Anz.

IMMOFINANZ steigert Umsatz um 30,6 Prozent


Die IMMOFINANZ konnte in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahrs 2007/08 (1. Mai 2007 bis 31. Jänner 2008) ihre Mieteinnahmen deutlich steigern. Der Umsatz stieg im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Geschäftsjahrs 2006/07 um 30,6 Prozent von 375,3 Mio. Euro auf 490,2 Mio. Euro. Die Ertragskennzahlen des Unternehmens entwickelten sich hingegen deutlich schwächer: Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) verzeichnete mit 471,6 Mio. Euro nach 464,5 Mio. Euro ein leichtes Plus von 1,5 Prozent, das Ergebnis vor Ertragssteuern war mit 400,3 Mio. Euro nach 447,9 Mio. Euro um 10,6 Prozent niedriger als im Vorjahr.

Die Gewinnsituation war durch Abwertungen des Immobilienportfolios der Tochtergesellschaft IMMOEAST, die im 3. Quartal im Rahmen der internen Bewertung des Portfolios vorgenommen wurden, negativ beeinflusst. Diese wurden durch die sehr positive Wertentwicklung bei der IMMOAUSTRIA, insbesondere bei der Wohnbaugesellschaft BUWOG/ESG und einen Anstieg der Verkehrswerte bei der IMMOWEST ausgeglichen.

Sehr positiv ist die trotz kontinuierlichen Wachstums stabile Eigenkapitalquote der IMMOFINANZ. Die Eigenkapitalquote stieg zum 31. Jänner im Jahresvergleich auf 51 Prozent und liegt damit klar über dem langfristig angestrebten Eigenkapitalanteil von 50 Prozent.

'Auch wenn die aktuelle Entwicklung der Ertragskennzahlen durch die bei der IMMOEAST vorgenommenen Abwertungen negativ beeinflusst wird, so ist das Geschäftsjahr 2007/08 durchaus zufriedenstellend verlaufen', erklärt Generaldirektor Karl Petrikovics. 'Das operative Geschäft entwickelt sich ausgezeichnet. Wir haben weiterhin einen sehr hohen Vermietungsgrad und in zahlreichen der für uns relevanten Märkte verzeichnen wir steigende Mietenniveaus. Außerdem lässt das verstärkte Engagement im Entwicklungsbereich für die kommenden Perioden zusätzliche Erträge erwarten.'

Auch bei der IMMOEAST erwartet Petrikovics eine baldige Trendumkehr bei den Verkehrswerten: 'Die Zahl der Immobilientransaktionen in Zentral- und Osteuropa ist als Folge der globalen Finanzkrise drastisch zurückgegangen. Die minimale Zahl von Transaktionen führt zu Verunsicherung der Marktteilnehmer. Es gibt daher eine Art Sicherheitszuschlag, und die Marktteilnehmer kalkulieren überwiegend mit künftig steigenden Renditen. Dem haben wir Rechnung getragen, obwohl die Verkäufe, die die IMMOEAST selbst vorgenommen hat, sogar noch um 5,4 bis 22 Prozent über den von externen Experten (Colliers) ermittelten, höheren Verkehrswerten lagen. Außerdem werden sich die steigenden Mieten mit etwas Zeitverzögerung auch wieder positiv auf die Verkehrswerte auswirken.'

Der innere Wert (NAV) der IMMOFINANZ-Aktie stieg um 13,1 Prozent von 9,95 Euro auf 11,25 Euro. Auch der Buchwert stieg um beachtliche 9,8 Prozent von 8,45 Euro auf 9,28 Euro. Der Gewinn je Aktie ging hingegen von 60 Cent auf 45 Cent zurück. Wegen des auch im 3. Quartal gefallenen Aktienkurses hat sich die Unterbewertung der Aktie weiter verstärkt. Gemessen am Vergleich von Kurs und innerem Wert beträgt der Abschlag 43,7 Prozent, gegenüber dem Buchwert 31,8 Prozent.

Quelle: www.immofinanz.at




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