Wiener Börse: Immobilienaktien billig wie noch nie
Die Bewertung der österreichischen Immobilienaktien ist nach den Kursrückgängen seit dem ersten Quartal besonders attraktiv. Die Aktien nähern sich dem Kursniveau von vor 12 Monaten, was die Analysten der UniCredit (CA IB) zu einer näheren Betrachtung des Sektors veranlasste. 'Die österreichischen Immo-Titel haben mittlerweile ein Bewertungsniveau, das wir teilweise überhaupt noch nie gesehen haben', so Alfred Reisenberger, Leiter der Aktienanalyse Österreich der UniCredit Group.
Im Gegensatz zur Wiener Börse unterlagen die zentral- und osteuropäischen Immobilienwerte keiner vergleichbaren Kurskorrektur. Somit ergibt sich ein erheblicher Abschlag gegenüber den Ost-Titeln: Das insbesondere bei Immobilienwerten verwendete Verhältnis von Aktienkurs zu Substanzwert (price/net asset value) zeigt in Österreich derzeit nur einen Wert von 0,95 (2007) bzw. 0,83 (2008). In Zentral- und Osteuropa liegt diese Zahl bei 2,1 (2007) und 1,6 (2008). 'Mit ein Hauptgrund für diese außergewöhnlich hohe Differenz ist, dass fast der gesamte österreichische Immobiliensektor - trotz seiner starken Fokussierung auf Osteuropa im Gleichschritt mit westeuropäischen Immobilienwerten in den letzten Monaten unter Druck kam', erklärt Alexander Hodosi,Immobilienanalyst der UniCredit Group.
Quelle: UniCredit


