Futures Fonds stellen sich gegen den Trend
Während Hedgefonds im Jahr zwei der gegenwärtigen Finanzkrise im breiten Durchschnitt negative Erträge lieferten, konnten Managed Futures als beinahe einziges Anlagesegment deutlich zulegen. International im Spitzenfeld dieser Asset Klasse bewiesen sich einmal mehr die Fonds von FTC, heißt es aus dem Unternehmen.
Der September 2008 war mit dem größten Tagesverlust des Dow Jones Aktienindex (777 Punkte am 29. September) in seiner über hundertjährigen Geschichte einer der dramatischsten Monate überhaupt. Kaum ein Anlagesegment konnte sich in dieser turbulenten Phase behaupten. Auch Hedgefonds, die oft als relativ krisensicheres Investment betrachtet werden, dürften einen weiteren Verlustmonat verzeichnet haben: Der "Barclay Hedge Fund Index" weist per 6. Oktober einen vorerst noch indikativen Monatsverlust von ca. 5,5% und ein vorläufiges Jahresergebnis zum 3. Quartal von rund minus 11% aus.
Dem gegenüber kamen Managed Futures mit der extrem schwierigen Marktsituation bisher deutlich besser zurecht - die wichtigsten Benchmarks zeigen positive Erträge für das laufende Jahr, der "Barclay CTA Index" in der Größenordnung von 7,5% (ebenfalls noch indikativ per Ende September). Die Futures Fonds von FTC konnten sich erneut deutlich über diesem Branchenschnitt positionieren. Das Flaggschiff-Produkt "FTC Futures Fund Classic" erzielte im September eine Monatsperformance von +8,6% und schloss das 3. Quartal mit einem vorläufigen Jahresertrag von +24,1%.
"Damit haben sich Managed Futures im Allgemeinen und jene von FTC im Besonderen einmal mehr als letzte Bastionen in zyklischen Abwärtsmärkten erwiesen," analysiert der CEO von FTC Capital, Eduard Pomeranz. Im übrigen, so der FTC-Gründer, sei es wieder einmal an der Zeit, auf die Unterschiede zwischen Managed Futures und Hedgefonds hinzuweisen: "Dass Hedgefonds die ihnen zugedachte Aufgabe der Portfoliostabilisierung derzeit nicht erfüllen, liegt in der Struktur dieser Strategien. Typische Hedgefonds sind ja keineswegs marktunabhängig, sondern zeigen langfristig eine deutlich positive Korrelation mit dem Aktienmarkt - das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn der größte Teil der Hedgefondsindustrie beschäftigt sich vorwiegend mit dem Kauf und Leerverkauf von Aktien."
Zudem gebe es weitere wichtige Unterschiede zu jenen Instrumenten, die meist gemeint sind, wenn in der öffentlichen Debatte von "Hedgefonds" die Rede ist: "Es sind vor allem drei Dinge, die uns unterscheiden: Erstens, wir kaufen oder verkaufen keine einzelnen Aktien. Zweitens, wir spekulieren niemals auf Kredit und drittens, wir handeln nicht mit außerbörslichen Papieren oder Derivaten, sondern ausschließlich mit hoch liquiden, standardisierten und an regulierten Börsen notierten Futures-Kontraken. Aktienindex-Futures sind nur ein Teil des breit diversifizierten Anlageuniversums, das etwa auch Zinsen, Währungen und Rohstoffe umfasst."
FTC, so Pomeranz, ist trotz der hohen Gewinne keinesfalls zufrieden mit den derzeitigen Marktturbulenzen: "Die Krise schadet letztlich allen und daran kann niemand Interesse haben. Wir sind aber trotzdem stolz darauf, dass wir unseren Investoren, die derzeit Verluste bei den allermeisten anderen Assetklassen hinnehmen müssen, wenigstens einen gewissen Schutz bieten konnten."
Angesichts der Krise sei außerdem vorbehaltlose Anlegerinformation und Risiko-Transparenz für die gesamte Investmentbranche ein Gebot der Stunde. Als eine der Maßnahmen in diese Richtung wurde der in Österreich zum öffentlichen Vertrieb zugelassene "FTC Futures Fund Classic" auf wöchentliche (bisher zwei Mal monatliche) Liquidität umgestellt. Fondsanteile können somit ab sofort jede Woche gezeichnet oder rückgelöst werden (Stichtag ist der jeweils letzte Börsentag - also üblicherweise der Freitag).
