US-Verbraucher entscheiden über Rezession
Experten des Finanzdienstleisters ING sehen den amerikanischen Verbraucher zunehmend als Faktor, der die konjunkturelle Entwicklung in den kommenden Monaten entscheidend bestimmen könnte. Nach eigenen Einschätzungen werde das Wirtschaftswachstum in den USA in den ersten beiden Quartalen des Jahres 2008 leicht negativ ausfallen. Danach sollte sich eine moderate Wachstumsentwicklung abzeichnen. Ein nachhaltiges Wachstum werde frühestens ab 2010 erwartet. Dabei würden vor allem die Verbraucher entscheiden, ob die US-Wirtschaft in eine tief greifende Rezession abrutscht oder noch mal mit einem blauen Auge davonkommt.
Aufatmen können laut ING die Banken. Es wird zwar davon ausgegangen, dass sich die Abschreibungswelle in den kommenden Monaten fortsetzen wird, es würden sich jedoch auch positive Signale abzeichnen. Die Talsohle scheint daher überwunden, heißt es. Immer noch unter Druck sei dagegen der Wohnimmobilienmarkt. So würden die Häuserpreise in den USA ihren Abwärtstrend fortsetzen. Die Zahl der Häuser, die keinen Käufer finden, sei viel zu hoch, so die ING. Der Hauspreisindex für eine 400.000-Dollar-Immobilie falle jede Woche um weitere 1.000 US-Dollar. Die amerikanische Zentralbank Federal Reserve (Fed) gehe von einem weiteren Rückgang um 6 bis 10 Prozent aus.
Problematisch sieht die ING auch die Schuldenlast der US-Verbraucher. Die Amerikaner seien für ihre Spendierfreude bekannt, schreiben die Experten. Der prozentuale Anteil der Schuldenlast im Verhältnis zum Einkommen sei in den letzten sechs Jahren von 100 auf 140 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung belaste auch den Arbeitsmarkt, heißt es. Der gleitende Dreimonatsdurchschnitt fiel von +98.000 im Oktober 2007 zu -77.000 im März dieses Jahres. Im gleichen Zeitraum stieg die Arbeitslosenrate von 4,4 auf 5,1 Prozent. Die Zunahme entspräche vorausgegangener Rezessionen, so die ING. Aus Erfahrung sei mit einer weiteren Schwächung des Arbeitsmarktes zu rechnen.
Quelle: www.boerse-express.com
Aufatmen können laut ING die Banken. Es wird zwar davon ausgegangen, dass sich die Abschreibungswelle in den kommenden Monaten fortsetzen wird, es würden sich jedoch auch positive Signale abzeichnen. Die Talsohle scheint daher überwunden, heißt es. Immer noch unter Druck sei dagegen der Wohnimmobilienmarkt. So würden die Häuserpreise in den USA ihren Abwärtstrend fortsetzen. Die Zahl der Häuser, die keinen Käufer finden, sei viel zu hoch, so die ING. Der Hauspreisindex für eine 400.000-Dollar-Immobilie falle jede Woche um weitere 1.000 US-Dollar. Die amerikanische Zentralbank Federal Reserve (Fed) gehe von einem weiteren Rückgang um 6 bis 10 Prozent aus.
Problematisch sieht die ING auch die Schuldenlast der US-Verbraucher. Die Amerikaner seien für ihre Spendierfreude bekannt, schreiben die Experten. Der prozentuale Anteil der Schuldenlast im Verhältnis zum Einkommen sei in den letzten sechs Jahren von 100 auf 140 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung belaste auch den Arbeitsmarkt, heißt es. Der gleitende Dreimonatsdurchschnitt fiel von +98.000 im Oktober 2007 zu -77.000 im März dieses Jahres. Im gleichen Zeitraum stieg die Arbeitslosenrate von 4,4 auf 5,1 Prozent. Die Zunahme entspräche vorausgegangener Rezessionen, so die ING. Aus Erfahrung sei mit einer weiteren Schwächung des Arbeitsmarktes zu rechnen.
Quelle: www.boerse-express.com

