Anz.

Kredite für alle zur Häuserfinanzierung


Durch Zinssenkungen der US-Notenbank zur Ankurbelung der US-Konjunktur zu Beginn dieses Jahrhunderts wurde die Nachfrage nach Immobilien massiv angekurbelt.

Auch US-Bürgern mit eher geringer Bonität  wurden Kredite für die Immobilienfinanzierung bewilligt. Wegen der zweitklassigen Bonität dieser Schuldner wurden diese Kredite als "subprime mortgages" bezeichnet. Je schlechter die Bponität des Kreditnehmers, desto höhere Zinsen hatte er zu akzeptieren. Als Nebeneffekt stiegen durch die ständig steigende Nachfrage nach Immobilien die Immobilienpreise.

Die Kreditgeber verbrieften ihre Forderungen an die Privatpersonen in Form von Anleihen und verkauften diese Anleihen an Finanzinstitute und auch Hedgefonds, die sich auf Grund der hohen Zinszahlungen der Häuselbauer saftige Renditen erwarteten, weiter. 


Mit der Zinsanhebung begann die Misere


Als die US-Notenbank FED begann, die Leitzinsen scheibchenweise anzuheben, verteuerten sich die Immobilenkredite, die ja mit variabler Verzinsung ausgestattet sind. Die Anzahl der uneinbringlichen Kredite wuchs und die steigende Anzahl der Zwangsversteigerungen der durch solche Subprime-Kredite finanzierten Immobilen liess die Immobilienpreise in den Keller rasseln.

Als Konsequenz dieser Abwärtsspirale verloren auch die an weltweite Finanzinstitute verbrieften Forderungen massiv an Wert. Ein Großteil dieser Forderugen musste nun abgeschrieben werden.

Da nicht nur US-Institute in die "faulen" Kredite investiert haben, hinterlässt die "Subprimekrise" auch in Europa und allen Teilen der Welt, in denen in diese Anleihen investiert wurden, ihre Kapital vernichtenden Spuren.


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