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Pioneer hält an Investmentmarkt Russland fest


Staatliche Steueruntersuchungen gegen eine große Stahlfirma sowie der militärische Konflikt mit Georgien stellen eine Zunahme politischer Risken für Investments in Russland dar. Dies werde zur Zunahme der Risikoprämien für Aktieninvestments in Russland führen, hält Pioneer Investments in einer Analyse zu Russland fest. In der Folge sei auch der russische Aktienindex RTS innerhalb eines Monats um 20% gefallen.

Dennoch werde der Konflikt mit Georgien die makroökonomischen Gegebenheiten nicht längerfristig überschatten, sind die Experten bei Pioneer überzeugt. Die russischen Währungsreserven sind weiter angewachsen und mit rund 600 Mrd. US-Dollar nun die drittgrößten der Welt. Die Wirtschaft Russlands wuchs im 1. Quartal 2008 um 8,5% und vor allem der Einzelhandel legte weiterhin mit einer Zuwachsrate von mehr als 10% pro Jahr zu.

Insgesamt werde der russische Aktienmarkt nun mit einem durchschnittlichen KGV von 9 mit einem klaren Discount gegenüber anderen Emerging Markets gehandelt. Einem Ende des Konflikts mit Georgien werde daher auch eine rasche Erholung des russischen Aktienmakrts folgen, ist man bei Pioneer überzeugt.

Der Fokus der Investmentideen liege seitens Pioneer bei den Konsumtiteln. Man bleibe auch bullish auf den russischen Gas- und Ölsektor, da günstige Veränderungen in den Preis- und Steuersystemen bevorstünden. Diue russische Regierung wird z.B. auch erluaben, dass die inländischen Gaspreise steigen dürfen, wovon insebsodnere unabhängige Gaslieferanten wie Novatek und Lukoil profitieren werden.

Quelle: www.boerse-express.com




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