Keine tiefe Rezession in den USA zu erwarten
Die ING rechnet im Jahresverlauf auch im Falle einer leichten Rezession in den USA mit weiter nach oben tendieren Aktienkursen sowie mit einer Entspannung der Ertragssituation im Jahr 2009. "Mit erneuten Kurseinbrüchen an den Aktienmärkten ist eigentlich nur dann zu rechnen, falls die USA - trotz aller Zinssenkungen - in eine tiefe und lang anhaltende Rezession abrutschen sollte. Das ist allerdings unwahrscheinlich.", schreibt der Finanzdienstleister im Branchenausblick für Mai 2008.
Im April seien die Aktienkurse nach einem außerordentlich schlechten ersten Quartal durchschnittlich um 7 Prozent gestiegen. Auch bei Unternehmensanleihen und dem US-Dollar hätte sich eine Erholung abgezeichnet. Der Aufschwung an den Aktienmärkten hätte vor dem Hintergrund eines anhaltenden Preisverfalls am US-amerikanischen und britischen Immobilienmarkt sowie sprunghaft steigender
Lebensmittel- und Ölpreise stattgefunden, so das Institut. Die Kehrtwende im April würde nun darauf hindeuten, dass die Kreditkrise die Talsohle bereits hinter sich hat. Vor allem das entschlossene Eingreifen der US-Notenbank habe das Vertrauen in den Kreditmarkt zurückgebracht.
Die jüngsten Konjunkturzahlen aus den USA würden kein Abgleiten in eine tiefe Rezession signalisieren, schreibt die ING weiter. Das im ersten Quartal verzeichnete Wachstum von 0,6 Prozent beruhe jedoch in erster Linie auf der Wiederauffüllung von Lagerbeständen und sei daher kein echter Hinweis auf konjunkturelle Stärke. Das Institut ist deshalb der Überzeugung, dass die US-Wirtschaft noch in diesem Jahr eine leichte Rezession erleben wird. Zudem sei in diesem Jahr ein niedrigeres Wachstum der Weltwirtschaft zu erwarten. Erst im kommenden Jahr sollte sich eine allmähliche Verbesserung der Wachstumsentwicklung abzeichnen.
Quelle: www.boerse-express.com
Im April seien die Aktienkurse nach einem außerordentlich schlechten ersten Quartal durchschnittlich um 7 Prozent gestiegen. Auch bei Unternehmensanleihen und dem US-Dollar hätte sich eine Erholung abgezeichnet. Der Aufschwung an den Aktienmärkten hätte vor dem Hintergrund eines anhaltenden Preisverfalls am US-amerikanischen und britischen Immobilienmarkt sowie sprunghaft steigender
Lebensmittel- und Ölpreise stattgefunden, so das Institut. Die Kehrtwende im April würde nun darauf hindeuten, dass die Kreditkrise die Talsohle bereits hinter sich hat. Vor allem das entschlossene Eingreifen der US-Notenbank habe das Vertrauen in den Kreditmarkt zurückgebracht.
Die jüngsten Konjunkturzahlen aus den USA würden kein Abgleiten in eine tiefe Rezession signalisieren, schreibt die ING weiter. Das im ersten Quartal verzeichnete Wachstum von 0,6 Prozent beruhe jedoch in erster Linie auf der Wiederauffüllung von Lagerbeständen und sei daher kein echter Hinweis auf konjunkturelle Stärke. Das Institut ist deshalb der Überzeugung, dass die US-Wirtschaft noch in diesem Jahr eine leichte Rezession erleben wird. Zudem sei in diesem Jahr ein niedrigeres Wachstum der Weltwirtschaft zu erwarten. Erst im kommenden Jahr sollte sich eine allmähliche Verbesserung der Wachstumsentwicklung abzeichnen.
Quelle: www.boerse-express.com




