JPMorgan Asset Management investiert "Jenseits von Afrika"
JPMorgan Asset Management hat die deutsche Vertriebszulassung für einen Aktienfonds erhalten, der neue Investmentchancen innerhalb des afrikanischen Kontinents nutzt: Der "JPM Africa Equity Fund" geht über die üblichen Anlageziele der Region - Südafrika, Marokko und Ägypten - hinaus und investiert in so genannte "New Frontier"-Märkte wie Nigeria oder Kenia. Auch hinsichtlich der Investmentmöglichkeiten bewegt sich der Fonds jenseits des für die Region typischen Anlageschwerpunkts Rohstoffe. Denn auch Finanz- und Industriewerte, Energietitel, Telekommunikations- und insbesondere Mobilfunkunternehmen bieten die Möglichkeit, am überdurchschnittlichen Wachstumspotenzial des Kontinents zu partizipieren.
Fondsmanager des "JPM Africa Equity Funds" ist Richard Titherington, Leiter des globalen Schwellenländer-Aktienteams von JPMorgan Asset Management mit über 24 Jahren Erfahrung in Schwellenländer-Investitionen. Seine Anlageentscheidungen stützen sich auf die Ideen von vier Afrika-Spezialisten mit unterschiedlichen regionalen Schwerpunkten für Nord- und Südafrika sowie die Länder südlich der Sahara. In das Portfolio fliesst darüber hinaus die Expertise des Rohstoff-Teams von JPMorgan Asset Management ein. Basierend auf den fundamentalen Analysen der Länderspezialisten erfolgt dann eine Bottom-up Titelselektion der besonders aussichtsreichen Aktien in der Region.
Afrika hat in den letzten Jahren eine deutliche Entwicklung hin zu demokratischeren Staatsformen gezeigt. Waren 1990 in nur rund einer Handvoll Staaten Multi-Parteienwahlen möglich, sind diese heute fast auf dem ganzen Kontinent gang und gäbe. Dieser Prozess der strukturellen Veränderung wirkt auf verschiedenen Ebenen nach - in einigen Ländern hat insbesondere die wirtschaftspolitische Öffnung Früchte getragen.
"Die weltweite Rohstoffnachfrage, insbesondere aus den boomenden Märkten in Indien und China, hat die Preise für diese Ressourcen nachhaltig gesteigert. Der Export von Eisenerz, Kalkstein, Petroleum, Kupfer, Uran, aber auch Kaffee, Zucker, Palmöl oder Kakao hat weit über Südafrika hinaus zu enormem Aufschwung geführt", erläutert Christian Preussner, Schwellenländer-Spezialist bei JPMorgan Asset Management in Frankfurt. "Der Export lässt die Binnenwirtschaften wachsen, parallel profitiert das Land vom Ausbau der Infrastruktur. Es entwickelt sich eine neue Mittelschicht, die mit steigende Konsumausgaben Branchen wie Telekommunikation, Nahrungsmittel, Finanzindustrie und Dienstleistungen beflügelt - und diese Entwicklung steht noch ganz am Anfang."
Vom dynamischen Wachstums- und Investitionspotenzial der afrikanischen Länder lässt sich allerdings nur mit speziellem Know-how profitieren. "Es gibt bisher nur wenige Analysten, die diese Märkte beobachten und zu den Unternehmen vor Ort fundierte Aussagen machen können. Umso wichtiger ist es, selbst vor Ort zu sein, um die Märkte beurteilen zu können, und das Management der Unternehmen zu treffen", betont Preussner. Schliesslich sei die Transparenz der Unternehmen häufig noch nicht an europäischen Corporate Governance-Richtlinien zu messen und das regulatorische Umfeld vielfach noch in der Entwicklungsphase. Die Liquidität der Märkte ist laut dem Experten noch ausbaufähig, denn es besteht noch viel Potenzial. Positiv beurteilt er, dass derzeit viele Aktienemissionen stattfinden.
Der "JPM Africa Equity Fund" setzt auf aktives Management, um diese Ineffizienzen des aufstrebenden Kontinents zu nutzen. Die etablierten afrikanischen Märkte wie Südafrika, Ägypten oder Marokko machen dabei rund 30 bis 50 Prozent des Fonds aus. Darüber hinaus investiert das Fondsmanagement in die boomenden Rohstoffmärkte in ganz Afrika, ebenfalls mit 30 bis 50 Prozent des Portfolios. Jenseits dieser etablierten Anlageideen erfolgen 5 bis 20 Prozent der Fondsinvestitionen in Aktien aus den afrikanischen "New Frontier"-Märkten. Diese Märkte sind noch immer wenig entwickelt und weisen substanzielles Aufholpotenzial zu den weiter entwickelten Schwellenländern auf.
Nicht zuletzt wagt sich der "JPM Africa Equity Fund" sogar in Märkte vor, die nicht im MSCI Emerging und Frontier Markets Africa Index enthalten sind, aber attraktive Investitionschancen bieten: Aktien aus Ghana, dem Kongo, Tansania oder Sambia ergänzen das Portfolio. "Wir bieten dem Anleger also Afrika pur`, und nicht etwa Anlagen in westliche Firmen, die auf diesem Markt aktiv sind", unterstreicht Experte Christian Preussner.
