Euro/US-Dollar - Heiße Spekulationen mit Hebelprodukten
Der Euro ist nach den unerwartet schwachen US-Arbeitsmarktdaten deutlich auf über 1,28 US-Dollar angezogen. Damit ist er wieder auf seinem Weg zu seinem Jahreshoch von 1,2927 US-Dollar im Mai diesen Jahres.Es spricht einiges für einen weiterhin starken Euro/US-Dollar
Für Auftrieb sorgte in den vergangenen Tagen auch die Aussage von US-Notenbankchef Ben Bernanke, dass der Automatismus der Leitzinsanhebungen vorbei sei. Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Leitzinsanhebung im August ist damit gesunken.
Auch EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hat dem Euro/US-Dollar neue Impulse gegeben, indem er auf der letzten Notenbanksitzung von einer starken Wachsamkeit der Europäischen Zentralbank im Hinblick auf Inflationsgefahren sprach. Experten deuteten diese Worte dahingehend, dass es schon auf der nächsten Sitzung zu einer Anhebung der Zinsen im Euroland kommen könnte und nicht erst auf der übernächsten Sitzung Ende August.
Bereits auf ihrer letzten Sitzung in Madrid hatte die EZB deutlich gemacht, dass sie die Geldpolitik weiter straffen will. Den Zeitpunkt dafür hatte sie aber offen gelassen.
Aber nicht nur die Reduzierung der Zinsdifferenz zwischen den USA und Europa könnte dem Euro in der nächsten Zeit weiterhin Aufschwung geben. Auch die anhaltenden Spekulationen über eine Abschwächung der US-Konjunktur sowie einem möglichen Aufschwung in Europa könnten den Euro-Dollar-Wechselkurs weiter beflügeln.
Charttechniker erwarten jedoch erst mit einem Ausbruch über die Widerstände im Bereich 1,2825/40 USD einen Anstieg auf die 1,30er-Marke. Bevor dies nicht geschehe, befinde sich der Euro/US-Dollar weiterhin in einer breiten Seitwärtsspanne.
Auch EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hat dem Euro/US-Dollar neue Impulse gegeben, indem er auf der letzten Notenbanksitzung von einer starken Wachsamkeit der Europäischen Zentralbank im Hinblick auf Inflationsgefahren sprach. Experten deuteten diese Worte dahingehend, dass es schon auf der nächsten Sitzung zu einer Anhebung der Zinsen im Euroland kommen könnte und nicht erst auf der übernächsten Sitzung Ende August.
Bereits auf ihrer letzten Sitzung in Madrid hatte die EZB deutlich gemacht, dass sie die Geldpolitik weiter straffen will. Den Zeitpunkt dafür hatte sie aber offen gelassen.
Aber nicht nur die Reduzierung der Zinsdifferenz zwischen den USA und Europa könnte dem Euro in der nächsten Zeit weiterhin Aufschwung geben. Auch die anhaltenden Spekulationen über eine Abschwächung der US-Konjunktur sowie einem möglichen Aufschwung in Europa könnten den Euro-Dollar-Wechselkurs weiter beflügeln.
Charttechniker erwarten jedoch erst mit einem Ausbruch über die Widerstände im Bereich 1,2825/40 USD einen Anstieg auf die 1,30er-Marke. Bevor dies nicht geschehe, befinde sich der Euro/US-Dollar weiterhin in einer breiten Seitwärtsspanne.
Digital-Call verspricht 58% Gewinnchance
Für spekulative Anleger, die auf den fahrenden Eurokurs aufspringen wollen, könnte der Digital Call der UBS interessant sein. Der Call zahlt am Ende der Laufzeit, genauer am 06.09.06, genau 10 Euro aus, wenn der Euro/US-Dollar bis dahin über der Marke von 1,28 US-Dollar notiert. Dabei ist es unerheblich, wie hoch der Euro über dieser Marke steht. Wichtig ist nur, dass er am Ende der Laufzeit darüber notiert. Ist dies nicht der Fall, verfällt der Call wertlos.
