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Immobilien: Deutsche REITS für viele ein Thema


Drei Viertel aller in DAX, MDAX und SDAX gelisteten Unternehmen sind in ihren strategischen Erwägungen bereits mit dem Thema G-REITs in Berührung gekommen. Diese vorläufigen Umfrageergebnisse veröffentlicht die DEGI Deutsche Gesellschaft für Immobilienfonds mbH in der Februarausgabe ihrer monatlichen Research-Publikation "ImmobilienFOKUS".

Konkret sind die Planungen im Hinblick auf die neue steuertransparente Immobilienaktiengesellschaft deutschen Rechts bereits bei 27 Prozent der Unternehmen. Fast ein Zehntel der befragten Unternehmen hat die Planungsphase sogar schon abgeschlossen. Rund ein Drittel antwortete, sie wollten Unternehmensimmobilien nicht in einen REIT oder Offenen Immobilienfonds einbringen.


Langfristig steigende Umsätze


Thomas Beyerle, Leiter Research & Strategie bei der DEGI, rechnet dennoch damit, dass der G-REIT für  Bewegung am deutschen Immobilienmarkt sorgen wird: "Die Eigennutzungsquote von 73 Prozent bei deutschen Unternehmensimmobilien ist im internationalen Vergleich sehr hoch. Steigender Konkurrenzdruck, zunehmende Flexibilisierung von Produktionsprozessen sowie die durch Basel II veränderten Eigenkapitalregeln bei der Kreditvergabe werden viele Unternehmen dazu bringen, ihren nicht-strategischen Immobilienbestand langfristig zu verringern."

Er erwartet, dass die Einführung von REITs durch die Angebotserweiterung im Bereich Unternehmensimmobilien zu steigenden Umsätzen an den Investmentmärkten führt. Allerdings dürften sich diese Effekte aufgrund langer Planungsprozesse in den Unternehmen nicht sofort bemerkbar machen. Noch wagten sich erst wenige aus der Deckung und warteten zunächst ab, was ihre Wettbewerber machen.

Grenzen der Mobilisierung von Unternehmensimmobilien sieht DEGI Research in den Objekten selbst. "Architektur und Ausstattung sind oft an den Ursprungsnutzer angelehnt, sodass für Nachvermietungen häufig kostenintensive Baumaßnahmen notwendig sind, die auch die vermietbaren Flächen reduzieren können" erläutert Beyerle.

Quelle: DEGI Research/Allianz Versicherung

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