HSBC hält Asien für selektiv interessant
Die Bewertungen der asiatischen Aktienmärkte erscheinen laut den Experten von HSBC Asset Management mit einem durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 11,7 attraktiv. Die Unternehmensgewinnerwartungen für 2008 wurden in den letzten Monaten nach unten revidiert, es wird nun nur noch mit einem Plus von 3,2 Prozent für 2008 gerechnet. 2007 waren die Gewinne noch um 16,7 Prozent gestiegen, so HSBC Asset Management.
Aufgrund der hohen Unsicherheit über die weitere Ölpreisentwicklung und deren Auswirkungen bevorzugen die HSBC-Experten in Hongkong derzeit die Region Nordasien gegenüber Südostasien. Auf Sektorebene erscheinen ihnen Bankaktien attraktiv. Dagegen sind die Experten derzeit in Technologie- und Industrieaktien untergewichtet, die unter der erwarteten Abkühlung der Weltkonjunktur leiden könnten.
Im zweiten Halbjahr dürfte sich die Inflationsrate wegen nachgebender Nahrungsmittelpreise abschwächen. Die Angst vor einer anhaltenden straffen Geldpolitik der Notenbank dürfte somit sinken. Die Hongkonger Experten erwarten, dass das Wirtschaftswachstum weiter vom Konsum und von Investitionen gestützt wird. Eine Schwäche des chinesischen Aktienmarktes würden sie als Kaufgelegenheit ansehen, da die Investitionen für Olympia nur einen kleinen Anteil an den gesamten Investitionsausgaben des Landes einnehmen.
Nach der Marktkorrektur hat der indische Aktienmarkt mit einem KGV von unter 14 auf Basis der Gewinne für das Geschäftsjahr 2008/2009 wieder ein attraktives Niveau erreicht. Auch wenn die Geldpolitik der Notenbank restriktiv ist, sehen die Asienexperten den Grossteil der negativen Nachrichten bereits im Aktienmarkt eingepreist. Der Höchstpunkt des Zinserhöhungszyklus der Notenbank scheint bereits nahe zu sein. Falls die Rohstoffpreise unverändert bleiben, erwarten sie nur noch eine Leitzinserhöhung um 50 Basispunkte bis März 2009. Die Inflationsrate dürfte im weiteren Jahresverlauf ihren Höhepunkt erreichen und dann 2009 kräftig zurückgehen.
Die HSBC-Experten in Hongkong favorisieren weiterhin günstig bewertete Aktien der Sektoren Rohstoffe und Technologie und planen im Finanzsektor untergewichtet zu bleiben.
Quelle: www.boerse-express.com
Aufgrund der hohen Unsicherheit über die weitere Ölpreisentwicklung und deren Auswirkungen bevorzugen die HSBC-Experten in Hongkong derzeit die Region Nordasien gegenüber Südostasien. Auf Sektorebene erscheinen ihnen Bankaktien attraktiv. Dagegen sind die Experten derzeit in Technologie- und Industrieaktien untergewichtet, die unter der erwarteten Abkühlung der Weltkonjunktur leiden könnten.
Im zweiten Halbjahr dürfte sich die Inflationsrate wegen nachgebender Nahrungsmittelpreise abschwächen. Die Angst vor einer anhaltenden straffen Geldpolitik der Notenbank dürfte somit sinken. Die Hongkonger Experten erwarten, dass das Wirtschaftswachstum weiter vom Konsum und von Investitionen gestützt wird. Eine Schwäche des chinesischen Aktienmarktes würden sie als Kaufgelegenheit ansehen, da die Investitionen für Olympia nur einen kleinen Anteil an den gesamten Investitionsausgaben des Landes einnehmen.
Nach der Marktkorrektur hat der indische Aktienmarkt mit einem KGV von unter 14 auf Basis der Gewinne für das Geschäftsjahr 2008/2009 wieder ein attraktives Niveau erreicht. Auch wenn die Geldpolitik der Notenbank restriktiv ist, sehen die Asienexperten den Grossteil der negativen Nachrichten bereits im Aktienmarkt eingepreist. Der Höchstpunkt des Zinserhöhungszyklus der Notenbank scheint bereits nahe zu sein. Falls die Rohstoffpreise unverändert bleiben, erwarten sie nur noch eine Leitzinserhöhung um 50 Basispunkte bis März 2009. Die Inflationsrate dürfte im weiteren Jahresverlauf ihren Höhepunkt erreichen und dann 2009 kräftig zurückgehen.
Die HSBC-Experten in Hongkong favorisieren weiterhin günstig bewertete Aktien der Sektoren Rohstoffe und Technologie und planen im Finanzsektor untergewichtet zu bleiben.
Quelle: www.boerse-express.com



