deshalb weniger abhängig von Refinanzierungen am Kapitalmarkt als börsennotierte Privatbanken.
"Die drei Säulen der deutschen Kreditwirtschaft bestehend aus Genossenschaftsbanken, Sparkassen und Privatbanken haben sich im IKB-Fall sehr bewährt", so Pleister weiter. Man solle jedoch nicht vergessen, dass die IKB ein Mitglied des privaten Bankenverbandes ist, der immer wieder gegen die drei Säulen polemisiere, nun aber die Hilfe der beiden anderen Säulen gern in Anspruch nehme. Um einen Stabilitätsverlust der deutschen Kreditwirtschaft zu vermeiden, hatte sich der BVR zusammen mit den anderen kreditwirtschaftlichen Spitzenverbänden und der Kreditanstalt für Wiederaufbau auf eine Absicherung von Restrisiken der IKB in Höhe von insgesamt 350 Millionen Euro geeinigt.
Die Drei-Säulen-Struktur stabilisiere den Finanzplatz Deutschland, so der BVR-Präsident. Die unterschiedlichen Geschäftsmodelle der Banken verhinderten, dass alle Kreditinstitute in gleicher Weise am Markt agierten und es damit zu so genannten Herdeneffekten komme. Dieser Vorteil des deutschen Bankenmarktes werde durch erhebliche Größenunterschiede zwischen den Kreditinstituten und ihrer zum großen Teil auch regionalen Ausrichtung der Geschäftstätigkeit noch verstärkt.
Zur Subprime-Krise am US-Kreditmarkt sagte Pleister: "Die Globalisierung führt dazu, dass die Übertreibungen der Märkte immer größer ausfallen. Was bei der Verbriefung von Risiken als schicker Modetrend anfängt, wird schnell zu einer Flutwelle. Da zahlt es sich aus, dass die Volksbanken und Raiffeisenbanken immer ihren Kunden und sich treu geblieben sind."
Risiken könne man im Übrigen nicht wegstrukturieren, sondern nur umverteilen. Der einzig kompetente Umgang mit Risiken bestehe darin, sie genau zu prüfen und die mit ihnen verbundenen Chancen abzuwägen. Von dieser Linie seien die Volksbanken und Raiffeisenbanken nie abgewichen.
Quelle: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken
