Türkei trotz polit. Probleme attraktiv
Trotz der jüngsten politischen Entwicklungen bleibt die Türkei für Anleger attraktiv. Im ersten Quartal sei die Wirtschaft in der Türkei statt der erwarteten 4,5 Prozent um 6,6 Prozent gewachsen, betonen die Experten von Griffin Capital Management in einem aktuellen Marktkommentar. Mittel- und langfristig habe der türkische Aktienmarkt ein "erhebliches Aufschwungspotenzial".
Die Anlagestrategen rechnen damit, dass die Analysten nach den Zahlen für das erste Quartal ihre Wachstumsprognosen für das Gesamtjahr von 3%-3,5% auf über 4% erhöhen werden. Im Hinblick auf die vergangenen Jahre sei das zwar nicht viel, in Anbetracht der politischen Probleme in der Türkei und angesichts des allgemeinen Konjunkturabschwungs rund um die Welt sei man damit aber zufrieden, so die Experten.
Im Prozess gegen die regierende AK-Partei sei der ungewisse Ausgang für die Marktstimmung nachteilig. Nach dem Urteilsspruch sollte sich die Stimmung der Anleger unabhängig vom Urteil verbessern, so die Experten. Auch eine mögliche Auflösung der Partei sei von nebensächlicher Bedeutung, wenn die Mehrheit der Parlamentsabgeordneten (darunter auch Ministerpräsident Erdogan) nicht von der Politik ausgeschlossen würden.
Quelle: www.boerse-express.com
Die Anlagestrategen rechnen damit, dass die Analysten nach den Zahlen für das erste Quartal ihre Wachstumsprognosen für das Gesamtjahr von 3%-3,5% auf über 4% erhöhen werden. Im Hinblick auf die vergangenen Jahre sei das zwar nicht viel, in Anbetracht der politischen Probleme in der Türkei und angesichts des allgemeinen Konjunkturabschwungs rund um die Welt sei man damit aber zufrieden, so die Experten.
Im Prozess gegen die regierende AK-Partei sei der ungewisse Ausgang für die Marktstimmung nachteilig. Nach dem Urteilsspruch sollte sich die Stimmung der Anleger unabhängig vom Urteil verbessern, so die Experten. Auch eine mögliche Auflösung der Partei sei von nebensächlicher Bedeutung, wenn die Mehrheit der Parlamentsabgeordneten (darunter auch Ministerpräsident Erdogan) nicht von der Politik ausgeschlossen würden.
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