AXA sieht Gefahren für die Realwirtschaft
Die Experten von AXA Investment Managers gehen davon aus, dass es in den USA aufgrund der starken wirtschafts-politischen Eingriffe bei einer leichten Rezession bleiben wird. Die US-Wirtschaft würde zudem auf der Exportseite von den hohen Wachstumsraten in den Schwellenländern profitieren. Es sei jedoch ein Übergriff der Krise auf die reale Wirtschaft zu befürchten, heißt es. Gleichzeitig hinterfragt das Investmenthaus die Maßnahmen der US-Notenbank, die als Folge der amerikanischen Subprime-Krise dem Markt massiv Liquidität zugeführt und die Zinsen signifikant gesenkt hat. Die Wirksamkeit der Maßnahmen sei bisher aber noch nicht abzuschätzen. Die Experten gehen jedoch davon aus, dass die internationalen Großbanken weitere Rückstellungen in erheblichem Umfang hinnehmen müssen. Entsprechend würden sich deren Kreditkapazitäten weiter einschränken.
Am Beispiel Deutschland festgemacht, ließen sich in Europa einige Volkswirtschaften identifizieren, die sich gegen die Krise in den USA robust zeigen. So verzeichne die deutsche Exportwirtschaft weiterhin starke Zuwächse, so AXA. Beunruhigend sei hingegen die Entwicklung in Spanien, Italien und Irland. Wirtschaftsflauten und Korrekturen an den Immobilienmärkten seien hier die Hauptprobleme. Für die Eurozone prognostiziert AXA für das Jahr 2008 deshalb nur eine Wachstumsrate von 1,6 Prozent. Auch die Europäische Zentralbank gehe von einem rückläufigen Wirtschaftwachstum in Europa, jedoch nicht von einer Rezession aus. Die Inflationsprognosen würden jedoch durch die Verteuerung der Rohstoffpreise gefährdet, so die Experten weiter.
Insgesamt schätzt AXA die Unsicherheitsfaktoren für die Wirtschaftsmärkte in den USA und Europa weiterhin unverändert hoch ein. Dies gelte vor allem für die Auswirkungen der Krise auf die Realwirtschaft. Zudem sieht das Investmenthaus den erwarteten Gewinnzuwachs von 14 Prozent im US-Index S&P500 als unrealistisch an. AXA rät Anlegern deshalb zu einer vorsichtigen Strategie und zu einer Untergewichtung von Aktien. Entsprechend stuft AXA die Werte der Eurozone von "neutral" auf "untergwichten" zurück. Insbesondere der starke Euro habe sich hier negativ ausgewirkt.
Quelle: www.boerse-express.com
Am Beispiel Deutschland festgemacht, ließen sich in Europa einige Volkswirtschaften identifizieren, die sich gegen die Krise in den USA robust zeigen. So verzeichne die deutsche Exportwirtschaft weiterhin starke Zuwächse, so AXA. Beunruhigend sei hingegen die Entwicklung in Spanien, Italien und Irland. Wirtschaftsflauten und Korrekturen an den Immobilienmärkten seien hier die Hauptprobleme. Für die Eurozone prognostiziert AXA für das Jahr 2008 deshalb nur eine Wachstumsrate von 1,6 Prozent. Auch die Europäische Zentralbank gehe von einem rückläufigen Wirtschaftwachstum in Europa, jedoch nicht von einer Rezession aus. Die Inflationsprognosen würden jedoch durch die Verteuerung der Rohstoffpreise gefährdet, so die Experten weiter.
Insgesamt schätzt AXA die Unsicherheitsfaktoren für die Wirtschaftsmärkte in den USA und Europa weiterhin unverändert hoch ein. Dies gelte vor allem für die Auswirkungen der Krise auf die Realwirtschaft. Zudem sieht das Investmenthaus den erwarteten Gewinnzuwachs von 14 Prozent im US-Index S&P500 als unrealistisch an. AXA rät Anlegern deshalb zu einer vorsichtigen Strategie und zu einer Untergewichtung von Aktien. Entsprechend stuft AXA die Werte der Eurozone von "neutral" auf "untergwichten" zurück. Insbesondere der starke Euro habe sich hier negativ ausgewirkt.
Quelle: www.boerse-express.com

