Was ist Ökostrom?

Unter Ökostrom versteht man Energie, die nicht aus fossilen Brennstoffen oder gar Atomkraft produziert, sondern aus erneuerbaren Quellen gewonnen wird. Vielfach wird der Strom auch „grüner Strom“ genannt, da er in Einklang mit der Natur erzeugt werden kann und so die vorhandenen Ressourcen schont. Verbraucher, die also die Umwelt schonen und sich aktiv für den Umweltschutz einsetzen wollen, sollten den Umstieg auf Ökostrom vollziehen. Ökostrom wird vorwiegend aus Sonnen- und Windenergie gewonnen. Aber auch Strom aus Wasserkraft sowie aus Biogas wird hierzu gezählt. Eine verbindliche Definition für Ökostrom gibt es allerdings nicht, weshalb Verbraucher immer auf die individuelle Zusammensetzung des Stroms achten sollten. Dieser wird von den jeweiligen Anbietern offengelegt und kann auf deren Internetseite nachgelesen werden.

Wie kann der Umstieg auf Ökostrom erfolgen?

Mittlerweile gibt es auf dem deutschen Strommarkt eine Reihe von Stromanbietern, die neben dem konventionellen Strom aus Kohle, Erdgas oder Atomkraft auch Ökostrom offerieren. Dieser wird dann aus Wind-, Wasser- oder der Sonnenkraft erzeugt und damit aus erneuerbaren Energien hergestellt. Der Umstieg auf Ökostrom ist dabei ganz einfach. Nach der Wahl des Stromanbieters ist lediglich ein Vertrag mit diesem Anbieter notwendig. Hierin werden der Lieferort, Name und Anschrift des neuen Kunden sowie die Daten zum bisherigen Stromlieferanten angegeben. Die Kündigung des Altvertrages übernimmt dann der neue Anbieter. Und schon nach wenigen Wochen, nach Ablauf der Kündigungsfrist, kann dann der „grüne Strom“ durch die Leitungen fließen.

Wie man den besten Ökostromanbieter findet

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. Da es in Deutschland (noch) keine gesetzlichen Regelungen über die Zusammensetzung von Ökostrom gibt, kann als Ökostrom auch Strom bezeichnet werden, der nicht zu 100% aus erneuerbaren Quellen erzeugt wurde. Sogar Strom, der nur zu 50 Prozent aus Wind-, Wasser- oder Solarkraft erzeugt wurde, kann als Ökostrom bezeichnet werden. Die andere Hälfte kann durchaus aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen stammen. Bei einem Vergleich ist es daher wichtig, nicht nur den Preis, sondern auch die Zusammensetzung des Stroms zu überprüfen. Wer wirklich etwas für die Natur tun möchte, sollte reinen Ökostrom wählen. Welche Anbieter diese Voraussetzungen erfüllen, kann einfach und schnell per Stromvergleich überprüft werden. Einzig die Angabe der Postleitzahl und des Jahresverbrauchs sowie der Angabe, dass ausschließlich nach Ökostrom gesucht werden soll, sind ausreichend. Bereits nach wenigen Sekunden zeigt die Vergleichsseite die passenden Anbieter inklusive der Preisberechnung und weiterer wichtiger Details zu den Vertragsfragen.

Ist Ökostrom teurer?

Viele Verbraucher scheuen vor dem Wechsel zu Ökostrom zurück, da hohe Kosten befürchtet werden. Ein Strompreisvergleich zeigt jedoch, dass die Kosten hier nahezu identisch sind mit den Kosten von konventionellem Strom. Vielmehr investieren Verbraucher mit ihrer Wahl in die Zukunft, denn durch den Schutz der Natur und der vorhandenen Ressourcen kann sich die Natur erholen und für die Nachwelt erhalten werden. Selbst leicht höhere Stromkosten können sich daher als Investment auszahlen.

Was tun, wenn der neue Anbieter insolvent wird

Wenn Stromanbieter zahlungsunfähig werden, können sie keinen Strom mehr liefern. Für die Verbraucher entsteht deshalb aber kein Nachteil, denn sie werden nach wie vor mit Strom beliefert. Dieser kommt dann allerdings vom regionalen Grundversorger und wird nach dessen Preisen abgerechnet. Bei diesem Strom handelt es sich allerdings meist nicht um Ökostrom, was insbesondere auf die Umwelt bedachte Verbraucher enttäuscht. Es ist daher wichtig, in einem solchen Fall umgehend nach Alternativen zu suchen, um erneut auf ökologischen Strom umzusteigen und gleichzeitig Geld zu sparen. Der Strompreisvergleich kann hier erneut helfen. Ebenso wichtig ist es, im Voraus einen Anbieter mit monatlicher Abschlagszahlung zu wählen. Bei einer etwaigen Insolvenz ist dann lediglich der in Anspruch genommene Strom bezahlt. Wäre Vorauskasse vereinbart, könnte dies bei einer Insolvenz mitunter Verluste bedeuten.



















































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