Der Schein mit WKN UB9874 kostet derzeit 5,92-6,32, läuft bis zum 06.09.06 und zahlt genau 10 Euro aus, wenn das Ziel von 1,28 am Ende der Laufzeit überschritten wird. Somit winkt ein möglicher Ertrag von 58%.
Tipp:
Der Call muss nicht bis zum Laufzeitende gehalten werden. Steigt der Euro gegenüber dem US-Dollar weiter, steigt auch der Wert des Calls, so dass es sinnvoll sein kann, den Schein auch schon vor Fälligkeit wieder zu verkaufen, um Gewinne mitzunehmen.
Bei den Inline Optionsscheinen kommt es, wie der Name schon sagt, darauf an, dass der Euro/US-Dollar während der Laufzeit zu keinem Zeitpunkt die obere oder untere Schwelle berührt oder unter- bzw- überschreitet (sog- Range Warrants). Dann zahlt der Schein einen bestimmten betrag, in diesem fall 10 Euro, aus. Berührt er diese Grenzen, verfällt er sofort wertlos. Diese Scheine sind vor allem dann interessant, wenn man für den Euro/US-Dollar eine bestimmte Bandbreite erwartet.
Der Call muss nicht bis zum Laufzeitende gehalten werden. Steigt der Euro gegenüber dem US-Dollar weiter, steigt auch der Wert des Calls, so dass es sinnvoll sein kann, den Schein auch schon vor Fälligkeit wieder zu verkaufen, um Gewinne mitzunehmen.
90% mit einem Inline Optionsschein
Bei den Inline Optionsscheinen kommt es, wie der Name schon sagt, darauf an, dass der Euro/US-Dollar während der Laufzeit zu keinem Zeitpunkt die obere oder untere Schwelle berührt oder unter- bzw- überschreitet (sog- Range Warrants). Dann zahlt der Schein einen bestimmten betrag, in diesem fall 10 Euro, aus. Berührt er diese Grenzen, verfällt er sofort wertlos. Diese Scheine sind vor allem dann interessant, wenn man für den Euro/US-Dollar eine bestimmte Bandbreite erwartet.
Interessant ist der Inline-Optionssschein der Commerzbank mit WKN CM8625. Die untere Grenze, die bis zum 22.09.06 niemals berührt werden darf, liegt bei 1,20 US-Dollar, die obere bei 1,32 US-Dollar.
Der Schein kostet derzeit 5,10-5,26 und zahlt am Ende, also am 22.09.06, genau 10 Euro aus, solange der Euro obige Bandbreite nicht verlässt. Die maximale Gewinnchance liegt somit bei 90%.
Es spricht einiges für einen weiterhin starken Euro/US-Dollar. Bei obigen Produkten muss der Euro nicht einmal stark steigen. Es reicht auch aus, wenn der Euro/US-Dollar bis September ungefähr dort notiert, wo er jetzt steht. Beim Inline Optionsschein kann er sogar deutlich fallen. Zwar bieten beide Produkte eine extrem hohe Gewinnmöglichkeit, doch sollte man nicht übersehen, dass man auch einen Totalverlust erleiden kann. Diese Scheine sind daher nur etwas für spekulative und risikobewußte Anleger.
09.07.2006
Fazit
Es spricht einiges für einen weiterhin starken Euro/US-Dollar. Bei obigen Produkten muss der Euro nicht einmal stark steigen. Es reicht auch aus, wenn der Euro/US-Dollar bis September ungefähr dort notiert, wo er jetzt steht. Beim Inline Optionsschein kann er sogar deutlich fallen. Zwar bieten beide Produkte eine extrem hohe Gewinnmöglichkeit, doch sollte man nicht übersehen, dass man auch einen Totalverlust erleiden kann. Diese Scheine sind daher nur etwas für spekulative und risikobewußte Anleger.
09.07.2006


