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DAX-Shorties für Zocker


Der Reiz von Hebelprodukten besteht für spekulativ eingestellte Anleger vor allem darin, dass man mit ihnen innerhalb kürzester Zeit sehr hohe Gewinne erzielen kann. Andererseits kann eine falsche Markterwartung bei einem sehr aggressiven Hebelprodukte auch den raschen Verlust des eingesetzten Kapitals zur Folge haben. Derzeit bewegt sich der DAX-Index auf etwas wackeligen Beinen in relativer Nähe seines All Time-Highs. Wer davon ausgeht, dass der DAX im Zuge seiner Konsolidierung und im Vorfeld des am Freitag stattfindenden Optionenverfallstag noch innerhalb dieser Woche einen deutlichen Rückschlag hinnehmen muss und diesen mit äußerst Risiko reichen Short-Hebelprodukten für sich nutzen möchte, könnte folgende Shorties einmal einer genaueren Betrachtung unterziehen:.

Beispiel Put-Optionsschein:


Der Goldman Sachs-Put-Optionsschein mit Strike 7.600 Punkte, Laufzeit bis 27.6.07, BV 0,01, ISIN: DE000GS5HGM7 , wird beim DAX-Stand von 7.671 Punkten mit 0,82 - 0,83 Euro quotiert. Fällt der DAX-Index innerhalb der nächsten drei Tage auf angenommene 7.400 Punkte, dann wird mit diesem Put ein Ertrag von 179,52 Prozent möglich sein, da er dann - bei unveränderter Volatilität - einen Wert von 2,32 Euro erreichen wird. Sollte der Index wirklich so stark einbrechen, dann ist sogar mit noch höheren Gewinnen zu rechnen, da in diesem Fall ein Volatilitätsanstieg, der sich ja naturgemäß positiv auf den Kurs von Optionsscheinen auswirkt, wahrscheinlich ist.

Bleibt der Index in den nächsten Tagen auf seinem aktuellen Niveau sollte nicht gezögert werden, Verluste zu realisieren, da bei gleich bleibenden Kursen bereits am 27.6.07 die wertlose Ausbuchung des Scheines bevorsteht.

Beispiel Turbo-Put:


Der Citigroup-Turbo-Put auf den DAX mit Strike und KO-Marke bei 7.725 Punkten, Laufzeit bis 29.6.07, BV 0,01, ISIN: DE000CG18846 , der beim aktuellen DAX-Stand mit 0,47 - 0,49 Euro gehandelt wird, ist sogar noch wesentlich heißer als der Put-Optionsschein. Wenn der DAX vor der erwarteten Talfahrt zwischenzeitlich die KO-Marke von 7.725 Punkten berührt, führt dies bereits zur Ausstoppung des Short-Hebelproduktes. Wird die KO-Marke hingegen nicht berührt und der DAX fällt noch im Verlauf dieser Woche auf 7.400 Punkte, so wird der Preis des Turbo-Puts zumindestens auf 3,25 Euro (+563 Prozent) zulegen.

Allerdings ist das Totalverlustrisiko dieses Turbo-Puts, der bereits in wenigen Minuten ausgeknockt werden könnte, sehr hoch.

Diese Fallbeispiele richten sich ausschließlich an die Adresse massiv Risiko freudiger Anleger, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals problemlos verkraften können. Auf Grund der hohen Gewinn- und Verlustchancen ähnelt die Veranlagung in diesen Scheinen bereits einem Casino-Besuch. Aber auch dort sollen schon so manch einer was gewonnen haben.

Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des DAX-Index oder von Hebelprodukten auf den DAX-Index dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.

Quelle: www.hebelprodukte.de

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