Düngemittelboom: Kein Ende in Sicht
Der Düngemittelboom wird sich wohl weiter fortsetzen. Mit einer Veränderung der Situation sei eher nicht zu rechnen, schreibt Ad Schellen, Manager des Delta Lloyd L Water & Climate Fund, in einem aktuellen Marktkommentar.
Über die letzten fünf bis zehn Jahre sei die Nachfrage nach Getreide wie Mais, Reis und Weizen höher gewesen als das Angebot. Dieser Nachfrageüberhang sei für die steigenden Preise bei Nahrungsmitteln, Saatgut und Düngemitteln verantwortlich. Im Gegensatz zu den Höchstpreisen in der Vergangenheit sei die derzeitige Marktsituation durch eine stetig steigende Nachfrage und nicht durch einen plötzlichen Einbruch beim Angebot geprägt. "Es handelt sich daher um einen dauerhaften Trend", so Ad Schellen.
Die Notwendigkeit einer Produktionsausweitung eröffne Unternehmen des primären Sektors wie Produzenten von Düngemitteln oder Chemikalien zur Unkraut- oder Insektenvernichtung langfristige Perspektiven. Nach den stark gestiegenen Kurse der letzten Monaten rät Schellen allerdings zur Vorsicht. "Man muss sich fragen, ob wirklich noch soviel Potenzial nach oben besteht oder ob man nicht besser die Gewinne der letzten Monate mitnimmt." Die Preisentwicklung könnte außerdem von sehr ertragreichen Ernten oder kurzfristig hinzugekommenen Agrarflächen beeinflusst werden. Die steigende Nachfrage aus den Schwellenländern werde sich allerdings kurzfristig nicht verändern.
Quelle: www.boerse-express.com
Über die letzten fünf bis zehn Jahre sei die Nachfrage nach Getreide wie Mais, Reis und Weizen höher gewesen als das Angebot. Dieser Nachfrageüberhang sei für die steigenden Preise bei Nahrungsmitteln, Saatgut und Düngemitteln verantwortlich. Im Gegensatz zu den Höchstpreisen in der Vergangenheit sei die derzeitige Marktsituation durch eine stetig steigende Nachfrage und nicht durch einen plötzlichen Einbruch beim Angebot geprägt. "Es handelt sich daher um einen dauerhaften Trend", so Ad Schellen.
Die Notwendigkeit einer Produktionsausweitung eröffne Unternehmen des primären Sektors wie Produzenten von Düngemitteln oder Chemikalien zur Unkraut- oder Insektenvernichtung langfristige Perspektiven. Nach den stark gestiegenen Kurse der letzten Monaten rät Schellen allerdings zur Vorsicht. "Man muss sich fragen, ob wirklich noch soviel Potenzial nach oben besteht oder ob man nicht besser die Gewinne der letzten Monate mitnimmt." Die Preisentwicklung könnte außerdem von sehr ertragreichen Ernten oder kurzfristig hinzugekommenen Agrarflächen beeinflusst werden. Die steigende Nachfrage aus den Schwellenländern werde sich allerdings kurzfristig nicht verändern.
Quelle: www.boerse-express.com