"JPMorgan Funds - Africa Equity Fund", Teilfonds der Luxemburger SICAV JPMorgan Funds - Ausgewählte Fondsdetails:
ISIN A (acc) USD: LU0355584466
Auflegungsdatum: 14. Mai 2008
Fondsmanager: Richard Titherington
Vergleichsindex: MSCI Emerging und Frontier Markets Africa Index
Investmentprozess: Bottom-up titelselektion basierend auf fundamentaler Analyse
Aktien im Portfolio: 75 - 125
Umschlagshäufigkeit: 30 - 70 Prozent pro Jahr
Quelle: www.boerse-express.com
Fondsmanager des "JPM Africa Equity Funds" ist Richard Titherington, Leiter des globalen Schwellenländer-Aktienteams von JPMorgan Asset Management mit über 24 Jahren Erfahrung in Schwellenländer-Investitionen. Seine Anlageentscheidungen stützen sich auf die Ideen von vier Afrika-Spezialisten mit unterschiedlichen regionalen Schwerpunkten für Nord- und Südafrika sowie die Länder südlich der Sahara. In das Portfolio fliesst darüber hinaus die Expertise des Rohstoff-Teams von JPMorgan Asset Management ein. Basierend auf den fundamentalen Analysen der Länderspezialisten erfolgt dann eine Bottom-up Titelselektion der besonders aussichtsreichen Aktien in der Region.
Afrika hat in den letzten Jahren eine deutliche Entwicklung hin zu demokratischeren Staatsformen gezeigt. Waren 1990 in nur rund einer Handvoll Staaten Multi-Parteienwahlen möglich, sind diese heute fast auf dem ganzen Kontinent gang und gäbe. Dieser Prozess der strukturellen Veränderung wirkt auf verschiedenen Ebenen nach - in einigen Ländern hat insbesondere die wirtschaftspolitische Öffnung Früchte getragen.
"Die weltweite Rohstoffnachfrage, insbesondere aus den boomenden Märkten in Indien und China, hat die Preise für diese Ressourcen nachhaltig gesteigert. Der Export von Eisenerz, Kalkstein, Petroleum, Kupfer, Uran, aber auch Kaffee, Zucker, Palmöl oder Kakao hat weit über Südafrika hinaus zu enormem Aufschwung geführt", erläutert Christian Preussner, Schwellenländer-Spezialist bei JPMorgan Asset Management in Frankfurt. "Der Export lässt die Binnenwirtschaften wachsen, parallel profitiert das Land vom Ausbau der Infrastruktur. Es entwickelt sich eine neue Mittelschicht, die mit steigende Konsumausgaben Branchen wie Telekommunikation, Nahrungsmittel, Finanzindustrie und Dienstleistungen beflügelt - und diese Entwicklung steht noch ganz am Anfang."
Vom dynamischen Wachstums- und Investitionspotenzial der afrikanischen Länder lässt sich allerdings nur mit speziellem Know-how profitieren. "Es gibt bisher nur wenige Analysten, die diese Märkte beobachten und zu den Unternehmen vor Ort fundierte Aussagen machen können. Umso wichtiger ist es, selbst vor Ort zu sein, um die Märkte beurteilen zu können, und das Management der Unternehmen zu treffen", betont Preussner. Schliesslich sei die Transparenz der Unternehmen häufig noch nicht an europäischen Corporate Governance-Richtlinien zu messen und das regulatorische Umfeld vielfach noch in der Entwicklungsphase. Die Liquidität der Märkte ist laut dem Experten noch ausbaufähig, denn es besteht noch viel Potenzial. Positiv beurteilt er, dass derzeit viele Aktienemissionen stattfinden.
Der "JPM Africa Equity Fund" setzt auf aktives Management, um diese Ineffizienzen des aufstrebenden Kontinents zu nutzen. Die etablierten afrikanischen Märkte wie Südafrika, Ägypten oder Marokko machen dabei rund 30 bis 50 Prozent des Fonds aus. Darüber hinaus investiert das Fondsmanagement in die boomenden Rohstoffmärkte in ganz Afrika, ebenfalls mit 30 bis 50 Prozent des Portfolios. Jenseits dieser etablierten Anlageideen erfolgen 5 bis 20 Prozent der Fondsinvestitionen in Aktien aus den afrikanischen "New Frontier"-Märkten. Diese Märkte sind noch immer wenig entwickelt und weisen substanzielles Aufholpotenzial zu den weiter entwickelten Schwellenländern auf.
Nicht zuletzt wagt sich der "JPM Africa Equity Fund" sogar in Märkte vor, die nicht im MSCI Emerging und Frontier Markets Africa Index enthalten sind, aber attraktive Investitionschancen bieten: Aktien aus Ghana, dem Kongo, Tansania oder Sambia ergänzen das Portfolio. "Wir bieten dem Anleger also Afrika pur`, und nicht etwa Anlagen in westliche Firmen, die auf diesem Markt aktiv sind", unterstreicht Experte Christian Preussner.
"JPMorgan Funds - Africa Equity Fund", Teilfonds der Luxemburger SICAV JPMorgan Funds - Ausgewählte Fondsdetails:
ISIN A (acc) USD: LU0355584466
Auflegungsdatum: 14. Mai 2008
Fondsmanager: Richard Titherington
Vergleichsindex: MSCI Emerging und Frontier Markets Africa Index
Investmentprozess: Bottom-up titelselektion basierend auf fundamentaler Analyse
Aktien im Portfolio: 75 - 125
Umschlagshäufigkeit: 30 - 70 Prozent pro Jahr
Quelle: www.boerse-express.com