Quelle: www.boerse-express.com
Der September 2008 war mit dem größten Tagesverlust des Dow Jones Aktienindex (777 Punkte am 29. September) in seiner über hundertjährigen Geschichte einer der dramatischsten Monate überhaupt. Kaum ein Anlagesegment konnte sich in dieser turbulenten Phase behaupten. Auch Hedgefonds, die oft als relativ krisensicheres Investment betrachtet werden, dürften einen weiteren Verlustmonat verzeichnet haben: Der "Barclay Hedge Fund Index" weist per 6. Oktober einen vorerst noch indikativen Monatsverlust von ca. 5,5% und ein vorläufiges Jahresergebnis zum 3. Quartal von rund minus 11% aus.
Dem gegenüber kamen Managed Futures mit der extrem schwierigen Marktsituation bisher deutlich besser zurecht - die wichtigsten Benchmarks zeigen positive Erträge für das laufende Jahr, der "Barclay CTA Index" in der Größenordnung von 7,5% (ebenfalls noch indikativ per Ende September). Die Futures Fonds von FTC konnten sich erneut deutlich über diesem Branchenschnitt positionieren. Das Flaggschiff-Produkt "FTC Futures Fund Classic" erzielte im September eine Monatsperformance von +8,6% und schloss das 3. Quartal mit einem vorläufigen Jahresertrag von +24,1%.
"Damit haben sich Managed Futures im Allgemeinen und jene von FTC im Besonderen einmal mehr als letzte Bastionen in zyklischen Abwärtsmärkten erwiesen," analysiert der CEO von FTC Capital, Eduard Pomeranz. Im übrigen, so der FTC-Gründer, sei es wieder einmal an der Zeit, auf die Unterschiede zwischen Managed Futures und Hedgefonds hinzuweisen: "Dass Hedgefonds die ihnen zugedachte Aufgabe der Portfoliostabilisierung derzeit nicht erfüllen, liegt in der Struktur dieser Strategien. Typische Hedgefonds sind ja keineswegs marktunabhängig, sondern zeigen langfristig eine deutlich positive Korrelation mit dem Aktienmarkt - das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn der größte Teil der Hedgefondsindustrie beschäftigt sich vorwiegend mit dem Kauf und Leerverkauf von Aktien."
Zudem gebe es weitere wichtige Unterschiede zu jenen Instrumenten, die meist gemeint sind, wenn in der öffentlichen Debatte von "Hedgefonds" die Rede ist: "Es sind vor allem drei Dinge, die uns unterscheiden: Erstens, wir kaufen oder verkaufen keine einzelnen Aktien. Zweitens, wir spekulieren niemals auf Kredit und drittens, wir handeln nicht mit außerbörslichen Papieren oder Derivaten, sondern ausschließlich mit hoch liquiden, standardisierten und an regulierten Börsen notierten Futures-Kontraken. Aktienindex-Futures sind nur ein Teil des breit diversifizierten Anlageuniversums, das etwa auch Zinsen, Währungen und Rohstoffe umfasst."
FTC, so Pomeranz, ist trotz der hohen Gewinne keinesfalls zufrieden mit den derzeitigen Marktturbulenzen: "Die Krise schadet letztlich allen und daran kann niemand Interesse haben. Wir sind aber trotzdem stolz darauf, dass wir unseren Investoren, die derzeit Verluste bei den allermeisten anderen Assetklassen hinnehmen müssen, wenigstens einen gewissen Schutz bieten konnten."
Angesichts der Krise sei außerdem vorbehaltlose Anlegerinformation und Risiko-Transparenz für die gesamte Investmentbranche ein Gebot der Stunde. Als eine der Maßnahmen in diese Richtung wurde der in Österreich zum öffentlichen Vertrieb zugelassene "FTC Futures Fund Classic" auf wöchentliche (bisher zwei Mal monatliche) Liquidität umgestellt. Fondsanteile können somit ab sofort jede Woche gezeichnet oder rückgelöst werden (Stichtag ist der jeweils letzte Börsentag - also üblicherweise der Freitag).
Quelle: www.boerse-express.com



