Invesco: Attraktive Einstiegschancen bei Leveraged Loans
Für Investoren auf der Suche nach attraktiven Investmentchancen im Umfeld der Kreditkrise könnte sich ein Blick auf den Markt für Leveraged Loans (auch bekannt als erstrangig besicherte Kredite, Übernahmekredite, erstrangige Kredite, syndizierte Kredite, Konsortialkredite und Senior Secured Loans) lohnen. Wie die Investmentexperten von Invesco in der jüngsten Ausgabe ihrer Publikation Risk & Reward schreiben, ist diese Anlageklasse nicht nur im Zuge der allgemeinen Marktkorrektur ungebührlich abgestraft worden, sondern bietet Investoren außerdem eine implizite Absicherung gegen Inflation. "Wir meinen, dass erstrangig besicherte Kredite eine wichtige Rolle in einer diversifizierten Anlagestrategie spielen, und sehen im aktuellen Marktumfeld sehr gute Einstiegschancen auf einem sehr attraktiven Bewertungsniveau", erklärt Brian Foerster, Senior Financial Writer bei Invesco.
Institutionelle Investoren in den USA schätzen Senior Secured Loans bereits seit langem als beständige und flexible alternative Assetklasse, die unter den unterschiedlichsten Marktbedingungen konsistent hohe risikoadjustierte Renditen und eine positive absolute Wertentwicklung bietet. Diese Kredite werden üblicherweise von Großbanken für Unternehmen mit einem Rating unterhalb Investment Grade arrangiert und zeichnen sich durch eine Reihe besonderer Eigenschaften aus: Zum einen sorgt die erstrangige Besicherung im Falle eines Zahlungsausfalls des Emittenten für relativ bessere Rückzahlungen im Vergleich zu nicht besicherten Schuldtiteln (wie hochverzinslichen Anleihen) sowie für attraktive risikoadjustierte Renditen. Zugleich bietet die variable Verzinsung eine Absicherung gegen steigende Zinsen, zum Beispiel in einem stark inflationären Umfeld. Dadurch performen erstrangig besicherte Kredite häufig sehr gut, wenn andere Anlageklassen zu kämpfen haben.
Insgesamt gelten erstrangig besicherte Kredite daher auch als relativ defensive Anlageklasse, die sich durch eine geringe Volatilität, negative oder niedrige Korrelationen zu den meisten bedeutenden Anlageklassen sowie hohe Rückzahlungsraten bei Zahlungsausfällen auszeichnet. Nachdem diese Anlageklasse nun zum ersten Mal überhaupt in einem Ein-Jahres-Zeitraum eine - allerdings moderate - negative absolute Wertentwicklung verzeichnet hat, sind Sorgen über mögliche Parallelen mit der Entwicklung am ABS-Markt oder eine Wiederholung des Zusammenbruchs des Marktes für hochverzinsliche Anleihen Mitte der 1980er Jahre aufgekommen.
Für derartige Vergleiche sehen die Investmentexperten von Invesco jedoch keine Grundlage. Sie haben die Gründe für den jüngsten Ausverkauf und die allgemeine Marktsituation genau unter die Lupe genommen. Dabei haben auch sie zwar eine gewisse Lockerung der Risikoprüfungsstandards während der Hausse an den Kreditmärkten von 2006 bis Anfang 2007 beobachtet. Allerdings basieren die Kreditprüfungen ihrer Überzeugung nach weiterhin auf bewährten und transparenten Due-Diligence-Prozessen, gestützt von soliden Unternehmensfundamentaldaten. Ihrer Ansicht nach wurde die Korrektur am Markt für erstrangig besicherte Kredite, die im dritten Quartal 2007 einsetzte, "nicht von einer grundlegenden Kreditverschlechterung ausgelöst, sondern von der Übertragung der Probleme im Subprime-Bereich, die zu einer Risikoneubewertung und einem umfangreichen technischen Ausverkauf am Kreditmarkt führte." Ihrer Überzeugung nach ist der Markt für erstrangig besicherte Kredite gemessen an den Aussichten für die Gesamtwirtschaft und die Kreditmärkte inzwischen stark überverkauft. Obwohl die Zahlungsausfälle in den nächsten 12 bis 18 Monaten zunehmen dürften, halten die Experten von Invesco die inzwischen eingepreisten Ausfallraten für stark übertrieben. Sie sehen besonders attraktive Chancen bei Krediten von großen Emittenten mit hohen Sicherheiten.
