Anz.

Auswirkungen von Volatilitätsänderungen auf den Optionsscheinpreis


Die implizite Volatilität ist einer der wesentlichsten Einflussfaktoren auf den Optionsscheinpreis. Die zukünftigen Kursschwankungen des Basiswertes sind zum Zeitpunkt der Preisberechnung ja leider nicht bekannt.

Deshalb fließen sie als geschätzte Größe in die Optionspreismodelle der Optionsscheinanbieter ein. Sie können daher von Emittent zu Emittent abweichen, da jeder Marktteilnehmer subjektive, unterschiedliche Erwartungen über die Zukunft haben kann.

Der Konkurrenzdruck unter den internationalen Emittenten führt allerdings dazu, dass die Volatilitäten nicht willkürlich festgelegt werden. Würde ein Anbieter einen Optionsschein mit zu geringer Volatilität verkaufen, würde er umgehend von einem anderen Marktteilnehmer ausarbitriert werden. Würde er den Schein zu teuer, also mit zu hohen Volatilität anbieten, wäre niemand bereit, den Schein zu erwerben.

Änderungen der Volatilität haben massiven Einfluss auf den Optionsscheinpreis. Steigt die Volatilität, dann wirkt sich dies positiv auf den Wert von Calls und Puts aus. Ein Rückgang der Volatilität drückt hingegen deren Preise.

Oftmals kommt es Anlegern spanisch vor, wenn der Wert ihres Call-Optionsscheines trotz eines Anstiegs des Basiswertkurses gleich bleibt oder sogar fällt. Die Erklärung: der Einfluss der Volatilität auf den Optionsscheinpreis ist so groß, dass er in einem ungünstigen Fall sogar positive

Kursentwicklungen überkompensieren kann. Das bedeutet, dass ein Optionsschein bei einem Volatilitätsrückgang sogar dann an Wert verlieren kann, wenn sich der Basiswert erwartungsgemäß entwickelt.

Üblicherweise steigt die Volatilität in schwachen Marktphasen an, da die Verunsicherung der Marktteilnehmer in solchen Zeiten wächst. Dieses Phänomen war auch in der jüngsten Korrekturphase der vergangenen Wochen zu beobachten. Somit profitierten Inhaber von Puts bei ordentlichen Kurseinbrüchen sowohl von den fallenden Kursen als auch von der steigenden Volatilität, die sich ja positiv auf den Wert der Puts auswirkt.

Vor dem Kauf eines Optionsscheines sollten Volatilitätsänderungen unbedingt mit Hilfe eines der zahlreichen im Internet gratis angebotenen Optionsscheinrechner simuliert werden. Nach dem "Durchspielen" einiger Szenarien, wie Volatilitätsänderungen den Wert von Optionsscheinen verändern können, wird der Einfluss dieses Parameters auf den Optionsscheinpreis eindrucksvoll verdeutlicht.

Quelle: www.hebelprodukte.de

Weitere Hebelprodukte News:

Deutsche Bank Diskont-Puts auf den DAX-Index

Long-Hebelprodukte nach guten Bayer-Zahlen



Weitere Meldungen

19.06.2008 Inline-Optionsscheine - Währungen mit Seitwärtschancen
16.06.2008 Aussichtsreiche Hebel auf Infineon
11.06.2008 Günstiges Umfeld für Long-Hebel auf Adidas
04.06.2008 DAX-Short Hebelprodukte
03.06.2008 Das Omega - der bessere Hebel
29.05.2008 Aluminium mit Potenzial
26.05.2008 Geeignete Long-Hebel für weiteren Ölpreisanstieg
21.05.2008 Im April Umsatzrückgang bei Hebelprodukten
21.05.2008 Heisse Spekulation mit ARQUES-Calls
14.05.2008 Salzgitter-Call als lohnendes Investment
05.05.2008 Gewinne mit Google-Calls
26.04.2008 Praktische Auswirkungen des Delta
23.04.2008 Merck-Aktie springt an: Long-Hebelprodukte
01.04.2008 Deltax-Zertifikate auf deutsche Aktien
21.03.2008 Puts auf den DAX-Index: Geduld wird sich auszahlen
15.02.2008 Günstiger Einstiegszeitpunkt in Calls auf Platin
19.12.2007 Long-Hebel: Arcandor mit guten Zahlen
16.12.2007 DDI: Anleger suchten im November Rohstoff-Hebel
14.12.2007 Deutsche Postbank im Visier der Bullen
11.12.2007 Short-Spekulation auf UBS
04.12.2007 Optionsscheine - Basics : Wer gewinnt - wer verliert?
30.11.2007 VW-Call im Rückblick
29.11.2007 Long-hebel auf die Daimler-Aktie
19.11.2007 Übernahmefantasie: Long-Hebel auf Dt.Postbank-Aktie
16.11.2007 DDI-Statistik: Derivate-Markt trotzt US-Subprimekrise
16.11.2007 Société Générale emittiert Open End Turbo-Zertifikate auf Aktie des Plantagen-Betreibers
14.11.2007 Das Hebelprodukteangebot auf die Hamburger Hafen-Aktie
10.11.2007 Interessante Chancen mit Allianz-Long-Hebelprodukten
10.11.2007 Bear Stearns, Morgan Stanley, LBBW und Erste Bank neue Direkthandelspartner beim Sparkassen Broker
09.11.2007 Geeignete Long-Hebel für die Q-Cells-Rally
07.11.2007 Nach guten Quartalszahlen Long-Hebel auf Henkel
31.10.2007 Intel nach den Zahlen: Verluste mit Long-Hebelprodukten
31.10.2007 Emittenten aus Derivate Forum und DDI gründen einen neuen gemeinsamen Verband
30.10.2007 Einige Faustregeln für die Veranlagung in Optionsscheinen
24.10.2007 DAB Bank-Long-Hebel nach gutem Quartalsergebnis
23.10.2007 Mit Long-Hebelprodukten auf weiteren Kursanstieg von Comdirect setzen
15.10.2007 (Turbo)-Calls auf die RWE-Aktie

Social Bookmarks






Inhalte:                 Startseite + Impressum + RSS-Feed             Telekom Aktie + Siemens Aktie + Conergy Aktie + Drillisch Aktie + RWE Aktie + Infineon Aktie
© 2005 - 2008 - "geld.com" Kozubek, Schaffelner & Co. OEG - Alle Rechte vorbehalten - Alle Angaben ohne Gewähr - dt. Börsen 15 Min. verzögert