Magellan Fonds verzeichnete Abflüsse
Die Unsicherheit der Anleger und Investoren machte auch vor einem der renommiertesten und zugleich größten Fonds der Welt nicht Halt. Der Magellan-Fonds verlor in den ersten Monaten 2008 trotz der ersten Öffnung für Investoren seit zehn Jahren insgesamt 1,8 Mrd. US-Dollar Kundengelder. Das ist nicht so wenig, immerhin war der Fonds davor 41 Mrd. USD schwer. Der Magellan gehört mit zu den beliebtesten Fonds in den USA.
Die Abflüsse werden von Vermögensberatern damit begründet, dass die Kunden, die sie beraten immer weniger geneigt sind, Provisionen dafür zu bezahlen, dass am Ende des Jahres keine Erträge herausschauen. Statt dessen bevorzugen immer mehr Anleger Index- und Exchange Traded Funds, wiel in diesen die Spesen günstiger sind.
Damit ging es dem Magellan Fonds aber ähnlich wie vielen seiner Art. Die aktiv gemanagten Fonds zogen von Jänner bis Ende April 2008 insgesamt 88 Mrd. US-Dollar Kundengelder an, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren das immerhin noch 178,6 Mrd. US-Dollar - ziemlich genau eine Halbierung. ETFs versammelten bereits 127,9 Mrd. US-Dollar.
Index Fonds haben in den USA derzeit im Mittel Spesen von 76 USD je 10.000 USD investierten Geldern. Aktiv gemanagte Mandate haben Spesen vom im Durchschnitt 137 USD für die gleiche investierte Summe. ETFs kommen gar bis auf 49 USD je 10.000 Dollar investiertem Kapital herunter. Da greifen Kunden bei unsicheren Aussichten gernen zu den billigeren Produkten, heißt es aus der Branche.
Schließlich arbeitet noch die mangelnde Performance vieler Fonds gegenüber ihrer Benchmark gegen frische Kundengelder. Nach Angaben von Morningstar liegen über 5 Jahre gerechnet 59% der Fondsmanager von aktiv gemanagten Fonds unter ihrer Benchmark, heuer sind es bereits 62%.
Die Branche bemerkt aus all diesen Gründen in den USA bei Fondsinvestments eine Abkehr von den stock pickern und hin zu den Indexfonds und den ETFs. Als Reaktion darauf haben einzelne Fondsgesellschaften bereits begonnen, die Spesen bei ihren Fonds zu reduzieren, zum Beispiel Fidelity.
Quelle: www.boerse-express.com
Die Abflüsse werden von Vermögensberatern damit begründet, dass die Kunden, die sie beraten immer weniger geneigt sind, Provisionen dafür zu bezahlen, dass am Ende des Jahres keine Erträge herausschauen. Statt dessen bevorzugen immer mehr Anleger Index- und Exchange Traded Funds, wiel in diesen die Spesen günstiger sind.
Damit ging es dem Magellan Fonds aber ähnlich wie vielen seiner Art. Die aktiv gemanagten Fonds zogen von Jänner bis Ende April 2008 insgesamt 88 Mrd. US-Dollar Kundengelder an, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren das immerhin noch 178,6 Mrd. US-Dollar - ziemlich genau eine Halbierung. ETFs versammelten bereits 127,9 Mrd. US-Dollar.
Index Fonds haben in den USA derzeit im Mittel Spesen von 76 USD je 10.000 USD investierten Geldern. Aktiv gemanagte Mandate haben Spesen vom im Durchschnitt 137 USD für die gleiche investierte Summe. ETFs kommen gar bis auf 49 USD je 10.000 Dollar investiertem Kapital herunter. Da greifen Kunden bei unsicheren Aussichten gernen zu den billigeren Produkten, heißt es aus der Branche.
Schließlich arbeitet noch die mangelnde Performance vieler Fonds gegenüber ihrer Benchmark gegen frische Kundengelder. Nach Angaben von Morningstar liegen über 5 Jahre gerechnet 59% der Fondsmanager von aktiv gemanagten Fonds unter ihrer Benchmark, heuer sind es bereits 62%.
Die Branche bemerkt aus all diesen Gründen in den USA bei Fondsinvestments eine Abkehr von den stock pickern und hin zu den Indexfonds und den ETFs. Als Reaktion darauf haben einzelne Fondsgesellschaften bereits begonnen, die Spesen bei ihren Fonds zu reduzieren, zum Beispiel Fidelity.
Quelle: www.boerse-express.com