"Aufgrund der hohen Transparenz dieser Anlageklasse können erfahrene Investmentmanager das Kreditrisiko durch umfangreiche Kreditanalysen eindämmen", erläutern die Investmentexperten von Invesco. "Angesichts der hohen Bedeutung des Ausfallrisikos bei der Analyse von Nicht-Investment-Grade-Unternehmen und ihren Unternehmensstrukturen können umsichtige Asset Manager so ihren guten Einblick in die Finanzstärke dieser Unternehmen nutzen, um einen potenziell über der durchschnittlichen Rendite des Senior-Secured-Debt-Marktes insgesamt liegenden Total Return zu erzielen.
Quelle: www.boerse-express.com
Institutionelle Investoren in den USA schätzen Senior Secured Loans bereits seit langem als beständige und flexible alternative Assetklasse, die unter den unterschiedlichsten Marktbedingungen konsistent hohe risikoadjustierte Renditen und eine positive absolute Wertentwicklung bietet. Diese Kredite werden üblicherweise von Großbanken für Unternehmen mit einem Rating unterhalb Investment Grade arrangiert und zeichnen sich durch eine Reihe besonderer Eigenschaften aus: Zum einen sorgt die erstrangige Besicherung im Falle eines Zahlungsausfalls des Emittenten für relativ bessere Rückzahlungen im Vergleich zu nicht besicherten Schuldtiteln (wie hochverzinslichen Anleihen) sowie für attraktive risikoadjustierte Renditen. Zugleich bietet die variable Verzinsung eine Absicherung gegen steigende Zinsen, zum Beispiel in einem stark inflationären Umfeld. Dadurch performen erstrangig besicherte Kredite häufig sehr gut, wenn andere Anlageklassen zu kämpfen haben.
Insgesamt gelten erstrangig besicherte Kredite daher auch als relativ defensive Anlageklasse, die sich durch eine geringe Volatilität, negative oder niedrige Korrelationen zu den meisten bedeutenden Anlageklassen sowie hohe Rückzahlungsraten bei Zahlungsausfällen auszeichnet. Nachdem diese Anlageklasse nun zum ersten Mal überhaupt in einem Ein-Jahres-Zeitraum eine - allerdings moderate - negative absolute Wertentwicklung verzeichnet hat, sind Sorgen über mögliche Parallelen mit der Entwicklung am ABS-Markt oder eine Wiederholung des Zusammenbruchs des Marktes für hochverzinsliche Anleihen Mitte der 1980er Jahre aufgekommen.
Für derartige Vergleiche sehen die Investmentexperten von Invesco jedoch keine Grundlage. Sie haben die Gründe für den jüngsten Ausverkauf und die allgemeine Marktsituation genau unter die Lupe genommen. Dabei haben auch sie zwar eine gewisse Lockerung der Risikoprüfungsstandards während der Hausse an den Kreditmärkten von 2006 bis Anfang 2007 beobachtet. Allerdings basieren die Kreditprüfungen ihrer Überzeugung nach weiterhin auf bewährten und transparenten Due-Diligence-Prozessen, gestützt von soliden Unternehmensfundamentaldaten. Ihrer Ansicht nach wurde die Korrektur am Markt für erstrangig besicherte Kredite, die im dritten Quartal 2007 einsetzte, "nicht von einer grundlegenden Kreditverschlechterung ausgelöst, sondern von der Übertragung der Probleme im Subprime-Bereich, die zu einer Risikoneubewertung und einem umfangreichen technischen Ausverkauf am Kreditmarkt führte." Ihrer Überzeugung nach ist der Markt für erstrangig besicherte Kredite gemessen an den Aussichten für die Gesamtwirtschaft und die Kreditmärkte inzwischen stark überverkauft. Obwohl die Zahlungsausfälle in den nächsten 12 bis 18 Monaten zunehmen dürften, halten die Experten von Invesco die inzwischen eingepreisten Ausfallraten für stark übertrieben. Sie sehen besonders attraktive Chancen bei Krediten von großen Emittenten mit hohen Sicherheiten.
"Aufgrund der hohen Transparenz dieser Anlageklasse können erfahrene Investmentmanager das Kreditrisiko durch umfangreiche Kreditanalysen eindämmen", erläutern die Investmentexperten von Invesco. "Angesichts der hohen Bedeutung des Ausfallrisikos bei der Analyse von Nicht-Investment-Grade-Unternehmen und ihren Unternehmensstrukturen können umsichtige Asset Manager so ihren guten Einblick in die Finanzstärke dieser Unternehmen nutzen, um einen potenziell über der durchschnittlichen Rendite des Senior-Secured-Debt-Marktes insgesamt liegenden Total Return zu erzielen.
Quelle: www.boerse-express.com



