Korrektur drückt Immobilienaktien deutlich unter ihren inneren Wert
Obwohl der europäische Immobiliensektor nicht direkt von der Krise am US-Häusermarkt betroffen war, kam es im Sektor der Immobilienaktien zu einer heftigen Korrektur. Internationale institutionelle Investoren haben sich zum Teil ohne detaillierte Analyse der Fundamentaldaten der zentral- und osteuropäischen Region aus dem Sektor zurückgezogen und damit einen deutlichen Kursrückgang ausgelöst. Die österreichischen Immobiliengesellschaften notieren aktuell weit unter den zuletzt berichteten Net Asset Values (NAVs), was aus Sicht der Analysten der Erste Bank fundamental nicht gerechtfertigt ist.
Das Erste Bank Group Research rechnet für den Sektor mit einer mittelfristigen Erholung, die allerdings durchaus weiterhin volatil verlaufen dürfte. Die Analysten raten den Anlegern einen Investitionsschwerpunkt auf Gesellschaften mit einem Fokus in der Projektentwicklung zu legen, da dieser Sektor von gestiegenen Refinanzierungskosten weniger betroffen ist. Von den an der Wiener Börse notierten Immobiliengesellschaften steht Immoeast (Kauf-Empfehlung, Kursziel: EUR 11,7) und CA Immo International (Akkumulieren-Empfehlung, Kursziel: EUR 16,0) auf der Empfehlungsliste und von den an CEE-Börsen notierten Gesellschaften sind die Top-Empfehlungen die polnische Globe Trade Centre (Kauf-Empfehlung, Kursziel: PLN 57,5) und die in Prag notierte Orco Property Group (Kauf-Empfehlung, Kursziel: EUR 129).
Ab sofort bietet die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG einen einfachen und günstigen Marktzugang zu Immobilien an. Die von der Wiener Börse berechneten Indizes IATX (Immobilien Austrian Traded Index) und CERX (CEE-Real Estate Traded Index) bieten die idealen Basiswerte für ein Immobilien-Investment. Während der IATX die im Prime Market an der Wiener Börse notierten Immobilienaktien umfasst und somit als österreichischer Immobilien-Index bezeichnet werden kann, berücksichtigt der CERX Aktien von Immobilienunternehmen, die ihre Hauptgeschäftstätigkeit in der CEE-Region haben. Dieser wird somit als CEE Real Estate-Index bezeichnet. Die Top-Empfehlungen des Erste Bank Group Research sind allesamt Schwergewichte in diesen beiden Indizes.
Mit den neuen Anlage-Zertifikaten auf den IATX- als auch den CERX-Index bietet die Erste Bank zahlreiche Investitionsmöglichkeiten. Zwei neue Open-end Index-Zertifikate bilden die jeweilige Entwicklung des IATX und des CERX Eins zu Eins ab. Dabei fallen keine Management-Gebühren oder sonstige laufende Kosten an. Die beiden Index-Zertifikate sind Open-end, das heisst, sie haben keine Laufzeitbegrenzung und Investoren entscheiden selbst, wie lange sie investiert bleiben.
10 neue Discount-Zertifikate bieten Sicherheitspolster
Anleger, die gerne etwas mehr Sicherheit suchen, können in eines der 10 Discount-Zertifkate auf den IATX und den CERX investieren. Durch den Verzicht auf maximale Kursgewinne bieten Discount-Zertifikate einen günstigeren Einstieg im Vergleich zum Index-Investment. Denn der jeweils
festgelegte Höchstbetrag (Cap) bedeutet auch den maximalen Auszahlungsbetrag. Das Laufzeitende bei den Immobilien Discount-Zertifikaten ist jeweils der 30.9.2008.
Zur Abrundung der Produktpalette werden für den kurzfristig orientierten Anleger auch KESt-freie Turbo-Zertifikate und Optionsscheine angeboten. Mit Turbozertifikate und Optionsscheine können Anleger kurzfristige Marktschwankungen nutzen um überproportional zu verdienen. Alle Produkte können an den Börsen Wien und Stuttgart (EUWAX) gehandelt werden.


